Veranstaltungsinfos
Autor Jens-Uwe Berndt liest aus seinem Roman „Reise durch (k)ein Land“, Ola van Sander (Sänger und Gitarrist der Band Bad Penny) singt und spielt dazu Ostrock-Klassiker und Oldies.
Drei 19-Jährige begeben sich im Sommer 1984 auf eine Tramp-Tour durch die DDR. Ohne Zelt, ohne Ziel und ohne Zeitlimit lassen sie sich von Nord nach Süd durch das kleine Land treiben und erleben es mit all seinen Facetten, Widersprüchen, Einschränkungen und Freiheiten. Sie fahren mit jedem mit, der anhält, welche Richtung, ist egal.
„Reise durch (k)ein Land“ beruht auf Tagebuchaufzeichnungen und beschreibt den Alltag zwischen Kap Arkona und Fichtelberg schonungslos. Gerade deshalb ist es kein Buch, das Klischees typischer Erinnerungsliteratur bedient. Aus den vielen willkürlichen Begegnungen der drei Protagonisten mit Menschen, die sich in der DDR eingerichtet hatten, die rebellierten, die mitschwammen oder sich sauwohl fühlten, entsteht ein umfassendes Bild über eine Realität zwischen Tristesse und totalem Wahnsinn. [Demmler Verlag]
Foto: Cover, Demmler Verlag
Drei 19-Jährige begeben sich im Sommer 1984 auf eine Tramp-Tour durch die DDR. Ohne Zelt, ohne Ziel und ohne Zeitlimit lassen sie sich von Nord nach Süd durch das kleine Land treiben und erleben es mit all seinen Facetten, Widersprüchen, Einschränkungen und Freiheiten. Sie fahren mit jedem mit, der anhält, welche Richtung, ist egal.
„Reise durch (k)ein Land“ beruht auf Tagebuchaufzeichnungen und beschreibt den Alltag zwischen Kap Arkona und Fichtelberg schonungslos. Gerade deshalb ist es kein Buch, das Klischees typischer Erinnerungsliteratur bedient. Aus den vielen willkürlichen Begegnungen der drei Protagonisten mit Menschen, die sich in der DDR eingerichtet hatten, die rebellierten, die mitschwammen oder sich sauwohl fühlten, entsteht ein umfassendes Bild über eine Realität zwischen Tristesse und totalem Wahnsinn. [Demmler Verlag]
Foto: Cover, Demmler Verlag
Ort der Veranstaltung
Das Dominikanerkloster in Prenzlau gehört im nordostdeutschen Raum zu den besterhaltenden Klosteranlagen des 13. und 14. Jahrhunderts. Heute ist es ein wichtiges Kulturzentrum, in dem sich das Kulturhistorische Museum, die Stadtbibliothek, das Historische Stadtarchiv und Räume für diverse Kleinkunstveranstaltungen befinden.
Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.
Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.
Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.
Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.