Konzertlesung Ludwig Blochberger • Ich musste raus – Wege aus der DDR
Veranstalter:
CLACK Theater Wittenberg , Markt 1, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Ich musste raus – Wege aus der DDR
Eine Veranstaltung des WittenbergKultur e.V. in Kooperation mit dem Clack Theater gefördert von Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Vor gar nicht mal so langer Zeit verlief quer durch Deutschland eine Grenze, die es für viele Menschen unmöglich machte frei zu denken, frei zu handeln, frei zu sein. Von innerdeutscher Flucht erzählen der Schauspieler Ludwig Blochberger (bekannt aus „Der Alte“, „Kommissar Dupin“ u.a.) und der klassische Schlagzeuger Stefan Weinzierl am TERMIN in SPIELORT.
Basierend auf der Anthologie „Ich musste raus – 13 Wege aus der DDR“ von Constantin Hoffmann lies Blochberger fünf wahre Fluchtgeschichten von Menschen aus Sachsen-Anhalt, die alles zurückließen, um sich auf den lebensgefährlichen Weg in den Westen zu machen. Weinzierl liefert dazu mit seinem vielfältigen Instrumentarium den passgenauen Soundtrack. In der Kombination von Sprache und Klang entstehen Geschichten, die in ihrer Intensität berühren und den Blick automatisch für aktuelle Fluchtbewegungen öffnen.
Seit Jahren hält uns die so genannte Flüchtlingskrise in Atem und beherrscht seitdem Politik, Gesellschaft und Medien. Dabei ist Flucht mitnichten ein neues Thema. Vor nicht allzu langer Zeit verlief quer durch Deutschland eine Grenze, die es für viele Menschen unmöglich machte, frei zu denken, frei zu handeln, frei zu sein.
Von innerdeutscher Flucht möchten der Ostberliner Schauspieler Ludwig Blochberger und der klassische Schlagzeuger Stefan Weinzierl erzählen: Von Menschen, die alles zurückließen und sich auf den lebensgefährlichen Weg machten, in den Westen zu fliehen.
Basierend auf der Anthologie "Ich musste raus - 13 Wege aus der DDR" von Constantin Hoffmann rezitiert Ludwig Blochberger fünf reale Fluchterlebnisse, zu denen Stefan Weinzierl mit seinem vielfältigen Instrumentarium den passgenauen Soundtrack liefert. Sprache und Musik erzählen Geschichten, die in ihrer Intensität sowohl als Hörbuch als auch live auf der Bühne tief berühren.
Ludwig Blochberger
1982 in Ost-Berlin geboren. Die Stationen seiner Kindheit: Dresden, dort singt er im Dresdner Kreuzchor, anschließend in Wien ist er Mitglied der Wiener Sängerknaben und gastiert mit ihnen weltweit. Schon als Jugendlicher steht er 1998 im Wiener Burgtheater unter der Regie von Claus Peymann auf der Bühne. Mit 17 Jahren beginnt er sein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Die Rollenangebote für Bühne sowie Film/Fernsehen folgen sofort. »Die Manns«, »Das Leben der Anderen«, »Der letzte Zug«, sind eine Auswahl der preisgekrönten Filme. Immer wieder spielt er Theater. 2007 übernimmt er die Hauptrolle in der Uraufführung »Heil Hitler!« von Rolf Hochhuth unter der Regie seines Vaters Lutz Blochberger. Mit dem Regisseur Hans Neuenfels arbeitet er viele Jahre eng zusammen, in der Titelrolle des »Baal« (2007) am Münchner Volkstheater oder zuletzt an der Wiener Staatsoper in »Die Entführung aus dem Serail« (2020-2024). Liliana Cavani besetzt ihn 2014 als Papst Innozenz III. in ihrer Verfilmung »Sein Name war Franziskus«. In der Krimireihe »Kommissar Dupin« spielte er den Inspektor Riwal, in der Krimiserie »Der Alte«, Kommissar Tom Kupfer (2015-2021). Ende 2024 kann man ihn in der Dokudramaserie »The End of Dreams« als Kommandanten des Konzentrationslagers Auschwitz, Rudolf Höss sehen.
www.ludwigblochberger.de
Stefan Weinzierl
Die Musik von Stefan Weinzierl passt in keine Schublade - genauso wenig wie sein Instrumentarium. Ob mit großem Orchesterschlagwerk oder kleinen Effektinstrumenten – mit dem einzigartigen Klangspektrum seiner facettenreichen Schlaginstrumente entwickelt der Schlagzeuger und Multi-Perkussionist (Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg) Hörwelten für energiegeladene Bühnenproduktionen und schlägt dabei gern den Bogen zu Literatur oder Schauspiel.
