Veranstaltungsinfos
Die Hallenser Madrigalisten sind berühmt für ihre kunstvolle musikalische Verbindung von altehrwürdiger Vokalmusik des 16./17. Jahrhunderts mit der Musik der Gegenwart.
Und so verwundert es auch kaum, dass in ihrem eigens für Weißenfels erarbeiteten Programm ausgewählte musikalische "Erstlinge" des Studenten Heinrich Schütz aus dessen "Primo libro de madrigali" (Venedig 1611) auf die italienische Madrigalkunst von Vittoria Rafaella Aleotti, Maddalena Casulana Mezari und Claudio Monteverdi sowie auf weltliche Vokalmusik des 20./21. Jahrhunderts treffen, wie sie von Ralph Vaughan Williams, Jens Klimek und Jaakko Mäntyjärvi geschaffen worden ist.
Dazu passt der besonders ätherische Raumklang der großen Hallenkirche St. Marien in Weißenfels, jenem Gotteshaus, in welches Heinrich Schütz in seiner Kindheit und Jugend sowie als betagter Mann mehrmals wöchentlich ging, wo er vermutlich seine ersten Gesangs- und Orgelstunden erhalten und wo er auch ein Dutzend Patenschaften für die Kinder befreundeter Familien übernommen hat.
Copyright: Hallenser Madrigalisten
Und so verwundert es auch kaum, dass in ihrem eigens für Weißenfels erarbeiteten Programm ausgewählte musikalische "Erstlinge" des Studenten Heinrich Schütz aus dessen "Primo libro de madrigali" (Venedig 1611) auf die italienische Madrigalkunst von Vittoria Rafaella Aleotti, Maddalena Casulana Mezari und Claudio Monteverdi sowie auf weltliche Vokalmusik des 20./21. Jahrhunderts treffen, wie sie von Ralph Vaughan Williams, Jens Klimek und Jaakko Mäntyjärvi geschaffen worden ist.
Dazu passt der besonders ätherische Raumklang der großen Hallenkirche St. Marien in Weißenfels, jenem Gotteshaus, in welches Heinrich Schütz in seiner Kindheit und Jugend sowie als betagter Mann mehrmals wöchentlich ging, wo er vermutlich seine ersten Gesangs- und Orgelstunden erhalten und wo er auch ein Dutzend Patenschaften für die Kinder befreundeter Familien übernommen hat.
Copyright: Hallenser Madrigalisten
Ort der Veranstaltung
Die St. Marienkirche ist die größte und in ihrem Kern auch die älteste Kirche in Weißenfels. Seit Jahrhunderten dient ihr Turm als Orientierungspunkt und die die Kirche nicht nur als geistlicher und spiritueller, sondern auch als kultureller Mittelpunkt der Stadt. Vor allem bei Konzerten kommt die einzigartige Atmosphäre dieser jahrhundertealten Kirche besonders gut zum Tragen. 2000 wurde sie zur Kirche des Jahres in Sachsen-Anhalt gewählt.
Erbaut wurde die gotische Hallenkirche 1303, nachdem die alte Holzkirche für die Gemeinde zu klein wurde. Mit diesem Ursprung ist die Kirche das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, wobei ihre Baugeschichte noch mehrere Jahrhunderte andauerte: 1429 entstand der mit Maßwerkfenstern und verzierten Pfeilern reich geschmückte Chor, im 16. Jahrhundert erfuhr St. Marien nach Bränden umfangreiche Vergrößerungen und Umbauten. Zeitweise war das Gotteshaus Hofkirche des Fürstentums Sachsen-Weißenfels, woher auch die heutigen Ausstattungsgegenstände stammen.
Musik hat in der St. Marienkirche Weißenfels lange Tradition. Schon die Familie Schütz besuchte regelmäßig die Gottesdienste und Heinrich Schütz unternahm hier wohl seine ersten musikalischen Gehversuche. Die heutige Orgel, erbaut 1864, ermöglicht mit ihrem klaren Klang Interpretationen aller Epochen und erfüllt die Kirche regelmäßig mit Musik: Vor allem die „Orgelmusik zur Marktzeit“ jeden Dienstag zieht zahlreiche Musikliebhaber und Gäste auf der Suche nach ein bisschen Ruhe im Trubel der Stadt in die St. Marienkirche.
Erbaut wurde die gotische Hallenkirche 1303, nachdem die alte Holzkirche für die Gemeinde zu klein wurde. Mit diesem Ursprung ist die Kirche das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, wobei ihre Baugeschichte noch mehrere Jahrhunderte andauerte: 1429 entstand der mit Maßwerkfenstern und verzierten Pfeilern reich geschmückte Chor, im 16. Jahrhundert erfuhr St. Marien nach Bränden umfangreiche Vergrößerungen und Umbauten. Zeitweise war das Gotteshaus Hofkirche des Fürstentums Sachsen-Weißenfels, woher auch die heutigen Ausstattungsgegenstände stammen.
Musik hat in der St. Marienkirche Weißenfels lange Tradition. Schon die Familie Schütz besuchte regelmäßig die Gottesdienste und Heinrich Schütz unternahm hier wohl seine ersten musikalischen Gehversuche. Die heutige Orgel, erbaut 1864, ermöglicht mit ihrem klaren Klang Interpretationen aller Epochen und erfüllt die Kirche regelmäßig mit Musik: Vor allem die „Orgelmusik zur Marktzeit“ jeden Dienstag zieht zahlreiche Musikliebhaber und Gäste auf der Suche nach ein bisschen Ruhe im Trubel der Stadt in die St. Marienkirche.