Bild: Kabarett - Leipziger Pfeffermühle - Harakiri to go

Kabarett - Leipziger Pfeffermühle - Harakiri to go

Sabine Kühne – Londa, Bernd Herold, Sven Reese, Hartmut Schwa  

Schloßstraße 6
15859 Storkow (Mark)

Tickets ab 28,50 € *
Veranstalter: Burg Storkow , Schloßstraße 6, 15859 Storkow (Mark), Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

Tickets

Veranstaltungsinfos

Der neuste Streich aus dem Gewürzkoffer der Leipziger Pfeffermühle. Wir sitzen in Haft. In Lachhaft. Die Welt hält sich den Bauch vor Lachen - Deutschland macht mal wieder Spaß. Wir sind der Vorreiter auf dem Schlachtross. Der Staat geht voran, aber der Bürger kommt nicht mehr mit. Jeder hat eine Meinung, aber keine Ahnung. Wir lassen uns jede Menge einfallen – auch unsere Brücken. Früher wurde die Bahn geschätzt, heute schätzt man die Fahrzeiten. E-Mail, E-Auto, E-Goisten. Wir machen weiter, als ob es kein Morgen gäbe. Denn noch ist nicht aller Tage Abend. Der Bürger versüßt sich sein Leben mit Pustekuchen. Die Regierung ratlos - das Volk lustlos. Die Demokratie macht sich vom Acker und der Bauer macht sich auf die Socken. Die Boomer treten in den Schatten und die Jugend hat keinen blassen Schimmer. Wir warten auf das Wirtschaftswunder und erleben unser blaues. Mancher fühlt sich fremd im eigenen Land, andere benehmen sich wie zu Hause. Der Kanzler schüttelt Hände, dass Volk schüttelt den Kopf. Nicht mit uns - aber mit wem dann? Witzlos? Ganz im Gegenteil. Die Pfeffermühle hustet dem Zeitgeist was. Denn Husten ist nur das Lachen, dass uns im Halse stecken bleibt.
HARAKIRI TO GO ein Programm, dass die Krise in die komische Krise bringt. Scherztropfen gegen Kopfweh. Kichern für den Frieden. Spielfreude, Musikalität, Grips und Witz. Jung, frech und unverblümt. Lachen sie sich mal aus. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Ort der Veranstaltung

Eingebettet in die außergewöhnliche Landschaft der Scharmützel-See-Region, zählt die Burg Storkow zu den schönsten brandenburgischen Bauwerken. Seit acht Jahrhunderten steht sie wie ein steinerner Zeuge vergangener Zeiten in einer Niederung bei Storkow und erzählt von ihrer vielfältigen Nutzungs- und Baugeschichte.

Erstmals bezeugt wird Burg Storkow 1209 und war Teil einer großen Verteidigungslinie, zu der auch die Burg Beeskow zählte. Bald zum bischöflichen Sitz auserkoren, wurde die Burg zur Residenz ausgebaut. Im 16. Jahrhundert wurde Hans Kohlhase auf der Burg hingerichtet, was seinerzeit sogar Luther auf den Plan brachte und Kleist zu einem seiner berühmtesten Werke inspirierte. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erstand Storkow als wunderschönes Renaissanceschloss wieder, das schließlich im romantisch historisierenden Stil umgebaut wurde.

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten konnte die Burg Storkow seit 2001 kulturell genutzt werden: Stadtbibliothek und Touristeninformation haben im historischen Fachwerkhaus Einzug gehalten, auch die Hauptgebäude der Burg stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Burgcafé lädt zu leckerem Kaffee und Kuchen, der idyllische Naturpark zum Spazieren. Auch für Ausstellungen ist in Burg Storkow genügend Platz, in dem die Exponate besonders gut zur Geltung kommen können.
Burg Storkow
Schloßstraße 6
15859 Storkow
Burg Storkow