Veranstaltungsinfos
Meisterquintette
Beringia Quartett
Dashiel Nesbitt | Viola
Wolfgang Amadeus Mozart | Streichquintett Nr. 4 g-Moll KV 516
Johannes Brahms | Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111
Der relativ geringen Anzahl von Werken für fünf Streicher stehen im Vergleich erstaunlich viele herausragende Kompositionen in diesem Genre gegenüber. Zwei jener »Meisterquintette« – beide »in G« – bilden das Programm in diesem Kammerkonzert: ein untypisch »dunkler« Mozart und ein Brahms-Spätwerk von überraschend sonnigem Gemüt.
Mit Mozarts g-Moll-Quintett präsentieren vier im Beringia Quartett vereinte Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters gemeinsam mit ihrem Kollegen Dashiel Nesbitt eines der ergreifendsten Kammermusikwerke der Wiener Klassik, das durch seinen außergewöhnlich ernsten Tonfall besticht. Eine teils geradezu schmerzliche Expressivität, dramatische Kontraste und eine gesteigerte emotionale Intensität prägen die Komposition über weite Strecken, bevor sie – in starkem Kontrast dazu – im Finale überschwänglich heiter ausklingt. An diese Stimmung knüpft Brahms’ 2. Streichquintett an, mit dem der in Hamburg geborene und (wie auch Mozart) in Wien gestorbene Romantiker nach eigenen Angaben eigentlich sein Œuvre abzuschließen gedachte. Mozarts Vorbild folgend entschied sich Brahms bei der klanglichen Erweiterung des Streichquartetts für die Hinzunahme einer zweiten Bratsche, während andere hierfür stattdessen ein zweites Cello oder einen Kontrabass ins Ensemble integrierten. Brahms’ G-Dur-Quintett strahlt eine gelassene Reife und Abgeklärtheit aus; es vereint kraftvolle, geradezu sinfonisch anmutende Themen, lyrische Passagen von leichter Melancholie und tänzerische Ausgelassenheit – nicht zuletzt im ungarisch gefärbten Schlusssatz.
Konzertdauer: ca. 100 Minuten – inklusive Pause
___________
Despite the relatively small number of works for five strings, there are, by comparison, a surprising number of outstanding compositions in this genre. Two of these »master quintets« – both »in G« – make up the programme for this chamber concert: an atypically »dark« Mozart and a late work by Brahms of a surprisingly sunny disposition.
With Mozart’s G minor Quintet, four musicians from the Frankfurt Radio Symphony, united in the Beringia Quartet, together with their colleague Dashiel Nesbitt, present one of the most moving chamber music works of the Viennese Classical period, which captivates with its exceptionally sombre tone. An expressiveness that is at times almost painful, dramatic contrasts and heightened emotional intensity characterise the composition for long stretches, before – in stark contrast – it concludes exuberantly cheerfully in the finale. Brahms’s String Quintet No. 2 builds on this mood; the Romantic composer, who was born in Hamburg and (like Mozart) died in Vienna, intended, in his own words, to conclude his oeuvre with this work. Following Mozart’s example, Brahms opted to expand the string quartet’s sound by adding a second viola, whilst others chose instead to integrate a second cello or a double bass into the ensemble. Brahms’ G major Quintet exudes a serene maturity and composure; it combines powerful, almost symphonic themes, lyrical passages of gentle melancholy and dance-like exuberance – not least in the Hungarian-tinged final movement.
Concert duration: about 100 minutes – including break
Beringia Quartett
Dashiel Nesbitt | Viola
Wolfgang Amadeus Mozart | Streichquintett Nr. 4 g-Moll KV 516
Johannes Brahms | Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111
Der relativ geringen Anzahl von Werken für fünf Streicher stehen im Vergleich erstaunlich viele herausragende Kompositionen in diesem Genre gegenüber. Zwei jener »Meisterquintette« – beide »in G« – bilden das Programm in diesem Kammerkonzert: ein untypisch »dunkler« Mozart und ein Brahms-Spätwerk von überraschend sonnigem Gemüt.
Mit Mozarts g-Moll-Quintett präsentieren vier im Beringia Quartett vereinte Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters gemeinsam mit ihrem Kollegen Dashiel Nesbitt eines der ergreifendsten Kammermusikwerke der Wiener Klassik, das durch seinen außergewöhnlich ernsten Tonfall besticht. Eine teils geradezu schmerzliche Expressivität, dramatische Kontraste und eine gesteigerte emotionale Intensität prägen die Komposition über weite Strecken, bevor sie – in starkem Kontrast dazu – im Finale überschwänglich heiter ausklingt. An diese Stimmung knüpft Brahms’ 2. Streichquintett an, mit dem der in Hamburg geborene und (wie auch Mozart) in Wien gestorbene Romantiker nach eigenen Angaben eigentlich sein Œuvre abzuschließen gedachte. Mozarts Vorbild folgend entschied sich Brahms bei der klanglichen Erweiterung des Streichquartetts für die Hinzunahme einer zweiten Bratsche, während andere hierfür stattdessen ein zweites Cello oder einen Kontrabass ins Ensemble integrierten. Brahms’ G-Dur-Quintett strahlt eine gelassene Reife und Abgeklärtheit aus; es vereint kraftvolle, geradezu sinfonisch anmutende Themen, lyrische Passagen von leichter Melancholie und tänzerische Ausgelassenheit – nicht zuletzt im ungarisch gefärbten Schlusssatz.
