Veranstaltungsinfos
Gerstein meets Beethoven
Artist in Residence | Beethoven 200
Kirill Gerstein | Klavier
Clara Andrada de la Calle | Flöte
José Luis García Vegara | Oboe
Tomaž Močilnik | Klarinette
Theo Plath | Fagott
Marc Gruber | Horn
Rimma Benyumova | Violine
Liisa Randalu | Viola
Peter-Philipp Staemmler | Violoncello
Benjamin Britten | Phantasy Quartet op. 2 – für Oboe und Streichtrio
Ludwig van Beethoven | Quintett für Klavier und Bläser Es-Dur op. 16
Franz Schubert | Introduktion und Variationen über das Lied »Trockne Blumen« D 802 – für Flöte und Klavier
Sergej Rachmaninow | Trio élégiaque Nr. 1 g-Moll
Es ist inzwischen eine vom Publikum hoch geschätzte Tradition, dass die jeweiligen Residenzkünstler einer Saison auch die besonders intensive kammermusikalische Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters suchen. Diesmal greift dabei der Klaviervirtuose Kirill Gerstein zugleich auch unseren aktuellen Beethoven-Schwerpunkt mit auf.
Den Auftakt bildet mit dem »Phantasy Quartet« von Benjamin Britten jedoch zunächst ein frühes Werk des damals gerade erst 18-jährigen englischen Komponisten, das dessen unverwechselbare Handschrift dennoch bereits erkennen lässt. In der ungewöhnlichen Besetzung mit Oboe und Streichtrio entfaltet sich eine frei fließende Form, die zwischen lyrischer Intimität und feinsinniger Klangraffinesse changiert. Mit Beethovens Es-Dur-Quintett op. 16 rückt ein Klassiker der Kammermusik ins Zentrum des Programms. In direkter Anlehnung an Mozarts Quintett KV 452 in der gleichen Tonart und für die identische Besetzung aus Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott geschrieben, wechselt Beethoven hier in der für ihn charakteristischen Weise zwischen repräsentativer Geste und Momenten intensiver kammermusikalischer Konversation. Ganz in die Welt der Romantik führt anschließend Franz Schuberts Variationsfolge über das Lied »Trockne Blumen« aus seinem berühmten Zyklus »Die schöne Müllerin«, die eine bemerkenswerte Bandbreite des Ausdrucks aufweist, von elegischer Innigkeit über spielerische Eleganz bis hin zu extrovertierter Virtuosität. Und wie unser letztes Kammermusik-Konzert der Saison 2026/27 beginnt, so endet es auch – mit dem frühreifen Werk eines hochtalentierten 18-jährigen Nachwuchskomponisten: Sergej Rachmaninows »Trio élégiaque« Nr. 1, in dem sich in Gestalt weit gespannter Melodiebögen, tief empfundener Emotionalität und klanglicher Opulenz schon viele Merkmale seines reifen Stils manifestieren.
Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause
___________
It has now become a tradition much appreciated by audiences that the Artists-in-residence for each season also seek to engage in particularly close chamber music collaboration with the members of the Frankfurt Radio Symphony. On this occasion, the piano virtuoso Kirill Gerstein also takes up our current focus on Beethoven.
The programme opens, however, with Benjamin Britten’s »Phantasy Quartet«, an early work by the then 18-year-old English composer, which nevertheless already reveals his unmistakable style. In this unusual instrumentation featuring oboe and a string trio, a freely flowing form unfolds, oscillating between lyrical intimacy and subtle sonic sophistication. With Beethoven’s Quintet in E flat major, Op. 16, a classic of chamber music takes centre stage in the programme. Written in direct homage to Mozart’s Quintet K. 452 in the same key and for the identical instrumentation of piano, oboe, clarinet, horn and bassoon, Beethoven here alternates, in his characteristic manner, between grand gestures and moments of intense chamber-musical conversation. Franz Schubert’s set of variations on the song »Trockne Blumen« from his famous cycle »Die schöne Müllerin« then takes us fully into the world of Romanticism, displaying a remarkable range of expression, from elegiac intimacy through playful elegance to extroverted virtuosity. And just as our final chamber music concert of the 2026/27 season begins, so it ends – with the precocious work of a highly talented 18-year-old up-and-coming composer: Sergei Rachmaninoff’s »Trio élégiaque No. 1«, in which many characteristics of his mature style are already evident in the form of sweeping melodic arcs, deeply felt emotion and sonic opulence.
