Lyrikparcours
mit Silka Elspaß, Wolfgang Schiffer und Musik von Anne Munka  
ZENTRALWERK e.V.
Zugang Heidestraße gegenüber Mälzerei
01127 Dresden
Tickets ab 12,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literatur JETZT! e.V. , Alaunstraße 36-40, 01099 Dresden, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Bei unserem Lyrikparcours folgt das Publikum zwei Dichter:innen und einem Musiker zu Lesungen an verschiedenen Orten im Zentralwerk. Auch diesmal haben wir Stimmen eingeladen, die bisher in Dresden noch nie zu hören waren.
Ausgezehrt sein, nach Hilfe suchen, sich verletzt fühlen, auf schwachen Beinen stehen – diesen existenziellen Gefühlen und emotionalen Kämpfen widmet sich Sirka Elspaß in ihren neuen Gedichten: von der alltäglichen Beobachtung, „wie oft da keine sorge / steht im chatverlauf“, bis hin zum Schutzengel, der hinwirft, nicht mehr erreichbar ist, „sogar die mailbox hat er ausgemacht“. Der Blick fällt auf den eigenen Körper, das eigene prekäre Sein, bevor er sich dem Außen zuwendet, der Natur, den Tieren, allen voran den Vögeln am Himmel. Sirka Elspaßʼ Suche nach Trost ist genau das: tröstlich. Bei aller Verletzlichkeit, allem Schmerz wirkt ihre Poesie schwebend leicht. So helfen die Gedichte über die wunden Punkte des In-der-Welt-Seins hinweg. Denn „hungern beten heulen schwimmen“ zeigt uns, dass es weitergeht, dass wir nicht allein sind – und manchmal reicht dafür ein kleiner Moment, eine humorvolle Beobachtung, ein versöhnlicher Vers.
Genau das trifft auch auf Gedichte in „Die Sprache Möwen“ des isländischen Dichters Gyrðir Elíasson zu, die Wolfgang Schiffer ins Deutsche übersetzt hat. Die Gedichte kreisen auf sensible, einfühlsame Weiseum das menschliche Leben in einer vergänglichen Welt. Wie vergewissere ich mich der Existenz meiner Umgebung? Wie meiner selbst? Elíasson stellt sich (und damit uns) diese Fragen in bewegenden, zeitlosen Bildern und mit einem tiefen Verständnis für die menschliche Natur.
Die musikalische Begleitung unseres poetischen Rundgangs übernimmt Anne Munka.
Ausgezehrt sein, nach Hilfe suchen, sich verletzt fühlen, auf schwachen Beinen stehen – diesen existenziellen Gefühlen und emotionalen Kämpfen widmet sich Sirka Elspaß in ihren neuen Gedichten: von der alltäglichen Beobachtung, „wie oft da keine sorge / steht im chatverlauf“, bis hin zum Schutzengel, der hinwirft, nicht mehr erreichbar ist, „sogar die mailbox hat er ausgemacht“. Der Blick fällt auf den eigenen Körper, das eigene prekäre Sein, bevor er sich dem Außen zuwendet, der Natur, den Tieren, allen voran den Vögeln am Himmel. Sirka Elspaßʼ Suche nach Trost ist genau das: tröstlich. Bei aller Verletzlichkeit, allem Schmerz wirkt ihre Poesie schwebend leicht. So helfen die Gedichte über die wunden Punkte des In-der-Welt-Seins hinweg. Denn „hungern beten heulen schwimmen“ zeigt uns, dass es weitergeht, dass wir nicht allein sind – und manchmal reicht dafür ein kleiner Moment, eine humorvolle Beobachtung, ein versöhnlicher Vers.
Genau das trifft auch auf Gedichte in „Die Sprache Möwen“ des isländischen Dichters Gyrðir Elíasson zu, die Wolfgang Schiffer ins Deutsche übersetzt hat. Die Gedichte kreisen auf sensible, einfühlsame Weiseum das menschliche Leben in einer vergänglichen Welt. Wie vergewissere ich mich der Existenz meiner Umgebung? Wie meiner selbst? Elíasson stellt sich (und damit uns) diese Fragen in bewegenden, zeitlosen Bildern und mit einem tiefen Verständnis für die menschliche Natur.
Die musikalische Begleitung unseres poetischen Rundgangs übernimmt Anne Munka.
Ort der Veranstaltung
ZENTRALWERK e.V.
Zugang Heidestraße gegenüber Mälzerei
01127 Dresden