Konzertdauer: ca. 100 Minuten – inklusive Pause
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Despite the relatively small number of works for five strings, there are, by comparison, a surprising number of outstanding compositions in this genre. Two of these »master quintets« – both »in G« – make up the programme for this chamber concert: an atypically »dark« Mozart and a late work by Brahms of a surprisingly sunny disposition.
With Mozart’s G minor Quintet, four musicians from the Frankfurt Radio Symphony, united in the Beringia Quartet, together with their colleague Dashiel Nesbitt, present one of the most moving chamber music works of the Viennese Classical period, which captivates with its exceptionally sombre tone. An expressiveness that is at times almost painful, dramatic contrasts and heightened emotional intensity characterise the composition for long stretches, before – in stark contrast – it concludes exuberantly cheerfully in the finale. Brahms’s String Quintet No. 2 builds on this mood; the Romantic composer, who was born in Hamburg and (like Mozart) died in Vienna, intended, in his own words, to conclude his oeuvre with this work. Following Mozart’s example, Brahms opted to expand the string quartet’s sound by adding a second viola, whilst others chose instead to integrate a second cello or a double bass into the ensemble. Brahms’ G major Quintet exudes a serene maturity and composure; it combines powerful, almost symphonic themes, lyrical passages of gentle melancholy and dance-like exuberance – not least in the Hungarian-tinged final movement.
Concert duration: about 100 minutes – including break
Ort der Veranstaltung
Hier wird Musik zum Leben erweckt. Ob bei öffentlichen Konzerten, Proben des hr-Sinfonieorchesters, oder Live-Sendungen. Das breite Aufgabenspektrum des Sendesaals bietet Qualität der Spitzenklasse.
Im Nordosten Frankfurts gehört der hr-Sendesaal seit Anfang der 1950er Jahre zum Gebäudekomplex des Hessischen Rundfunks. Hier kann das Publikum auf bis ca. 868 Sitzplätzen großangelegte Orchesterwerke und bis zu hundertköpfige Chöre erleben. Zusätzlich verfügt der Saal über eine Orgel und das nötige technische Equipment, um Werke aus nahezu allen Gattungen der E-Musik aufführen zu können. Eine Technik, die der Ausstattung der Berliner Philharmonie in nichts nachsteht macht hochwertige Übertragungen möglich. Durch die computergesteuerte Bühne kann die Bühnenlandschaft binnen weniger Minuten komplett umgebaut werden. Und die gute Akustik des Saals perfektioniert den Bau des hr-Sendesaals. Schon längst sind diese Räumlichkeiten zu einer festen Konzert-Location avanciert. Neben der Alten Oper und dem Schauspiel Frankfurt hat sich hier eine weitere überregionale Kulturinstitution entwickelt.
Der hr-Sendesaal verbindet traditionelle Klänge mit modernster Übertragungstechnik, ältere Musik mit jungem Publikum. Das Programm des Hessischen Rundfunks und des Sinfonieorchesters hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Musik in ungeahnten Dimensionen.
Im Nordosten Frankfurts gehört der hr-Sendesaal seit Anfang der 1950er Jahre zum Gebäudekomplex des Hessischen Rundfunks. Hier kann das Publikum auf bis ca. 868 Sitzplätzen großangelegte Orchesterwerke und bis zu hundertköpfige Chöre erleben. Zusätzlich verfügt der Saal über eine Orgel und das nötige technische Equipment, um Werke aus nahezu allen Gattungen der E-Musik aufführen zu können. Eine Technik, die der Ausstattung der Berliner Philharmonie in nichts nachsteht macht hochwertige Übertragungen möglich. Durch die computergesteuerte Bühne kann die Bühnenlandschaft binnen weniger Minuten komplett umgebaut werden. Und die gute Akustik des Saals perfektioniert den Bau des hr-Sendesaals. Schon längst sind diese Räumlichkeiten zu einer festen Konzert-Location avanciert. Neben der Alten Oper und dem Schauspiel Frankfurt hat sich hier eine weitere überregionale Kulturinstitution entwickelt.
Der hr-Sendesaal verbindet traditionelle Klänge mit modernster Übertragungstechnik, ältere Musik mit jungem Publikum. Das Programm des Hessischen Rundfunks und des Sinfonieorchesters hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Musik in ungeahnten Dimensionen.