Konzert & Rezitation OPUS 45 & Roman Knižka: True Crime
Veranstalter:
Stadt Bad Saulgau , Oberamteistr. 11, 88348 Bad Saulgau, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Konzert und Rezitation
OPUS 45 & Roman Knižka: True Crime „Es war Mord!”
Über wahre Verbrechen der Zeitgeschichte
Ein packendes Festivalfinale liefern das Bläserquintett OPUS 45 und der bekannte Schauspieler Roman Knižka („Tatort“, „Dark“). Ihr Programm „Es war Mord!“ verbindet wahre Verbrechen mit Zeitgeschichte und Musik. Knižka führt mit großer erzählerischer Präsenz durch vier reale Kriminalfälle des 20. und 21. Jahrhunderts, die historische Bruchstellen markieren: die Schicksale von Matthias Erzberger († 1921), Hans Litten († 1938), Petra Kelly und Gert Bastian († 1992) sowie Anna Politkowskaja († 2006), die alle für Ihre Überzeugungen sterben mussten. Das Bläserquintett OPUS 45 macht die tiefe Dramatik dieser Lebenswege mit Werken von Bach, Prokofjew, Tschaikowski und Mancini eindringlich hörbar. Es ist ein Abend auch „in memoriam“, der unter die Haut geht.
OPUS 45 gründete sich bei einem Berliner Orchesterprojekt: Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ op. 45 stand auf dem Programm und ist seither namensgebend. Das Bläserquintett, bestehend aus Musikerinnen und Musikern der Hamburgischen Staatsoper, der Dresdner Philharmonie, des Beethoven Orchesters Bonn und der NDR Radiophilharmonie Hannover, beschreitet seit einiger Zeit gemeinsam mit dem Schauspieler Roman Knižka neue, disziplinübergreifende Wege.
Für mich fühlt es sich oft so an, als stünden sechs Musiker auf der Bühne: Roman Knižka nutzt seine Sprechstimme wie ein Instrument. Seine Farben, seine Wandlungsfähigkeit und seine Präsenz faszinieren mich jedes Mal neu. Die Musik kann dabei Projektionsfläche sein, Ruhepunkt, Kontrapunkt zur Lesung oder Vorahnung einer kommenden Stimmung. Daraus entsteht ein sehr besonderes Miteinander von Wort und Klang – inzwischen seit mehr als zehn Jahren. Dass diese Arbeit zuletzt mit dem Hans-Frankenthal-Preis des Auschwitz-Komitees ausgezeichnet wurde, bedeutet uns sehr viel. (Benjamin Comparot)
OPUS 45 & Roman Knižka: True Crime „Es war Mord!”
Über wahre Verbrechen der Zeitgeschichte
Ein packendes Festivalfinale liefern das Bläserquintett OPUS 45 und der bekannte Schauspieler Roman Knižka („Tatort“, „Dark“). Ihr Programm „Es war Mord!“ verbindet wahre Verbrechen mit Zeitgeschichte und Musik. Knižka führt mit großer erzählerischer Präsenz durch vier reale Kriminalfälle des 20. und 21. Jahrhunderts, die historische Bruchstellen markieren: die Schicksale von Matthias Erzberger († 1921), Hans Litten († 1938), Petra Kelly und Gert Bastian († 1992) sowie Anna Politkowskaja († 2006), die alle für Ihre Überzeugungen sterben mussten. Das Bläserquintett OPUS 45 macht die tiefe Dramatik dieser Lebenswege mit Werken von Bach, Prokofjew, Tschaikowski und Mancini eindringlich hörbar. Es ist ein Abend auch „in memoriam“, der unter die Haut geht.
OPUS 45 gründete sich bei einem Berliner Orchesterprojekt: Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ op. 45 stand auf dem Programm und ist seither namensgebend. Das Bläserquintett, bestehend aus Musikerinnen und Musikern der Hamburgischen Staatsoper, der Dresdner Philharmonie, des Beethoven Orchesters Bonn und der NDR Radiophilharmonie Hannover, beschreitet seit einiger Zeit gemeinsam mit dem Schauspieler Roman Knižka neue, disziplinübergreifende Wege.
Für mich fühlt es sich oft so an, als stünden sechs Musiker auf der Bühne: Roman Knižka nutzt seine Sprechstimme wie ein Instrument. Seine Farben, seine Wandlungsfähigkeit und seine Präsenz faszinieren mich jedes Mal neu. Die Musik kann dabei Projektionsfläche sein, Ruhepunkt, Kontrapunkt zur Lesung oder Vorahnung einer kommenden Stimmung. Daraus entsteht ein sehr besonderes Miteinander von Wort und Klang – inzwischen seit mehr als zehn Jahren. Dass diese Arbeit zuletzt mit dem Hans-Frankenthal-Preis des Auschwitz-Komitees ausgezeichnet wurde, bedeutet uns sehr viel. (Benjamin Comparot)
Ort der Veranstaltung
Mit der Sanierung des Alten Klosters in Bad Saulgau ist da, wo einst Mönche arbeiteten und beteten ein Zentrum für Kultur, Kunst, Musik und deren Dialog entstanden. Bad Saulgau hat so ein neues, äußerst attraktives Forum für Kulturangebote geschaffen.
Bereits 1665 wurde das Kloster des Franziskanerkonvents erbaut und hatte bis zu seiner Säkularisierung 1810 Bestand. Nach unterschiedlicher Nutzung und der Sanierung 2008 haben hier die Künste Einzug gehalten. Insgesamt drei verschiedene Kultureinrichtungen haben Quartier im alten Kloster bezogen und ergänzen und bereichern sich so in historischem Ambiente gegenseitig. Vor allem der überdachte Lichthof bietet ein einzigartiges Flair, das Veranstaltungen jeder Art den besonderen Reiz verleiht.
Die städtische Galerie sowie Musikschule und Bibliothek waren zwar bis dato auch schon gemeinsam in der „Fähre“ untergebracht, aber der Platz doch recht beengt. Nun haben sie im Alten Kloster neue Räume gefunden, in denen sich jede dieser Einrichtungen zwar selbst entfalten, aber immer noch in Dialog zueinander treten und so wechselseitige Bildung möglich machen kann.
Bereits 1665 wurde das Kloster des Franziskanerkonvents erbaut und hatte bis zu seiner Säkularisierung 1810 Bestand. Nach unterschiedlicher Nutzung und der Sanierung 2008 haben hier die Künste Einzug gehalten. Insgesamt drei verschiedene Kultureinrichtungen haben Quartier im alten Kloster bezogen und ergänzen und bereichern sich so in historischem Ambiente gegenseitig. Vor allem der überdachte Lichthof bietet ein einzigartiges Flair, das Veranstaltungen jeder Art den besonderen Reiz verleiht.
Die städtische Galerie sowie Musikschule und Bibliothek waren zwar bis dato auch schon gemeinsam in der „Fähre“ untergebracht, aber der Platz doch recht beengt. Nun haben sie im Alten Kloster neue Räume gefunden, in denen sich jede dieser Einrichtungen zwar selbst entfalten, aber immer noch in Dialog zueinander treten und so wechselseitige Bildung möglich machen kann.