Bild: la festa musicale - WahnsinnsMusik

la festa musicale - WahnsinnsMusik

Magdalene Harer und la festa musicale  

Schlossstraße 1
31535 Neustadt am Rübenberge

Tickets ab 32,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Region Hannover , Schlossstr. 1, 31535 Neustadt am Rübenberge, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Sitzplatz
Normalpreis
je 32,00 €

Ermäßigung
je 28,00 €

4 für 1
je 27,35 €

Begleitperson für Menschen mit Behinderung (B, H, aG, Bl)
je 0,00 €

Summe 0,00 €
* Preise inkl. MwSt. pro Bestellung

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsberechtigt sind:

Schüler/-innen, Studierende, BFD´ler/-innen, FSJ´ler/-innen, FWD´ler/-innen, ALG I/II-Leistungsempfänger/-innen sowie Inhaber/-innen der niedersächsischen Ehrenamtskarte und Menschen mit Behinderung ab 50%.

Menschen mit Behinderung mit folgenden Kennzeichnungen im Behindertenausweis B, H, aG, Bl zahlen Normalpreis, die Begleitperson erhält eine Freikarte.

Bitte halten Sie bei der Ticketkontrolle Ihren Nachweis bereit!

Profitieren Sie von unserem Rabattsystem, wenn Sie in einem Bestellvorgang mehr als drei Karten kaufen:

4-für-1: Wenn Sie für dieselbe Veranstaltung vier Karten bestellen, erhalten Sie 15% Rabatt auf die Gesamtsumme dieser gekauften Karten. Bringen Sie also Freunde und Familie mit, um gemeinsam Kultur zu genießen!
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Veranstaltungsinfos

Von Anfang an außer Rand und Band: Das Programm startet mit Antonio Vivaldis Concerto g-Moll RV 157, einem kurzen Konzert für Streichorchester, das in den beiden Rahmensätzen über die Stränge schlägt. Die wilden Kaskaden der hohen Streicher des ersten und die turbulenten, nicht enden wollenden Bassläufe des dritten Satzes stellen das Motto des Abends eindrücklich vor.

Das erste Hauptwerk des Abends ist Georg Friedrich Händels weltliche Kantate „Il delirio amoroso“ HWV 99 für Sopran und Orchester. Der Librettst, der römische Kardinal Benedetto Pamphili, zeichnet darin die Verzweiflung der Schäferin Clori nach, deren Bemühungen um ihre unglückliche und nun noch dazu verstorbene Liebe Tirsi noch nicht einmal durch einen Ausflug ins Totenreich von Erfolg gekrönt sind. Es ist buchstäblich zum Verrücktwerden. Diesen existenziellen Nöten spürt der junge Händel in seiner energetisch überschäumenden Musik nach. Zu Beginn seines Romaufenthaltes 1707 komponiert, öffneten sich ihm und seiner Karriere mit diesem musikalischen Furor Tür und Tor.
Die in der Barockmusikszene renommierte Sopranistin Magdalene Harer ist mit ihrer so ausdrucksstarken wie wendigen Stimme eine Idealbesetzung für die herausfordernde und abwechslungsreiche Partie der Clori. Der spielfreudige Orchesterpart der Kantate ist wie gemacht für la festa musicale, das sich auf vor Energie sprühende Orchestersätze und expressive Soli von Oboe, Violine, Blockflöte und Violoncello freut.

Giuseppe Valentini gilt als erbitterter Konkurrent von Arcangelo Corelli. Sein Concerto op. 7 Nr. 11 ist ein alle Rahmen des Üblichen sprengendes Werk, bei dem statt des gängigen Solotrios aus zwei Geigen und Cello gleich vier Geigen, eine Bratsche und ein Cello sich gegenseitig zu übertrumpfen suchen. Gemeinsam mit dem Basso Continuo bilden sie wechselweise auch das Tutt, vor dessen Passepartout die jeweiligen solistischen Eskapaden ihren extravaganten Raum finden.

Das Programm wird abgerundet und auf die Spitze (wenn nicht in den Wahnsinn) getrieben mit einer Follia-Bearbeitung vom Stamm-Arrangeur und Cellisten des Ensembles, Christoph Harer. Das im Barock überaus beliebte Harmonieschema „La Follia“, das in zahlreichen Versionen bedeutender Barockkomponisten (wie Vivaldi, Corelli, Geminiani u.a.) vorliegt, benennt sich nach dem urspünglich Portugiesischen „folia“ („lärmende Lustbarkeit“, „übermütige Ausgelassenheit“) oder der italienischen „follia“ („Narrheit“, „Tollheit“, „Wahnsinn“). So sind Follia-Bearbeitungen seit jeher ausschweifende, an die Grenzen des Spielbaren gehende Kompositionen voller extremer Gefühlsgegensätze. Diesem Prinzip folgt auch die hier uraufgeführte Version, die speziell für die Besetzung des Abends komponiert ist und die barocken Fesseln sprengt. Es entsteht dabei Freiheit durch Wahnsinn, wahnsinnige Freiheit… und jede Menge Spaß für Musizierende wie Hörende.

Den Gesangspart übernimmt die international renommierte Sopranistin Magdalene Harer. Das Programm wird durch Mitglieder des Ensembles unterhaltsam moderiert.

Foto: la festa musicale (C) Nils Ole Peters

Ort der Veranstaltung

Zwischen 1573 und 1584 entstand im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge die Schlossanlage „Schloss Landestrost“. Herzog Erich II. zu Braunschweig- Lüneburg ließ das Weserrenaissance- Schloss als repräsentativen Wohn- und Verwaltungssitz erbauen. Seit 1997 gehört das Schloss Landestrost der Stiftung Kulturregion Hannover. In den Räumlichkeiten haben sich heutzutage vielzählige Institutionen niedergelassen.

Die aufwändig restaurierten, historischen Räumlichkeiten sind beliebte Ausrichtungssorte für kulturelle Veranstaltungen wie Tagungen, Ausstellungen, Bankette oder Konzerte. Besonders der große Festsaal sorgt mit einer einmaligen Atmosphäre für Begeisterung. Die prachtvolle Schlossgartenanlage lädt zum Wandeln und Verweilen ein und bietet eine wunderbare Aussicht über die Leineauen.

Eine Veranstaltung im stilvollen und gemütlichen Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge verspricht ein einzigartiges Erlebnis zu werden. Hier können Sie sich rundum wohlfühlen.
Schloss Landestrost
Schlossstraße 1
31535 Neustadt am Rübenberge
Schloss Landestrost