Konstantin Manaev & Philipp Scheucher - Beethoven – Reframed
Veranstalter:
Stadt Ahaus , Rathausplatz 1, 48683 Ahaus, Deutschland
Veranstaltungsinfos
2027 ist Beethoven 200 Jahre tot, doch seine Musik so lebendig wie kaum zuvor. Zwei charismatische Virtuosen feiern den „Giganten“ – mit Tiefgang und Esprit, großer Seele und der Energie von Rockmusikern.
In „Beethoven – Reframed“ verbinden Konstantin Manaev und Philipp Scheucher die fünf Cellosonaten Beethovens zu einem 65-minütigen Oeuvre, indem sie die bewegende Cellosonate A-Dur Opus 69 mit ihrer Re-Komposition der Cellosonaten Opus 5 und Opus 102 rahmen. Diese Werke kürzen und verdichten sie, zitieren sie in Fragmenten, die sie mit Attacca-Übergängen und neu komponierten Passagen verbinden: ein Abenteuer aus dem Geist des Originals, das die klassischen und populären Musikstile unserer Zeit aufnimmt.
Eingeleitet wird es durch das fröhliche Divertimento von Beethovens Freund und Quartettpartner Bernhard Heinrich Romberg (1767–1841). In Münster aufgewachsen, galt der europaweit gefeierte Interpret als „Paganini des Violoncellos“.
Mit freundlicher Unterstützung der GWK – Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e. V.
© Zuzanna Specjal, Philipp Scheucher
In „Beethoven – Reframed“ verbinden Konstantin Manaev und Philipp Scheucher die fünf Cellosonaten Beethovens zu einem 65-minütigen Oeuvre, indem sie die bewegende Cellosonate A-Dur Opus 69 mit ihrer Re-Komposition der Cellosonaten Opus 5 und Opus 102 rahmen. Diese Werke kürzen und verdichten sie, zitieren sie in Fragmenten, die sie mit Attacca-Übergängen und neu komponierten Passagen verbinden: ein Abenteuer aus dem Geist des Originals, das die klassischen und populären Musikstile unserer Zeit aufnimmt.
Eingeleitet wird es durch das fröhliche Divertimento von Beethovens Freund und Quartettpartner Bernhard Heinrich Romberg (1767–1841). In Münster aufgewachsen, galt der europaweit gefeierte Interpret als „Paganini des Violoncellos“.
Mit freundlicher Unterstützung der GWK – Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e. V.
© Zuzanna Specjal, Philipp Scheucher
Ort der Veranstaltung
Inmitten der Innenstadt von Ahaus steht das barocke Wasserschloss, das mit dem dazugehörigen Schlossgarten ein echtes Wahrzeichen des Münsterlandes ist. Vor allem die seit über 60 Jahren stattfindenden Schlosskonzerte haben Schloss Ahaus weit über die Grenzen des Münsterlandes bekannt gemacht.
Bereits zu Beginn des 11. Jahrhunderts stand auf dem heutigen Schlossgelände eine Burg, die 1406 in den Besitz des Fürstbischofs von Münster überging. Auf dessen Geheiß wurde hier in den Folgejahren ein Jagdschloss errichtet, das ein Jahrhundert später durch eine Freitreppe ergänzt wurde. Nachdem das Schloss auf verschiedenste Weise genutzt wurde, teilweise sogar als Tabakfabrik, wurde es während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Der Kreis Ahaus erwarb die Ruine, baute sie wieder auf und machte sie zum Mittelpunkt des kulturellen Lebens in der Stadt.
Heute ist Schloss Ahaus Sitz der Technischen Akademie, sowie des Torhausmuseums und des Schulmuseums. Exponate und Gebrauchsgegenstände aller Art zeugen von der bewegten Geschichte der Stadt, des Schlosses und hier angesiedelten Fabriken. Zudem kann man sich hier bei freiem Eintritt anhand von liebevoll arrangierter Lehrbücher oder Fotographien über die Schulpraxis vor zehn, fünfzig oder hundert Jahren informieren.
Bereits zu Beginn des 11. Jahrhunderts stand auf dem heutigen Schlossgelände eine Burg, die 1406 in den Besitz des Fürstbischofs von Münster überging. Auf dessen Geheiß wurde hier in den Folgejahren ein Jagdschloss errichtet, das ein Jahrhundert später durch eine Freitreppe ergänzt wurde. Nachdem das Schloss auf verschiedenste Weise genutzt wurde, teilweise sogar als Tabakfabrik, wurde es während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Der Kreis Ahaus erwarb die Ruine, baute sie wieder auf und machte sie zum Mittelpunkt des kulturellen Lebens in der Stadt.
Heute ist Schloss Ahaus Sitz der Technischen Akademie, sowie des Torhausmuseums und des Schulmuseums. Exponate und Gebrauchsgegenstände aller Art zeugen von der bewegten Geschichte der Stadt, des Schlosses und hier angesiedelten Fabriken. Zudem kann man sich hier bei freiem Eintritt anhand von liebevoll arrangierter Lehrbücher oder Fotographien über die Schulpraxis vor zehn, fünfzig oder hundert Jahren informieren.