KASSANDRA - Wiederaufnahme
Regie: Rosa Rieck  
Veranstalter:
RambaZamba Theater gGmbH , Schönhauser Allee 36 - 39, 10435 Berlin, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
„Einige von Euch kennen vielleicht den Kassandra Mythos.
Für alle anderen erzähle ich ihn in aller Kürze:
Kassandra, also ich, bekam von einem Gott, egal welchem, die Fähigkeit, die Zukunft vorauszusagen, da sie, also ich, allerdings nicht mit ihm ins Bett wollte, spuckte er ihr, also mir in den Mund und bestrafte mich damit, dass mir niemand glauben wird.“
Seitdem ist viel passiert. Nach Jahrhunderten durchzechter Nächte als ewig Sehende all der vorausliegenden Stellvertreterkriege, Tsunamiwellen und Reaktorunfälle – dabei aber nie Gehörte – setzt Kassandra einen Schlussstrich und verabschiedet sich aus der Öffentlichkeit. Bevor sie ihre Karriere als Mythos an den Nagel hängt, lädt sie noch einmal ein: Zur kleinen Verabschiedung im großen Kreis, zum Abschiedskonzert. Auf Nimmerwiedersehen ihr ungläubigen Gesichter, die ihr nicht glauben wollt, dank Apolls Fluch, nicht glauben könnt. Adé Publikum. Das war’s. No more Kassandra.
Doch einige Details gilt es noch zu klären:
Welches Lied spielen wir zuerst? Das vom grassierenden Faschismus oder das von der Kriegstüchtigkeit? Warum eigentlich immer wieder Krieg, wo doch der letzte und der davor und der davor schon unfassbar waren? Lohnt es sich Warnungen von den Dächern zu schreien oder Parolen an die Wände zu schmieren? Oder hat es sich nie gelohnt? Ist Ungewissheit Glückseligkeit? Wer will schon das eigene Sterbedatum hören? Will man überhaupt wissen, wann das hier alles endet? Und wie? Wenn alles immer wiederkehrt, können wir das Übliche dann einfach überspringen und gleich vorspulen bis zum Schluss?
Die 1997 in Zürich geborenen Autorin Autorin Paula Kläy schreibt für das RambaZamba einen Text über Kassandra als zeitlosen Mythos in katastrophalen Zeiten. Zuletzt arbeiten Kläy und Rieck, beide Teil des schreibenden DIEZEN kollektivs, mit Gigantische Einsamkeit (2025) zusammen an den Münchner Kammerspielen. Schauspielerin und Sängerin Hieu Pham und Musiker, Komponisten und Schauspieler Leo Solter treten als Mitglieder der RambaZamba-Hausband 21 downbeat regelmäßig zusammen auf. Für KASSANDRA gestalten sie ein musikalisches Happening zwischen allen Genres.
Für alle anderen erzähle ich ihn in aller Kürze:
Kassandra, also ich, bekam von einem Gott, egal welchem, die Fähigkeit, die Zukunft vorauszusagen, da sie, also ich, allerdings nicht mit ihm ins Bett wollte, spuckte er ihr, also mir in den Mund und bestrafte mich damit, dass mir niemand glauben wird.“
Seitdem ist viel passiert. Nach Jahrhunderten durchzechter Nächte als ewig Sehende all der vorausliegenden Stellvertreterkriege, Tsunamiwellen und Reaktorunfälle – dabei aber nie Gehörte – setzt Kassandra einen Schlussstrich und verabschiedet sich aus der Öffentlichkeit. Bevor sie ihre Karriere als Mythos an den Nagel hängt, lädt sie noch einmal ein: Zur kleinen Verabschiedung im großen Kreis, zum Abschiedskonzert. Auf Nimmerwiedersehen ihr ungläubigen Gesichter, die ihr nicht glauben wollt, dank Apolls Fluch, nicht glauben könnt. Adé Publikum. Das war’s. No more Kassandra.
Doch einige Details gilt es noch zu klären:
Welches Lied spielen wir zuerst? Das vom grassierenden Faschismus oder das von der Kriegstüchtigkeit? Warum eigentlich immer wieder Krieg, wo doch der letzte und der davor und der davor schon unfassbar waren? Lohnt es sich Warnungen von den Dächern zu schreien oder Parolen an die Wände zu schmieren? Oder hat es sich nie gelohnt? Ist Ungewissheit Glückseligkeit? Wer will schon das eigene Sterbedatum hören? Will man überhaupt wissen, wann das hier alles endet? Und wie? Wenn alles immer wiederkehrt, können wir das Übliche dann einfach überspringen und gleich vorspulen bis zum Schluss?
Die 1997 in Zürich geborenen Autorin Autorin Paula Kläy schreibt für das RambaZamba einen Text über Kassandra als zeitlosen Mythos in katastrophalen Zeiten. Zuletzt arbeiten Kläy und Rieck, beide Teil des schreibenden DIEZEN kollektivs, mit Gigantische Einsamkeit (2025) zusammen an den Münchner Kammerspielen. Schauspielerin und Sängerin Hieu Pham und Musiker, Komponisten und Schauspieler Leo Solter treten als Mitglieder der RambaZamba-Hausband 21 downbeat regelmäßig zusammen auf. Für KASSANDRA gestalten sie ein musikalisches Happening zwischen allen Genres.
Ort der Veranstaltung
Als eines der wichtigsten inklusiven Theater in Europa gilt heute das RambaZamba Theater in Berlin. Professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler, mit und ohne Behinderung, stehen hier gemeinsam auf einer Bühne und begeistern das Publikum.
Mit seiner Herangehensweise als inklusives Theater möchte das RambaZamba starre und festgefahrene Denkstrukturen der Gesellschaft, in Bezug auf den Umgang mit Menschen mit Behinderung, verändern. Die inklusive Arbeit findet dabei in unterschiedlichen Bereichen statt. Ob Musik, bildende Kunst, Tanz oder Theater, das RambaZamba hat eine eigene Ästhetik geschaffen und damit nicht nur die Theaterwelt nachhaltig erweitert. In diesem interdisziplinären Rahmen dient das RambaZamba als Theaterlabor, in dem zu verschiedensten gesellschaftlichen Themen geforscht und experimentiert wird. Und das immer mit einem spannenden Ergebnis.
Das RambaZamba Theater Berlin befindet sich lediglich wenige Gehminuten von der nächsten Haltestelle entfernt. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, gibt es kostenpflichtige Parkhäuser in der näheren Umgebung.
Mit seiner Herangehensweise als inklusives Theater möchte das RambaZamba starre und festgefahrene Denkstrukturen der Gesellschaft, in Bezug auf den Umgang mit Menschen mit Behinderung, verändern. Die inklusive Arbeit findet dabei in unterschiedlichen Bereichen statt. Ob Musik, bildende Kunst, Tanz oder Theater, das RambaZamba hat eine eigene Ästhetik geschaffen und damit nicht nur die Theaterwelt nachhaltig erweitert. In diesem interdisziplinären Rahmen dient das RambaZamba als Theaterlabor, in dem zu verschiedensten gesellschaftlichen Themen geforscht und experimentiert wird. Und das immer mit einem spannenden Ergebnis.
Das RambaZamba Theater Berlin befindet sich lediglich wenige Gehminuten von der nächsten Haltestelle entfernt. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, gibt es kostenpflichtige Parkhäuser in der näheren Umgebung.