In seinen Produktionen arbeitet er mit Deutschlands erster Schauspielgarde zusammen, u.a. mit Devid Striesow, Claudia Michelsen, Dietmar Bär, ChrisTine Urspruch, Mark Waschke, Andreas Pietschmann, Ludwig Blochberger, Dominic Raacke und Walter Sittler und folgte u.a. Einladungen der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden, der Ruhrfestspiele Recklinghausen, des Schleswig-Holstein Musik Festivals, der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, der Elbphilharmonie Konzerte, der San Francisco Symphony, des Festival musica Strasbourg und zahlreicher deutscher Theater (Deutsches Schauspielhaus und Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, Opern Magdeburg, Wuppertal und Bonn, Theater Baden-Baden, Freiburg, Lübeck und Osnabrück, Landestheater Detmold, Staatstheater Hannover, Oldenburg und Regensburg, Robert-Schumann-Saal Düsseldorf.)
Im eigenen Tonstudio entwickelt und produziert er regelmäßig Musik für Bühnenwerke, Hörbücher, Radio-Produktionen, Dokumentationen und Imagefilme.
Stefan Weinzierl ist Preisträger der Guthman Musical Instrument Competition Atlanta 2011 und Endorser des niederländischen Schlagwerkherstellers ADAMS.
Eine Veranstaltung des WittenbergKultur e.V. in Kooperation mit dem Clack Theater gefördert von Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Vor gar nicht mal so langer Zeit verlief quer durch Deutschland eine Grenze, die es für viele Menschen unmöglich machte frei zu denken, frei zu handeln, frei zu sein. Von innerdeutscher Flucht erzählen der Schauspieler Ludwig Blochberger (bekannt aus „Der Alte“, „Kommissar Dupin“ u.a.) und der klassische Schlagzeuger Stefan Weinzierl am TERMIN in SPIELORT.
Basierend auf der Anthologie „Ich musste raus – 13 Wege aus der DDR“ von Constantin Hoffmann lies Blochberger fünf wahre Fluchtgeschichten von Menschen aus Sachsen-Anhalt, die alles zurückließen, um sich auf den lebensgefährlichen Weg in den Westen zu machen. Weinzierl liefert dazu mit seinem vielfältigen Instrumentarium den passgenauen Soundtrack. In der Kombination von Sprache und Klang entstehen Geschichten, die in ihrer Intensität berühren und den Blick automatisch für aktuelle Fluchtbewegungen öffnen.
Seit Jahren hält uns die so genannte Flüchtlingskrise in Atem und beherrscht seitdem Politik, Gesellschaft und Medien. Dabei ist Flucht mitnichten ein neues Thema. Vor nicht allzu langer Zeit verlief quer durch Deutschland eine Grenze, die es für viele Menschen unmöglich machte, frei zu denken, frei zu handeln, frei zu sein.
Von innerdeutscher Flucht möchten der Ostberliner Schauspieler Ludwig Blochberger und der klassische Schlagzeuger Stefan Weinzierl erzählen: Von Menschen, die alles zurückließen und sich auf den lebensgefährlichen Weg machten, in den Westen zu fliehen.
Basierend auf der Anthologie "Ich musste raus - 13 Wege aus der DDR" von Constantin Hoffmann rezitiert Ludwig Blochberger fünf reale Fluchterlebnisse, zu denen Stefan Weinzierl mit seinem vielfältigen Instrumentarium den passgenauen Soundtrack liefert. Sprache und Musik erzählen Geschichten, die in ihrer Intensität sowohl als Hörbuch als auch live auf der Bühne tief berühren.
Ludwig Blochberger
1982 in Ost-Berlin geboren. Die Stationen seiner Kindheit: Dresden, dort singt er im Dresdner Kreuzchor, anschließend in Wien ist er Mitglied der Wiener Sängerknaben und gastiert mit ihnen weltweit. Schon als Jugendlicher steht er 1998 im Wiener Burgtheater unter der Regie von Claus Peymann auf der Bühne. Mit 17 Jahren beginnt er sein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Die Rollenangebote für Bühne sowie Film/Fernsehen folgen sofort. »Die Manns«, »Das Leben der Anderen«, »Der letzte Zug«, sind eine Auswahl der preisgekrönten Filme. Immer wieder spielt er Theater. 2007 übernimmt er die Hauptrolle in der Uraufführung »Heil Hitler!« von Rolf Hochhuth unter der Regie seines Vaters Lutz Blochberger. Mit dem Regisseur Hans Neuenfels arbeitet er viele Jahre eng zusammen, in der Titelrolle des »Baal« (2007) am Münchner Volkstheater oder zuletzt an der Wiener Staatsoper in »Die Entführung aus dem Serail« (2020-2024). Liliana Cavani besetzt ihn 2014 als Papst Innozenz III. in ihrer Verfilmung »Sein Name war Franziskus«. In der Krimireihe »Kommissar Dupin« spielte er den Inspektor Riwal, in der Krimiserie »Der Alte«, Kommissar Tom Kupfer (2015-2021). Ende 2024 kann man ihn in der Dokudramaserie »The End of Dreams« als Kommandanten des Konzentrationslagers Auschwitz, Rudolf Höss sehen.
www.ludwigblochberger.de
Stefan Weinzierl
Die Musik von Stefan Weinzierl passt in keine Schublade - genauso wenig wie sein Instrumentarium. Ob mit großem Orchesterschlagwerk oder kleinen Effektinstrumenten – mit dem einzigartigen Klangspektrum seiner facettenreichen Schlaginstrumente entwickelt der Schlagzeuger und Multi-Perkussionist (Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg) Hörwelten für energiegeladene Bühnenproduktionen und schlägt dabei gern den Bogen zu Literatur oder Schauspiel.
