Loops & Hoops
D. Migač & M. Hermannová & J. Pichler  
Veranstalter:
T-Werk e.V. Internationales Theater- u. Theaterpädagogikzentrum , Schiffbauergasse 4 E, 14467 Potsdam, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Miniaturtheater
Eine realsozialistische Wohnsiedlung: Die morgendliche Busfahrt, das Anstehen im Kaufhaus, das Blättern in Modezeitschriften, Spartakiaden, Massenturnen – es ist die kommunistische Ära der „Normalisierung“ in der Tschechoslowakei, eintönig und voller Müdigkeit. Auf einer Bühne von der Größe eines alten Fernsehers verschmelzen fremdartige Designs mit authentischen Details zu einem atmosphärischen Diorama der 80er-Jahre. Uniformität, streng geregeltes und durchorganisiertes Leben – „Loops & Hoops“ verbindet Papierpuppentheater mit multimedialer Präzision, Nostalgie mit Nostalgie-Kritik und zeigt eine Zeit als wahnhaft-absurdes und nie endendes Massenereignis.
Das Team um den bildenden Künstler und Puppenspieler Dominik Migač vereint experimentelles Objekttheater mit minimalistischer Präzision. Bekannt für die Erschaffung anspruchsvoller theatraler Mikrowelten, bildet Migač gemeinsam mit der Regisseurin und Schauspielerin Marta Hermannová und dem Schau- und Puppenspieler Jan Pichler ein Trio, das auf eine langjährige Zusammenarbeit an gemeinsamen Wirkungsstätten zurückblickt. Das Kollektiv verknüpft innovative Bühnenformen mit sozialen sowie historischen Themen zu einer einzigartigen audiovisuellen Performance und nutzt dabei spartenübergreifende Ausdrucksformen.
Foto: Martin Špelda
Eine realsozialistische Wohnsiedlung: Die morgendliche Busfahrt, das Anstehen im Kaufhaus, das Blättern in Modezeitschriften, Spartakiaden, Massenturnen – es ist die kommunistische Ära der „Normalisierung“ in der Tschechoslowakei, eintönig und voller Müdigkeit. Auf einer Bühne von der Größe eines alten Fernsehers verschmelzen fremdartige Designs mit authentischen Details zu einem atmosphärischen Diorama der 80er-Jahre. Uniformität, streng geregeltes und durchorganisiertes Leben – „Loops & Hoops“ verbindet Papierpuppentheater mit multimedialer Präzision, Nostalgie mit Nostalgie-Kritik und zeigt eine Zeit als wahnhaft-absurdes und nie endendes Massenereignis.
Das Team um den bildenden Künstler und Puppenspieler Dominik Migač vereint experimentelles Objekttheater mit minimalistischer Präzision. Bekannt für die Erschaffung anspruchsvoller theatraler Mikrowelten, bildet Migač gemeinsam mit der Regisseurin und Schauspielerin Marta Hermannová und dem Schau- und Puppenspieler Jan Pichler ein Trio, das auf eine langjährige Zusammenarbeit an gemeinsamen Wirkungsstätten zurückblickt. Das Kollektiv verknüpft innovative Bühnenformen mit sozialen sowie historischen Themen zu einer einzigartigen audiovisuellen Performance und nutzt dabei spartenübergreifende Ausdrucksformen.
Foto: Martin Špelda
Ort der Veranstaltung
Das museum FLUXUS+ zeigt auf über 1.000 m² moderne Kunst aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Jetztzeit mit den Schwerpunkten Fluxus, Wolf Vostell und zeitgenössischer Kunst.
Fluxus ist eine internationale Kunstbewegung aus den 60er-Jahren, die durch Happenings und Performances auf sich aufmerksam machte. Mitbegründer in Deutschland war Wolf Vostell, dessen Lebenswerk im museum FLUXUS+ präsentiert wird. Dazu kommen viele weitere namhafte Fluxus-Künstler, wie bspw. Nam June Paik, Alison Knowles, Yoko Ono und Emmett Williams.
Im Bereich zeitgenössische Kunst werden Werke von Sebastian Heiner, Hella De Santarossa, Lutz Friedel und Costantino Ciervo ausgestellt.
Zusätzlich zur Sammlung gibt es das atrium, in dem die eintrittsfreie Fluxus-Dokumentation „permanentFLUXUS“ gezeigt wird. Unterbrochen wird diese nur von der jährlich im Mai/ Juni stattfindenden Ausstellung museumFLUXUS+studis. Ein museumscafé mit Terrasse und der attraktive museumsshop machen das museum FLUXUS+ zu einem beliebten kulturellen Treffpunkt an der Havel. Mit seiner Ausrichtung auf moderne Kunst, bietet das Museum somit ein reizvolles Kontrastprogramm zu den historischen Schlössern und Gärten Potsdams.
Fluxus ist eine internationale Kunstbewegung aus den 60er-Jahren, die durch Happenings und Performances auf sich aufmerksam machte. Mitbegründer in Deutschland war Wolf Vostell, dessen Lebenswerk im museum FLUXUS+ präsentiert wird. Dazu kommen viele weitere namhafte Fluxus-Künstler, wie bspw. Nam June Paik, Alison Knowles, Yoko Ono und Emmett Williams.
Im Bereich zeitgenössische Kunst werden Werke von Sebastian Heiner, Hella De Santarossa, Lutz Friedel und Costantino Ciervo ausgestellt.
Zusätzlich zur Sammlung gibt es das atrium, in dem die eintrittsfreie Fluxus-Dokumentation „permanentFLUXUS“ gezeigt wird. Unterbrochen wird diese nur von der jährlich im Mai/ Juni stattfindenden Ausstellung museumFLUXUS+studis. Ein museumscafé mit Terrasse und der attraktive museumsshop machen das museum FLUXUS+ zu einem beliebten kulturellen Treffpunkt an der Havel. Mit seiner Ausrichtung auf moderne Kunst, bietet das Museum somit ein reizvolles Kontrastprogramm zu den historischen Schlössern und Gärten Potsdams.