Landschaft ohne Zeugen - Ines Geipel
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Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Ach! Hannah Arendt
Lesung und Gespräch mit Ines Geipel, Moderation: Matthias Bormuth
Auch 80 Jahre nach der Befreiung von Buchenwald ist die Erinnerung an den Holocaust nicht in der demokratischen Mitte angekommen. Die Angriffe auf das, was im Land Gedächtniskultur heißt, kommen nicht mehr nur von rechts. Warum? Ines Geipel sucht in ihrem neuen Buch „Landschaft ohne Zeugen“ nach den Quellen der Lagerwelt und befragt die Legenden nach 1945: Von der Aufarbeitung im Westen bis zum antifaschistischen Staatsmythos der DDR. Im Sinne Hannah Arendts geht es im Gespräch mit Matthias Bormuth dabei auch um die Frage nach der Bedeutung politischer Ideologien für die Wahrnehmungen gesellschaftlicher Wirklichkeit in totalitären Zeiten. Und an Geipels Untersuchung über die Lagerwelt vor und nach 1945 in Buchenwald zeigt sich zudem, was Arendts Topos der „organisierten Schuld“ für das Verständnis menschlicher Verantwortung bis heute leistet. Ines Geipel, 1960 in Dresden geboren, war bis 2025 Professorin für Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Matthias Bormuth ist Kurator der Reihe „Ach! Hannah Arendt“ und Professor für Ideengeschichte an der Universität Oldenburg.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, im Rahmen des Stuttgarter Wissenschaftsfestivals
Lesung und Gespräch mit Ines Geipel, Moderation: Matthias Bormuth
Auch 80 Jahre nach der Befreiung von Buchenwald ist die Erinnerung an den Holocaust nicht in der demokratischen Mitte angekommen. Die Angriffe auf das, was im Land Gedächtniskultur heißt, kommen nicht mehr nur von rechts. Warum? Ines Geipel sucht in ihrem neuen Buch „Landschaft ohne Zeugen“ nach den Quellen der Lagerwelt und befragt die Legenden nach 1945: Von der Aufarbeitung im Westen bis zum antifaschistischen Staatsmythos der DDR. Im Sinne Hannah Arendts geht es im Gespräch mit Matthias Bormuth dabei auch um die Frage nach der Bedeutung politischer Ideologien für die Wahrnehmungen gesellschaftlicher Wirklichkeit in totalitären Zeiten. Und an Geipels Untersuchung über die Lagerwelt vor und nach 1945 in Buchenwald zeigt sich zudem, was Arendts Topos der „organisierten Schuld“ für das Verständnis menschlicher Verantwortung bis heute leistet. Ines Geipel, 1960 in Dresden geboren, war bis 2025 Professorin für Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Matthias Bormuth ist Kurator der Reihe „Ach! Hannah Arendt“ und Professor für Ideengeschichte an der Universität Oldenburg.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, im Rahmen des Stuttgarter Wissenschaftsfestivals
Ort der Veranstaltung
Das durchweg hochklassige Programm des Literaturhauses Stuttgart sorgt seit Jahren für ein treues und begeistertes Publikum. Das Angebot reicht von Lesungen über Tagungen und Literaturnächte bis zu Schreibwerkstätten für Jugendliche.
2001 eröffnete W.G. Sebald das Literaturhaus. Seitdem weiß das architektonisch ansprechende Haus von sich zu überzeugen. Ob Zusammenkünfte mit Experimentalkünstler Terje Dragseth oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Ein besonderer Bestandteil des Literaturhauses ist die kreative Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Schulklassen. Kurse zu Prosa, Lyrik, Reportage, Drama, Comic und Rap werden neben Fortbildungen für Lehrer angeboten. Wie kaum eine andere Kulturinstitution versteht sich das Literaturhaus darauf, den Dialog zwischen Generationen und verschiedenen Nationalitäten herzustellen. Kein Wunder also, dass diverse Projekte der Veranstalter mit dem Zukunftspreis ausgezeichnet wurden. Der Schmelztiegel der neueren Literatur ist in Stuttgart verankert.
Erleben Sie die hohe Kunst der Sprache und Literatur in den einzigartigen Räumlichkeiten des Literaturhauses. An dieser Location führt für Literaturbegeisterte kein Weg vorbei. Genießen Sie unvergessliche Momente und lassen Sie sich vom vielfältigen Programm aus dem Alltag entführen – es lohnt sich!
2001 eröffnete W.G. Sebald das Literaturhaus. Seitdem weiß das architektonisch ansprechende Haus von sich zu überzeugen. Ob Zusammenkünfte mit Experimentalkünstler Terje Dragseth oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Ein besonderer Bestandteil des Literaturhauses ist die kreative Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Schulklassen. Kurse zu Prosa, Lyrik, Reportage, Drama, Comic und Rap werden neben Fortbildungen für Lehrer angeboten. Wie kaum eine andere Kulturinstitution versteht sich das Literaturhaus darauf, den Dialog zwischen Generationen und verschiedenen Nationalitäten herzustellen. Kein Wunder also, dass diverse Projekte der Veranstalter mit dem Zukunftspreis ausgezeichnet wurden. Der Schmelztiegel der neueren Literatur ist in Stuttgart verankert.
Erleben Sie die hohe Kunst der Sprache und Literatur in den einzigartigen Räumlichkeiten des Literaturhauses. An dieser Location führt für Literaturbegeisterte kein Weg vorbei. Genießen Sie unvergessliche Momente und lassen Sie sich vom vielfältigen Programm aus dem Alltag entführen – es lohnt sich!