Bild: KIEZ-MONATSSCHAU VOL. XXX: RAISING HOPE

KIEZ-MONATSSCHAU VOL. XXX: RAISING HOPE

Naunynstraße 27
10997 Berlin

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Veranstalter: Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gGmbH , Naunynstraße 27, 10997 Berlin, Deutschland
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AKADEMIE DER AUTODIDAKTEN

Hoffnung. Wie soll man angesichts der aktuellen politischen Situation Hoffnung haben? Globale Spannungen und innenpolitische Gewalt geben kaum Raum dafür. Und doch ist sie da, nimmt immer neue Formen an. Glitzernd taucht sie in Sätzen und Gesten auf, sie motiviert das gemeinsame Streben nach einer besseren Zukunft. Lässt sie sich fassen und beschreiben?

Eine Gruppe junger BIPOC-Erwachsener kam am Ballhaus Naunynstraße zusammen, um aus ihrer eigenen Perspektive und Position als in Deutschland lebende Menschen Bilder und Erzählungen zur Hoffnung als Haltung, flüchtiges Moment und beständige Kraft zu finden. Gemeinsam mit den Filmemacher*innen DeLovie Kwagala (aka Papa De) und Gabriel B. Arrahnio als Pat*innen entwickelten sie ihre eigenen Kurzfilme, die Kiez-Monatsschau: Raising Hope.

Hoffnung ist ein veränderlich und fließend, individuell wie kollektiv. Die Bezeichnungen variieren je nach Kultur, Sprache und Ausdrucksweise, ebenso wie die Bilder und Bedeutungen, die damit verbunden sind. Wie lässt sich das also dokumentieren? Wie lässt sich die Idee der Hoffnung filmisch einfangen, ohne dabei die Widerstandsfähigkeit, die Verluste und die Ängste außer Acht zu lassen, mit denen sie untrennbar verbunden ist?

Und wie lassen sich die mit ihr verbundenen Freuden und Energien fassen, ohne dabei das Konzept insgesamt zu romantisieren? Die Teilnehmenden befragten dazu Angehörige, Freunde, Gemeinschaften und Vorbilder. Denn eins ist klar: Hoffnung ist ein zerbrechlicher Balanceakt.

Die Kiez-Monatsschau ist ein Film- und Videoprojekt der akademie der autodidakten. Es entstand aus dem Bedürfnis, der stereotypisierenden Darstellung in den dominierenden Medien etwas entgegen zu setzen: Es ist eine Plattform für BIPOC-Jugendliche und junge Erwachsene, ihre Erfahrungen und die Themen, die ihnen am Herzen liegen, künstlerische zu reflektieren und selbstbestimmte Bilder im Medium Film zu erzeugen und der Öffentlichkeit vorzustellen.


Foto: Zé de Paiva

Ort der Veranstaltung

Theater, Tanz, Performance, Lesungen, Konzerte, Diskussionen, Filmabende – mitten in Kreuzberg bietet das Ballhaus Naunynstraße ein reiches Programm. 2023 wurde es hierfür mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Denn tatsächlich ist das Profil dieses Hauses einzigartig, es markiert eine Zäsur in der deutschsprachigen Theaterlandschaft.

2008 wurde es von Shermin Langhoff als postmigrantisches Theater eröffnet. Seit 2013, seit der künstlerischen Leitung von Wagner Carvalho, stehen dabei zunehmend schwarze Protagonist*innen, Artists of Color und queere Künstler*innen im Fokus. Das Theater arbeitet mit seinen Programmen gegen strukturellen Rassismus und intersektionale Ausschlussmechanismen an und entwickelt in diesem Zuge neue Erzählungen und ästhetische Formen. Damit ist es über die Jahre zum wichtigen Impulsgeber für die Dekolonisierung in Kunst, Wissenschaft, Politik und Alltag geworden.

Gelegen im Herzen Berlin-Kreuzbergs, ist das Ballhaus Naunynstraße am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In der Umgebung befinden sich Bahn- und Bushaltestellen, die nur einen kurzen Fußweg entfernt liegen
Ballhaus Naunynstraße
Naunynstraße 27
10997 Berlin
Ballhaus Naunynstraße
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