Concert duration: about 120 minutes – including break
Artist in Residence | Beethoven 200
Kirill Gerstein | Klavier
Clara Andrada de la Calle | Flöte
José Luis García Vegara | Oboe
Tomaž Močilnik | Klarinette
Theo Plath | Fagott
Marc Gruber | Horn
Rimma Benyumova | Violine
Liisa Randalu | Viola
Peter-Philipp Staemmler | Violoncello
Benjamin Britten | Phantasy Quartet op. 2 – für Oboe und Streichtrio
Ludwig van Beethoven | Quintett für Klavier und Bläser Es-Dur op. 16
Franz Schubert | Introduktion und Variationen über das Lied »Trockne Blumen« D 802 – für Flöte und Klavier
Sergej Rachmaninow | Trio élégiaque Nr. 1 g-Moll
Es ist inzwischen eine vom Publikum hoch geschätzte Tradition, dass die jeweiligen Residenzkünstler einer Saison auch die besonders intensive kammermusikalische Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters suchen. Diesmal greift dabei der Klaviervirtuose Kirill Gerstein zugleich auch unseren aktuellen Beethoven-Schwerpunkt mit auf.
Den Auftakt bildet mit dem »Phantasy Quartet« von Benjamin Britten jedoch zunächst ein frühes Werk des damals gerade erst 18-jährigen englischen Komponisten, das dessen unverwechselbare Handschrift dennoch bereits erkennen lässt. In der ungewöhnlichen Besetzung mit Oboe und Streichtrio entfaltet sich eine frei fließende Form, die zwischen lyrischer Intimität und feinsinniger Klangraffinesse changiert. Mit Beethovens Es-Dur-Quintett op. 16 rückt ein Klassiker der Kammermusik ins Zentrum des Programms. In direkter Anlehnung an Mozarts Quintett KV 452 in der gleichen Tonart und für die identische Besetzung aus Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott geschrieben, wechselt Beethoven hier in der für ihn charakteristischen Weise zwischen repräsentativer Geste und Momenten intensiver kammermusikalischer Konversation. Ganz in die Welt der Romantik führt anschließend Franz Schuberts Variationsfolge über das Lied »Trockne Blumen« aus seinem berühmten Zyklus »Die schöne Müllerin«, die eine bemerkenswerte Bandbreite des Ausdrucks aufweist, von elegischer Innigkeit über spielerische Eleganz bis hin zu extrovertierter Virtuosität. Und wie unser letztes Kammermusik-Konzert der Saison 2026/27 beginnt, so endet es auch – mit dem frühreifen Werk eines hochtalentierten 18-jährigen Nachwuchskomponisten: Sergej Rachmaninows »Trio élégiaque« Nr. 1, in dem sich in Gestalt weit gespannter Melodiebögen, tief empfundener Emotionalität und klanglicher Opulenz schon viele Merkmale seines reifen Stils manifestieren.
Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause
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It has now become a tradition much appreciated by audiences that the Artists-in-residence for each season also seek to engage in particularly close chamber music collaboration with the members of the Frankfurt Radio Symphony. On this occasion, the piano virtuoso Kirill Gerstein also takes up our current focus on Beethoven.
