Veranstaltungsinfos
Titan
Susanna Mälkki | Dirigentin
Gustav Mahler | Sinfonie Nr. 1 D-Dur („Titan“)
So, das war’s. Sinfonie im klassischen Sinn? Damit ist es vorbei. Mit Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 beginnt die Musik in Anführungszeichen zu sprechen oder in krassen Bildern. Was damit gemeint ist? Das muss man hören! Oder ist es normal, wenn derbe Blaskapellenklänge hineinplärren und ein Kontrabass »Bruder Jakob« näselt?
Bei dieser so klanggewaltigen ersten Sinfonie weiß man gar nicht, wohin man zuerst hören soll. Auf das unangenehme Pfeifen des Beginns, das »wie ein Naturlaut« klingen soll, also wie vor der Erfindung der Musik? Oder auf die falschen Kuckucksrufe der Klarinette, eine Quarte statt der naturalistischen Kuckucks-Terz? Auf die schmetternden Fanfaren, auf den widernatürlich hoch sägenden Kontrabass, der »mit Parodie« bedient werden soll? Ja, es bleibt dabei: Es gibt keine Sinfonie, die so endgültig eine Epoche beerdigt und die Ohren durchspült wie diese „Erste“ von Mahler. Nach dem Motto „Roll over Beethoven“ zieht er mit diesem Werk einen dicken Schlussstrich unter die sinfonische Tradition des 19. Jahrhunderts.
Für Lehrkräfte werden über das Netzwerk »Musik und Schule« für jedes Konzert Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung der Konzertbesuche zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter hr-sinfonieorchester.de/education/netzwerk
Eine Veranstaltung des hr-Sinfonieorchesters und der Alten Oper Frankfurt
Projektpartner: Stiftung Giersch
Konzertdauer: ca. 100 Minuten – keine Pause!
Susanna Mälkki | Dirigentin
Gustav Mahler | Sinfonie Nr. 1 D-Dur („Titan“)
So, das war’s. Sinfonie im klassischen Sinn? Damit ist es vorbei. Mit Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 beginnt die Musik in Anführungszeichen zu sprechen oder in krassen Bildern. Was damit gemeint ist? Das muss man hören! Oder ist es normal, wenn derbe Blaskapellenklänge hineinplärren und ein Kontrabass »Bruder Jakob« näselt?
Bei dieser so klanggewaltigen ersten Sinfonie weiß man gar nicht, wohin man zuerst hören soll. Auf das unangenehme Pfeifen des Beginns, das »wie ein Naturlaut« klingen soll, also wie vor der Erfindung der Musik? Oder auf die falschen Kuckucksrufe der Klarinette, eine Quarte statt der naturalistischen Kuckucks-Terz? Auf die schmetternden Fanfaren, auf den widernatürlich hoch sägenden Kontrabass, der »mit Parodie« bedient werden soll? Ja, es bleibt dabei: Es gibt keine Sinfonie, die so endgültig eine Epoche beerdigt und die Ohren durchspült wie diese „Erste“ von Mahler. Nach dem Motto „Roll over Beethoven“ zieht er mit diesem Werk einen dicken Schlussstrich unter die sinfonische Tradition des 19. Jahrhunderts.
Für Lehrkräfte werden über das Netzwerk »Musik und Schule« für jedes Konzert Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung der Konzertbesuche zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter hr-sinfonieorchester.de/education/netzwerk
Eine Veranstaltung des hr-Sinfonieorchesters und der Alten Oper Frankfurt
Projektpartner: Stiftung Giersch
Konzertdauer: ca. 100 Minuten – keine Pause!
Ort der Veranstaltung
Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.