Veranstaltungsinfos
Dekanatschor Donnersberg
Nordwestpfälzische Kantorei
Mitglieder der Gesangvereinskapelle Rockenhausen
Mitglieder der Kammerphilharmonie Saar
Leitung: Diethelm Schlegel
Das „Stabat Mater“ ist als Sequenz bzw. Hymnus Teil der katholischen
Liturgie und hat seinen Platz am Fest „Gedächtnis der sieben Schmerzen
Mariens“, das jährlich am 15.9. gefeiert wird. Viele namhafte Komponisten
aus den vergangenen Jahrhunderten haben den Text vertont.
Auch Karl Jenkins, aus Wales stammend und durch sein Werk „Adiemus“
weltbekannt, zählt als moderner Vertreter dazu.
Das Besondere an dem zeitgenössischen Werk ist dabei, dass es ethnische
Klänge verschiedener Kulturkreise mit der bekannten Melodik
und Rhythmik von Jenkins verbindet. Es wurde 2008 uraufgeführt und
greift mit seiner weltumspannenden Musiksprache neben dem lateinischen
„Stabat Mater“ auch moderne wie historische Dichtung in
Hebräisch, Griechisch, Arabisch, Aramäisch und Englisch auf.
Bei der Aufführung in der reduzierten Version von John Gibbons sind
neben Chor und klassischem Orchester auch ethnische Instrumente
zu hören: Duduk, Darbuka und Riqq. Des Weiteren wirkt die international
renommierte libanesische Solistin Fadia Tomb El-Hage mit. Zu
Beginn des Konzerts erklingen kurze traditionelle Weisen und führen
solistisch in die armenischen und byzantinischen Klangwelten ein.
Copyright: Dekanatschor Donnersberg+Nordwestpfälzische Kantorei
Nordwestpfälzische Kantorei
Mitglieder der Gesangvereinskapelle Rockenhausen
Mitglieder der Kammerphilharmonie Saar
Leitung: Diethelm Schlegel
Das „Stabat Mater“ ist als Sequenz bzw. Hymnus Teil der katholischen
Liturgie und hat seinen Platz am Fest „Gedächtnis der sieben Schmerzen
Mariens“, das jährlich am 15.9. gefeiert wird. Viele namhafte Komponisten
aus den vergangenen Jahrhunderten haben den Text vertont.
Auch Karl Jenkins, aus Wales stammend und durch sein Werk „Adiemus“
weltbekannt, zählt als moderner Vertreter dazu.
Das Besondere an dem zeitgenössischen Werk ist dabei, dass es ethnische
Klänge verschiedener Kulturkreise mit der bekannten Melodik
und Rhythmik von Jenkins verbindet. Es wurde 2008 uraufgeführt und
greift mit seiner weltumspannenden Musiksprache neben dem lateinischen
„Stabat Mater“ auch moderne wie historische Dichtung in
Hebräisch, Griechisch, Arabisch, Aramäisch und Englisch auf.
Bei der Aufführung in der reduzierten Version von John Gibbons sind
neben Chor und klassischem Orchester auch ethnische Instrumente
zu hören: Duduk, Darbuka und Riqq. Des Weiteren wirkt die international
renommierte libanesische Solistin Fadia Tomb El-Hage mit. Zu
Beginn des Konzerts erklingen kurze traditionelle Weisen und führen
solistisch in die armenischen und byzantinischen Klangwelten ein.
Copyright: Dekanatschor Donnersberg+Nordwestpfälzische Kantorei
Ort der Veranstaltung
Abgeschieden im Otterbacher Tal liegt der zweitgrößte Sakralbau und die größte Klosterkirche der Pfalz: Die Abteikirche Otterberg besticht durch ihre ornamentale Strenge und klaren Linien und ist eines der besterhaltenen Sakralgebäude ihrer Zeit.
1143 wurde die Zisterzienserabtei in Otterberg als Tochter des Klosters Eberbach gegründet. Nur ein Jahrhundert später fand die Kirchenweihe statt: Das kreuzförmige Gotteshaus hat schon damals die Vorstellungen eines Bauvorhabens fast gesprengt und ist auch heute noch überaus beeindruckend. Im 15. Jahrhundert folgte dann der Niedergang des Klosters. Nach Brandschatzung und Raubüberfällen sahen sich die Mönche gezwungen, den Orden aufzugeben, die Klostergebäude wurden als Steinbruch genutzt. Einziges Überbleibsel ist der 1925 freigelegte Kapitelsaal, der direkt neben der Abteikirche besichtigt werden kann und den Mönchen als Versammlungsraum diente.
Seit 1707 ist die Abteikirche Otterberg eine Simultankirche. Evangelische und katholische Christen nutzen das Gotteshaus gemeinsam, wobei es oft zu Streitigkeiten kam. Aus diesem Grund wurde die Schied-Mauer, eine Trennwand zwischen Lang- und Querhaus eingezogen, die die beiden Kirchenräume voneinander trennte. Erst 1978, nach fast 200 Jahren, wurde diese Trennmauer wieder abgetragen, seitdem nutzen Christen die Kirche gemeinsam und sind ein Vorreiter für die Ökumene in der Pfalz.
1143 wurde die Zisterzienserabtei in Otterberg als Tochter des Klosters Eberbach gegründet. Nur ein Jahrhundert später fand die Kirchenweihe statt: Das kreuzförmige Gotteshaus hat schon damals die Vorstellungen eines Bauvorhabens fast gesprengt und ist auch heute noch überaus beeindruckend. Im 15. Jahrhundert folgte dann der Niedergang des Klosters. Nach Brandschatzung und Raubüberfällen sahen sich die Mönche gezwungen, den Orden aufzugeben, die Klostergebäude wurden als Steinbruch genutzt. Einziges Überbleibsel ist der 1925 freigelegte Kapitelsaal, der direkt neben der Abteikirche besichtigt werden kann und den Mönchen als Versammlungsraum diente.
Seit 1707 ist die Abteikirche Otterberg eine Simultankirche. Evangelische und katholische Christen nutzen das Gotteshaus gemeinsam, wobei es oft zu Streitigkeiten kam. Aus diesem Grund wurde die Schied-Mauer, eine Trennwand zwischen Lang- und Querhaus eingezogen, die die beiden Kirchenräume voneinander trennte. Erst 1978, nach fast 200 Jahren, wurde diese Trennmauer wieder abgetragen, seitdem nutzen Christen die Kirche gemeinsam und sind ein Vorreiter für die Ökumene in der Pfalz.