Veranstaltungsinfos
„Er ist Leerstelle, zugleich ist er das Gegenteil, er ist ein schrecklich blinder Fleck, es will mir nicht gelingen, ihn zu stellen.“ Judith Hermann folgt in ihrem neuen Buch (S. Fischer, 2026) den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Nach ihrer Frankfurter Poetikvorlesung „Wir hätten uns alles gesagt“ (2023) blickt die vielfach ausgezeichnete Autorin erneut zurück und erforscht ein Stück lang verleugnete Familiengeschichte.
In tastenden Suchbewegungen und mit der „Präzision des Ungefähren“ (F.A.S.), die Judith Hermann meisterhaft beherrscht, versucht sie, von Polen nach Neapel reisend, das fragmentarische Bild des Großvaters zu vervollständigen. Über Lücken in unserer Biografie, Verdrängtes in der Gesellschaft und das Erinnern und Vergessen der Generationen spricht die Autorin mit der Literaturvermittlerin Luzia Stettler.
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Foto: © Andreas Reiberg
Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg
Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de
Datum: 26.06.2026, 19:30 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 11/ 7 Euro
Lesung und Gespräch
Literaturhaus
In tastenden Suchbewegungen und mit der „Präzision des Ungefähren“ (F.A.S.), die Judith Hermann meisterhaft beherrscht, versucht sie, von Polen nach Neapel reisend, das fragmentarische Bild des Großvaters zu vervollständigen. Über Lücken in unserer Biografie, Verdrängtes in der Gesellschaft und das Erinnern und Vergessen der Generationen spricht die Autorin mit der Literaturvermittlerin Luzia Stettler.
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Foto: © Andreas Reiberg
Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg
Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de
Datum: 26.06.2026, 19:30 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 11/ 7 Euro
Lesung und Gespräch
Literaturhaus
Ort der Veranstaltung
Im Herbst 2017 öffnete das Literaturhaus Freiburg erstmals seine Türen in der Bertoldstraße 17. Mitten in der Stadt, im Herzen der Alten Universität und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Theater, ist das Literaturhaus als Impulsgeber, Begegnungsort und literarische Produktionsstätte konzipiert.
Ein Veranstaltungssaal für bis zu 140 Personen, der flexibel auch für kleinere Formate nutzbar ist, ermöglicht Eigenständigkeit in der Programmplanung und ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Die Formate reichen von klassischen Lesungen über Podiumsgespräche und Vorträge bis hin zu Performances und spartenübergreifenden experimentellen Hör- und Seherlebnissen im Austausch mit benachbarten Künsten und Wissenschaften. Das Junge Literaturhaus Freiburg richtet sich mit einem breiten Angebot an Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren.
Ein Veranstaltungssaal für bis zu 140 Personen, der flexibel auch für kleinere Formate nutzbar ist, ermöglicht Eigenständigkeit in der Programmplanung und ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Die Formate reichen von klassischen Lesungen über Podiumsgespräche und Vorträge bis hin zu Performances und spartenübergreifenden experimentellen Hör- und Seherlebnissen im Austausch mit benachbarten Künsten und Wissenschaften. Das Junge Literaturhaus Freiburg richtet sich mit einem breiten Angebot an Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren.