Liedermacherkonzert
Chansontage 2026 in Erinnerung an die ersten Chansontage 1976  
Tickets ab 16,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt , Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Für 10 Jahre – seit 1976 – waren die „Chansontage in Michaelstein“ geradezu legendär: Professionelle und semiprofessionelle Liedermacher (darunter schon damals und erst recht später berühmte Größen wie Gerhard Schöne, Stefan Krawczyk, Duo Sonnenschirm und viele andere) sangen in einem Keller unter der Kirche ihre Lieder – ohne Zensur durch Partei oder Behörden, mit Sicherheit beobachtet, aber weitestgehend unbehelligt. Die Idee war, dass „jeder sein Lied singen dürfe“, es muss nächtelang gesungen, diskutiert und natürlich auch gefeiert worden sein, bis dann Mitte der 1980er Jahre die Obrigkeit Einfluss nahm und das Kloster nicht mehr Austragungsort dieser vom Grundansatz her friedlichen und freundschaftlichen Zusammenkunft von kreativen Text- und Musikschaffenden sein durfte. Fortsetzung fanden die Chansontage dann in Blankenburg, Langeln und einmal auch in Wernigerode. Dann kamen Vorwendezeit, die Wiedervereinigung und damit andere Bedürfnisse und Zwänge.
Dass sich im Jahr 2026 – 50 Jahre nach den ersten Chansontagen – auf Initiative der damaligen Mitgestalter an einem Abend wieder Liedermacher in Michaelstein treffen, ist mehr als eine Reminiszenz, denn einige der damals in den Liedern eingewobenen Botschaften haben an Aktualität nichts eingebüßt.
Konzertabend mit Livemusik von Jens-Paul Wollenberg, Kati Pongratz, Rainer Schulze, Wolf-Dieter Skibba, Tommi Riedel, Dieter Kalka, Birgit Kayser, den Gruppen Ontano und Frau Schröder u.a.
Fotos, Interviews, Original-Aufnahmen und Merk-Würdiges aus den „Chansontagen“ seit 1976
Mehr zu den Chansontagen auf https://chansontage.de
Dass sich im Jahr 2026 – 50 Jahre nach den ersten Chansontagen – auf Initiative der damaligen Mitgestalter an einem Abend wieder Liedermacher in Michaelstein treffen, ist mehr als eine Reminiszenz, denn einige der damals in den Liedern eingewobenen Botschaften haben an Aktualität nichts eingebüßt.
Konzertabend mit Livemusik von Jens-Paul Wollenberg, Kati Pongratz, Rainer Schulze, Wolf-Dieter Skibba, Tommi Riedel, Dieter Kalka, Birgit Kayser, den Gruppen Ontano und Frau Schröder u.a.
Fotos, Interviews, Original-Aufnahmen und Merk-Würdiges aus den „Chansontagen“ seit 1976
Mehr zu den Chansontagen auf https://chansontage.de
Ort der Veranstaltung
Das Kloster Michaelstein ist ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik, wo Besucher ehemalige Mönchsgebäude aus der Spätromanik und Gotik bewundern können. Doch nicht nur der schlichte Kreuzgang oder das Refektorium sind Grund für einen Ausflug zum Kloster Michaelstein – viele Veranstaltungen finden hier einen Ort der Entfaltung.
Das Gründungsjahr des Klosters Michaelstein wird auf das Jahr 1146 datiert, einer Urkunde zufolge ist die Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg die Gründerin des dem Erzengel Michael geweihten Klosters. Es folgte eine lange wirtschaftliche Blütezeit im Mittelalter, seine Äbte verrichteten geistliche Aufträge der Päpste. Dann suchten Aufstände und Kriege die Anlage heim, der letzte Abt legte 1543 mit der Einführung der Reformation sein Amt nieder. Es wurde eine protestantische Klosterschule eingerichtet, Zisterziensermönche bezogen das Kloster zeitweise erneut während des Dreißigjährigen Krieges. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde ein Predigerseminar ins Leben gerufen, nach der französischen Fremdherrschaft und dem Wiener Kongress wurde das Kloster landwirtschaftlich genutzt. Die Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis hat heute ihren Sitz in diesen Räumlichkeiten und bietet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für ihre Gäste.
Früher wie heute liegt das Kloster Michaelstein abseits des städtischen Lebens in der Idylle am Rande des Harzes. Statten Sie dem Ort einen Besuch ab und lassen Sie sich von der Schlichtheit einer Zisterzienserabtei beeindrucken!
Das Gründungsjahr des Klosters Michaelstein wird auf das Jahr 1146 datiert, einer Urkunde zufolge ist die Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg die Gründerin des dem Erzengel Michael geweihten Klosters. Es folgte eine lange wirtschaftliche Blütezeit im Mittelalter, seine Äbte verrichteten geistliche Aufträge der Päpste. Dann suchten Aufstände und Kriege die Anlage heim, der letzte Abt legte 1543 mit der Einführung der Reformation sein Amt nieder. Es wurde eine protestantische Klosterschule eingerichtet, Zisterziensermönche bezogen das Kloster zeitweise erneut während des Dreißigjährigen Krieges. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde ein Predigerseminar ins Leben gerufen, nach der französischen Fremdherrschaft und dem Wiener Kongress wurde das Kloster landwirtschaftlich genutzt. Die Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis hat heute ihren Sitz in diesen Räumlichkeiten und bietet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für ihre Gäste.
Früher wie heute liegt das Kloster Michaelstein abseits des städtischen Lebens in der Idylle am Rande des Harzes. Statten Sie dem Ort einen Besuch ab und lassen Sie sich von der Schlichtheit einer Zisterzienserabtei beeindrucken!