In seinen Produktionen arbeitet er mit Deutschlands erster Schauspielgarde zusammen, u.a. mit Devid Striesow, Claudia Michelsen, Dietmar Bär, ChrisTine Urspruch, Mark Waschke, Andreas Pietschmann, Ludwig Blochberger, Dominic Raacke und Walter Sittler und folgte u.a. Einladungen der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden, der Ruhrfestspiele Recklinghausen, des Schleswig-Holstein Musik Festivals, der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, der Elbphilharmonie Konzerte, der San Francisco Symphony, des Festival musica Strasbourg und zahlreicher deutscher Theater (Deutsches Schauspielhaus und Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, Opern Magdeburg, Wuppertal und Bonn, Theater Baden-Baden, Freiburg, Lübeck und Osnabrück, Landestheater Detmold, Staatstheater Hannover, Oldenburg und Regensburg, Robert-Schumann-Saal Düsseldorf.)
Im eigenen Tonstudio entwickelt und produziert er regelmäßig Musik für Bühnenwerke, Hörbücher, Radio-Produktionen, Dokumentationen und Imagefilme.
Stefan Weinzierl ist Preisträger der Guthman Musical Instrument Competition Atlanta 2011 und Endorser des niederländischen Schlagwerkherstellers ADAMS.
Ort der Veranstaltung
Ganz im Zentrum von Lutherstadt Wittenberg befindet sich das CLACK Theater. Für Fans leichter, lustiger und oftmals revueartiger Theaterabende ist ein Besuch im CLACK Theater absolut Pflicht! Genießen Sie einen fantastischen Abend in einer einzigartig historischen Atmosphäre!
Die Lutherstadt Wittenberg hat nicht nur Originalschauplätze aus den Zeiten von Martin Luther und Katharina von Bora zu bieten. Mitten auf dem Marktplatz, ganz in der Nähe von Luthers Geburtshaus, befindet sich das „Marktschlösschen“. Dieses neugotische Gebäude, das schon von außen viel hermacht, wird bereits seit 1897 als Kulturdenkmal genutzt und beherbergt seit 2008 auch das CLACK Theater. Vom Café im 1. Stock aus hat man einen herrlichen Blick auf das Panorama des Marktplatzes. Zahlreiche Gebäude sind hier noch aus dem 16. Jahrhundert erhalten und bestimmen mit ihrer Renaissance-Architektur das Bild. Im CLACK Theater werden ihre Lachmuskeln definitiv strapaziert, denn Varieté, Kabarett, Travestie oder revueartige Shows versprechen lustig zu werden!
Kommen Sie ins CLACK Theater in die Lutherstadt Wittenberg und genießen Sie einen unterhaltsamen Abend in historischer Kulisse. Das Theater ist vor allem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Dazu nehmen Sie einfach den Regionalzug bis zur Haltestelle „Bahnhof Altstadt“ und laufen die restlichen Meter bis zum Marktplatz. Autofahrer können ihren PKW im nahegelegen „Parkhaus Arsenal“ abstellen.
Die Lutherstadt Wittenberg hat nicht nur Originalschauplätze aus den Zeiten von Martin Luther und Katharina von Bora zu bieten. Mitten auf dem Marktplatz, ganz in der Nähe von Luthers Geburtshaus, befindet sich das „Marktschlösschen“. Dieses neugotische Gebäude, das schon von außen viel hermacht, wird bereits seit 1897 als Kulturdenkmal genutzt und beherbergt seit 2008 auch das CLACK Theater. Vom Café im 1. Stock aus hat man einen herrlichen Blick auf das Panorama des Marktplatzes. Zahlreiche Gebäude sind hier noch aus dem 16. Jahrhundert erhalten und bestimmen mit ihrer Renaissance-Architektur das Bild. Im CLACK Theater werden ihre Lachmuskeln definitiv strapaziert, denn Varieté, Kabarett, Travestie oder revueartige Shows versprechen lustig zu werden!
Kommen Sie ins CLACK Theater in die Lutherstadt Wittenberg und genießen Sie einen unterhaltsamen Abend in historischer Kulisse. Das Theater ist vor allem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Dazu nehmen Sie einfach den Regionalzug bis zur Haltestelle „Bahnhof Altstadt“ und laufen die restlichen Meter bis zum Marktplatz. Autofahrer können ihren PKW im nahegelegen „Parkhaus Arsenal“ abstellen.