The programme opens, however, with Benjamin Britten’s »Phantasy Quartet«, an early work by the then 18-year-old English composer, which nevertheless already reveals his unmistakable style. In this unusual instrumentation featuring oboe and a string trio, a freely flowing form unfolds, oscillating between lyrical intimacy and subtle sonic sophistication. With Beethoven’s Quintet in E flat major, Op. 16, a classic of chamber music takes centre stage in the programme. Written in direct homage to Mozart’s Quintet K. 452 in the same key and for the identical instrumentation of piano, oboe, clarinet, horn and bassoon, Beethoven here alternates, in his characteristic manner, between grand gestures and moments of intense chamber-musical conversation. Franz Schubert’s set of variations on the song »Trockne Blumen« from his famous cycle »Die schöne Müllerin« then takes us fully into the world of Romanticism, displaying a remarkable range of expression, from elegiac intimacy through playful elegance to extroverted virtuosity. And just as our final chamber music concert of the 2026/27 season begins, so it ends – with the precocious work of a highly talented 18-year-old up-and-coming composer: Sergei Rachmaninoff’s »Trio élégiaque No. 1«, in which many characteristics of his mature style are already evident in the form of sweeping melodic arcs, deeply felt emotion and sonic opulence.
Concert duration: about 120 minutes – including break
Ort der Veranstaltung
Hier wird Musik zum Leben erweckt. Ob bei öffentlichen Konzerten, Proben des hr-Sinfonieorchesters, oder Live-Sendungen. Das breite Aufgabenspektrum des Sendesaals bietet Qualität der Spitzenklasse.
Im Nordosten Frankfurts gehört der hr-Sendesaal seit Anfang der 1950er Jahre zum Gebäudekomplex des Hessischen Rundfunks. Hier kann das Publikum auf bis ca. 868 Sitzplätzen großangelegte Orchesterwerke und bis zu hundertköpfige Chöre erleben. Zusätzlich verfügt der Saal über eine Orgel und das nötige technische Equipment, um Werke aus nahezu allen Gattungen der E-Musik aufführen zu können. Eine Technik, die der Ausstattung der Berliner Philharmonie in nichts nachsteht macht hochwertige Übertragungen möglich. Durch die computergesteuerte Bühne kann die Bühnenlandschaft binnen weniger Minuten komplett umgebaut werden. Und die gute Akustik des Saals perfektioniert den Bau des hr-Sendesaals. Schon längst sind diese Räumlichkeiten zu einer festen Konzert-Location avanciert. Neben der Alten Oper und dem Schauspiel Frankfurt hat sich hier eine weitere überregionale Kulturinstitution entwickelt.
Der hr-Sendesaal verbindet traditionelle Klänge mit modernster Übertragungstechnik, ältere Musik mit jungem Publikum. Das Programm des Hessischen Rundfunks und des Sinfonieorchesters hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Musik in ungeahnten Dimensionen.
Im Nordosten Frankfurts gehört der hr-Sendesaal seit Anfang der 1950er Jahre zum Gebäudekomplex des Hessischen Rundfunks. Hier kann das Publikum auf bis ca. 868 Sitzplätzen großangelegte Orchesterwerke und bis zu hundertköpfige Chöre erleben. Zusätzlich verfügt der Saal über eine Orgel und das nötige technische Equipment, um Werke aus nahezu allen Gattungen der E-Musik aufführen zu können. Eine Technik, die der Ausstattung der Berliner Philharmonie in nichts nachsteht macht hochwertige Übertragungen möglich. Durch die computergesteuerte Bühne kann die Bühnenlandschaft binnen weniger Minuten komplett umgebaut werden. Und die gute Akustik des Saals perfektioniert den Bau des hr-Sendesaals. Schon längst sind diese Räumlichkeiten zu einer festen Konzert-Location avanciert. Neben der Alten Oper und dem Schauspiel Frankfurt hat sich hier eine weitere überregionale Kulturinstitution entwickelt.
Der hr-Sendesaal verbindet traditionelle Klänge mit modernster Übertragungstechnik, ältere Musik mit jungem Publikum. Das Programm des Hessischen Rundfunks und des Sinfonieorchesters hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Musik in ungeahnten Dimensionen.