Kammerkonzert mit Cellistin Sanja Božena Uhde und Pianistin Anastasiia Mordasova - Zwischen Tanz und Meditation
Sanja Božena Uhde und Anastasiia Mordasova  
Tickets ab 16,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Stadt Bad Rappenau , Kirchplatz 4, 74906 Bad Rappenau, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Am Sonntag, den 8. November 2026 um 16.00 Uhr findet im malerischen Ambiente des Wasserschlosses Bad Rappenau ein außergewöhnliches Kammerkonzert statt.
Die international gefragte Konzertcellistin Sanja Božena Uhde, Professorin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, wird gemeinsam mit der talentierten Pianistin Anastasiia Mordasova, ein anspruchsvolles Programm darbieten.
Dieses Kammermusikkonzert stellt Werke von Caix d’Hervelois, Ludwig van Beethoven, Fanny Hensel und Felix Mendelssohn, Antonín Dvořák, Jules Massenet und August Nölck vor. Den Rahmen des Programms bildet der Tanz. Auf einer musikalischen Reise durch verschiedene Epochen begegnen uns dabei kunstvolle Melodien, dramatische Arien und innige Meditationen.
Den Auftakt bildet Caix d’Hervelois, ein französischer Komponist und Gambist des frühen 18. Jahrhunderts. Seine Suite in d-Moll verbindet verschiedene charakteristische Tänze miteinander.
Mit Ludwig van Beethovens Paisiello-Variationen tritt Beethovens Variationstalent in den Vordergrund: ausgehend von einer Opernmelodie des italienischen Komponisten Giovanni Paisiello entwickelt Beethoven eine Folge unterschiedlicher musikalischer Gestalten. In Wolfgang Amadeus Mozarts Andante grazioso begegnen sich eine klare Form und eine schlichte Melodie.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Geschwisterpaar Fanny Hensel und Felix Mendelssohn. Hensel und Mendelssohn standen in einem intensiven künstlerischen Austausch und inspirierte sich gegenseitig. Erst in jüngerer Zeit ist die Frage ihrer jeweiligen kompositorischen Eigenständigkeit und Autorenschaft verstärkt in den Fokus der musikwissenschaftlichen Forschung gerückt. Dabei spielen insbesondere jene Zuschreibungs-
und Rezeptionsmechanismen eine Rolle, die über lange Zeit zur Marginalisierung von Fanny
Hensels kompositorischem Schaffen beitrugen.
Dvořáks Werke verbinden eingängige Melodik mit charakteristischen rhythmischen und harmonischen Farben, während Massenets Méditation durch ihre weit gespannte, gesangliche Linie zu einem der bekanntesten lyrischen Stücke des späten 19. Jahrhunderts geworden ist.
Den Abschluss bildet August Nölcks Ungarische Czárdás-Fantasie. Hier kehrt das tänzerische Element in besonders virtuoser und wirkungsvoller Form zurück.
Sanja Božena Uhde (Violoncello), erhielt ihren ersten Cellounterricht bei Edvard Adamić, Solocellist der Philharmonie und des Opernorchesters von Ljubljana. Sie studierte beim international berühmten Cellisten André Navarra an der Universität für Musik in Wien mit Unterstützung eines Stipendiums des österreichischen Bildungsministeriums. Später studierte sie in Freiburg beim renommierten spanischen Cellist Marçal Cervera. Kursbesuche an der „Accademia Chigiana“ in Siena bei André Navarra und bei Mstislav Rostropowitsch in Basel schlossen ihre Ausbildung ab. Im Anschluss an ihr Studium erhielt sie Anregungen von Pierre Fournier und William Pleeth. Solistische Auftritte mit Orchester umfassen die Cellokonzerte von Haydn, Schumann, Brahms (Doppelkonzert) und Beethoven (Tripelkonzert). Sanja-Božena Uhde ist als international gefragte Konzertcellistin, aktiv und unterrichtet regelmäßig als Professorin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.
Anastasiia Mordasova wurde in Saratow, Russland, geboren. Sie studierte Klavier in Moskau bei Tatiana Shklovskaya. Von 2019 bis 2021 arbeitete sie am Moskauer Staatlichen Institut für Kultur als Begleiterin in der Gesangsklasse.
Sie war an vielen Projekten des Opernlabors New Opera World als Begleiterin beteiligt, u.a. bei Opern wie J.Puccini "Swester Angelika", P.I.Tchaikowsky "Iolanta", G. F. Händel "Rinaldo", N.A.Rimsky-Korsakow "Schneemädchen" und G.Donizetti "Liebestrank". Nachdem sie ihre musikalische Ausbildung in Moskau abgeschlossen hatte, setzte Anastasiia ihr Studium in Deutschland fort. Derzeit studiert sie an der Hochschule für Musik in Karlsruhe im Masterstudiengang Klavier-Kammermusik. Anastasiia ist Preisträgerin regionaler und internationaler Wettbewerbe in Klavier Solo, Liedbegleitung und Kammermusik.
