Bild: Kammerkonzert: »Klang zwischen Schein und Sein«

Kammerkonzert: »Klang zwischen Schein und Sein«

Anna Paulová (Klarinette), Matouš Zukal (Klavier), Štěpán Hon (Vibraphon)  

Schloßstraße 6
01454 Radeberg

Tickets ab 15,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: KG Euroregion Oberes Elbtal / Osterzgebirge e.V. , An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden, Deutschland

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Normalpreis
je 15,00 €

Ermäßigung
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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen gelten für Schüler*innen, Azubis, Studierende, Inhaber*innen des Dresdner Passes oder des Ehrenamtspasses sowie für Personen im Bundesfreiwilligendienst bzw. FSJ.
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Veranstaltungsinfos

Was hören wir wirklich – und was bildet sich nur in unserer Vorstellung? Unter dem Titel »Klang zwischen Schein und Sein« laden die preisgekrönte Klarinettistin Anna Paulová, der Pianist Matouš Zukal und der Vibraphonist Štěpán Hon zu einem außergewöhnlichen Kammerkonzert ins Schloss Klippenstein ein. Die seltene Besetzung eröffnet faszinierende Klangwelten zwischen Transparenz, Wärme und überraschenden Farben.

Im Mittelpunkt steht »Calmness II« der tschechischen Komponistin Darja Kukal Moiseeva, ein international ausgezeichnetes Werk, das Raum für Stille, Konzentration und bewusstes Zuhören schafft. Ergänzt wird das Programm durch Kompositionen von Johannes Brahms, Robert Schumann, Karel Husa, Martin Kux-Král und Bohuslav Martinů, die romantische Klangfülle mit modernen Ausdrucksformen verbinden.

Ein Konzertabend voller musikalischer Entdeckungen – zwischen deutscher und tschechischer Musiktradition, zwischen Bekanntem und Neuem und ganz im Sinne des Festivalmottos »ECHT?«.

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Werke von Brahms, Husa, Kukal Moiseeva, Schumann, Kux-Král und Martinů

Konzertdauer: ca. 90 Minuten mit Pause
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Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums der Tschechischen Republik.

Ort der Veranstaltung

Das Schloss Klippenstein ist geschichtlich wie architektonisch ein wahres Kleinod und das beeindruckendste Bauwerk Radebergs. Seit Jahrhunderten thront das Gemäuer auf einem Sporn über Radeberg und erstrahlt seit der umfassenden Sanierung wieder in altem Glanz. Schloss Klippenstein ist dabei nicht nur an sich sehr sehenswert, es hat es auch in sich: Das Museum für Schloss- und Stadtgeschichte zeigt interessante Ausstellungen zu Historie Radebergs und des Amtes.

Als Castrum Radeberch wurde die ehemalige Burg bereits 1289 erwähnt. Erst im 16. Jahrhundert ließ Moritz von Sachsen, mit dessen wettinischer Herrschaft das Schloss eng verbunden ist, die Burg zum herrschaftlichen Jagd- und Amtsschloss umbauen. Durch die Jahre hinweg erfuhr die Anlage immer wieder Veränderungen, weshalb sich die historische Baugeschichte heute in den verschiedenen Stilen erkennen lässt: Von der Gotik über Renaissance bis zum Klassizismus sind die unterschiedlichen Epochen erkennbar, die der romantisch anmutenden Verteidigungsanlage ihren Charme verleihen. Zahlreichen sächsischen Regenten diente Schloss Klippenstein als Amtssitz, dann als Amtsgericht, bis es 1952 zum Heimatmuseum umgewandelt wurde.

Die rekonstruierten Räumlichkeiten der Hauptburg vermitteln heute einen lebendigen Eindruck der Nutzungsgeschichte Klippensteins. Mittelpunkt der Ausstellung sind die Schwarze Küche sowie die Schatzkammer, in denen wertvolle Exponate der Schlosshistorie zu sehen sind. Auch der Geschichte Radebergs, der Entwicklung von Handwerk oder der Arbeit der Radeberger Literatenfamilie Langbein sind eigene Räume gewidmet. Die Ausstellung wird ergänzt durch vielfältige kulturelle Angebote wie Konzerte, Lesungen oder Wechselausstellungen.
Schloss Klippenstein
Schlossstraße 6
01454 Radeberg