Lyrik und Jazz, Martin Hannemann liest Erich Kästner
Martin Hannemann und das Jazz-Trio  
Veranstalter:
Freilichtbühne Billerbeck e.V. , Weihgarten 17, 48727 Billerbeck, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Die beglückende Verbindung von Sprache, Musik und Haltung. Ein eindrucksvoll orchestrierter Dialog zwischen Literatur und Klang, Ernst und Heiterkeit, Zeitkritik und zeitloser Kunst, politischer Schönheit.
Erich Kästner ist den meisten als Verfasser liebenswerter Kinderbücher in Erinnerung geblieben. Doch seine Bücher waren die ersten, die auf den Scheiterhaufen der Nationalsozialisten demonstrativ auf den Straßen des aufblühenden Nazi-Deutschland in Flammen aufgingen.
Martin Hannemann, selbst erfahrener Musiker und wortgewandter Erzähler, wagt den Blick auf den „anderen Kästner", auf den politisch wachen, den sarkastischen, den illusionslosen Chronisten der Zwischenkriegszeit.
Natürlich ist es dabei auch lustig und durchaus amüsant, denn Kästner bleibt immer Humanist, die Liebe zum Menschen trotzt aller Verzweiflung.
Hannemann liest nicht einfach - er interpretiert, dehnt und akzentuiert, lässt Pausen wirken, baut Brücken zu unserer Gegenwart. Die musikalische Konzeption macht es zu einem besonderen Ereignis mit dem Jazztrio um Schlagzeuger Lothar Wantia, Niclas Floer am Klavier und Joffrey Bondzio am Kontrabass. Das Trio bildete weit mehr als bloße akustische Kulisse. Vielmehr treten die Musiker in einen Dialog mit den Texten ein, suchen nach Klangfarben, die Atmosphären spiegeln, Kommentare abgeben oder emotionale Räume erweitern. Für jede Textpassage findet sich ein passender Tonfall. Die Musik schafft nicht nur Atmosphäre, sondern öffnet Inter-pretationsräume, lässt Kästners Worte in einem anderen, auch zeitgemäßen Licht erscheinen, manchmal auch mit anderer Schärfe.
Erich Kästner ist den meisten als Verfasser liebenswerter Kinderbücher in Erinnerung geblieben. Doch seine Bücher waren die ersten, die auf den Scheiterhaufen der Nationalsozialisten demonstrativ auf den Straßen des aufblühenden Nazi-Deutschland in Flammen aufgingen.
Martin Hannemann, selbst erfahrener Musiker und wortgewandter Erzähler, wagt den Blick auf den „anderen Kästner", auf den politisch wachen, den sarkastischen, den illusionslosen Chronisten der Zwischenkriegszeit.
Natürlich ist es dabei auch lustig und durchaus amüsant, denn Kästner bleibt immer Humanist, die Liebe zum Menschen trotzt aller Verzweiflung.
Hannemann liest nicht einfach - er interpretiert, dehnt und akzentuiert, lässt Pausen wirken, baut Brücken zu unserer Gegenwart. Die musikalische Konzeption macht es zu einem besonderen Ereignis mit dem Jazztrio um Schlagzeuger Lothar Wantia, Niclas Floer am Klavier und Joffrey Bondzio am Kontrabass. Das Trio bildete weit mehr als bloße akustische Kulisse. Vielmehr treten die Musiker in einen Dialog mit den Texten ein, suchen nach Klangfarben, die Atmosphären spiegeln, Kommentare abgeben oder emotionale Räume erweitern. Für jede Textpassage findet sich ein passender Tonfall. Die Musik schafft nicht nur Atmosphäre, sondern öffnet Inter-pretationsräume, lässt Kästners Worte in einem anderen, auch zeitgemäßen Licht erscheinen, manchmal auch mit anderer Schärfe.