Die international gefragte Konzertcellistin Sanja Božena Uhde, Professorin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, wird gemeinsam mit der talentierten Pianistin Anastasiia Mordasova, ein anspruchsvolles Programm darbieten.
Dieses Kammermusikkonzert stellt Werke von Caix d’Hervelois, Ludwig van Beethoven, Fanny Hensel und Felix Mendelssohn, Antonín Dvořák, Jules Massenet und August Nölck vor. Den Rahmen des Programms bildet der Tanz. Auf einer musikalischen Reise durch verschiedene Epochen begegnen uns dabei kunstvolle Melodien, dramatische Arien und innige Meditationen.
Den Auftakt bildet Caix d’Hervelois, ein französischer Komponist und Gambist des frühen 18. Jahrhunderts. Seine Suite in d-Moll verbindet verschiedene charakteristische Tänze miteinander.
Mit Ludwig van Beethovens Paisiello-Variationen tritt Beethovens Variationstalent in den Vordergrund: ausgehend von einer Opernmelodie des italienischen Komponisten Giovanni Paisiello entwickelt Beethoven eine Folge unterschiedlicher musikalischer Gestalten. In Wolfgang Amadeus Mozarts Andante grazioso begegnen sich eine klare Form und eine schlichte Melodie.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Geschwisterpaar Fanny Hensel und Felix Mendelssohn. Hensel und Mendelssohn standen in einem intensiven künstlerischen Austausch und inspirierte sich gegenseitig. Erst in jüngerer Zeit ist die Frage ihrer jeweiligen kompositorischen Eigenständigkeit und Autorenschaft verstärkt in den Fokus der musikwissenschaftlichen Forschung gerückt. Dabei spielen insbesondere jene Zuschreibungs-
und Rezeptionsmechanismen eine Rolle, die über lange Zeit zur Marginalisierung von Fanny
Hensels kompositorischem Schaffen beitrugen.
Dvořáks Werke verbinden eingängige Melodik mit charakteristischen rhythmischen und harmonischen Farben, während Massenets Méditation durch ihre weit gespannte, gesangliche Linie zu einem der bekanntesten lyrischen Stücke des späten 19. Jahrhunderts geworden ist.
Den Abschluss bildet August Nölcks Ungarische Czárdás-Fantasie. Hier kehrt das tänzerische Element in besonders virtuoser und wirkungsvoller Form zurück.
Sanja Božena Uhde (Violoncello), erhielt ihren ersten Cellounterricht bei Edvard Adamić, Solocellist der Philharmonie und des Opernorchesters von Ljubljana. Sie studierte beim international berühmten Cellisten André Navarra an der Universität für Musik in Wien mit Unterstützung eines Stipendiums des österreichischen Bildungsministeriums. Später studierte sie in Freiburg beim renommierten spanischen Cellist Marçal Cervera. Kursbesuche an der „Accademia Chigiana“ in Siena bei André Navarra und bei Mstislav Rostropowitsch in Basel schlossen ihre Ausbildung ab. Im Anschluss an ihr Studium erhielt sie Anregungen von Pierre Fournier und William Pleeth. Solistische Auftritte mit Orchester umfassen die Cellokonzerte von Haydn, Schumann, Brahms (Doppelkonzert) und Beethoven (Tripelkonzert). Sanja-Božena Uhde ist als international gefragte Konzertcellistin, aktiv und unterrichtet regelmäßig als Professorin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.
Anastasiia Mordasova wurde in Saratow, Russland, geboren. Sie studierte Klavier in Moskau bei Tatiana Shklovskaya. Von 2019 bis 2021 arbeitete sie am Moskauer Staatlichen Institut für Kultur als Begleiterin in der Gesangsklasse.
Sie war an vielen Projekten des Opernlabors New Opera World als Begleiterin beteiligt, u.a. bei Opern wie J.Puccini "Swester Angelika", P.I.Tchaikowsky "Iolanta", G. F. Händel "Rinaldo", N.A.Rimsky-Korsakow "Schneemädchen" und G.Donizetti "Liebestrank". Nachdem sie ihre musikalische Ausbildung in Moskau abgeschlossen hatte, setzte Anastasiia ihr Studium in Deutschland fort. Derzeit studiert sie an der Hochschule für Musik in Karlsruhe im Masterstudiengang Klavier-Kammermusik. Anastasiia ist Preisträgerin regionaler und internationaler Wettbewerbe in Klavier Solo, Liedbegleitung und Kammermusik.