Jubiläumskonzert 60 Jahre Figuralchor
Figuralchor Frankfurt, Philharmonie Merck  
Tickets ab 20,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Figuralchor Frankfurt e.V. , Friedrichstraße 15, 60322 Frankfurt am Main, Deutschland
Veranstaltungsinfos
60 Jahre Figuralchor Frankfurt - Jubiläumskonzert
Mit Elias schuf Felix Mendelssohn Bartholdy eines der bedeutendsten Oratorien der Musikgeschichte und ein zentrales Chorwerk der Romantik. Monumentale Chorszenen, innige Arien und dramatische Rezitative verbinden barocke Traditionen von Bach und Händel mit romantischer Ausdruckskraft zu einer eindrucksvollen geistlichen Erzählung. Der Chor steht dabei im Zentrum – als kommentierende Volksmenge, als Stimme des Glaubens und als treibende Kraft des Werkes.
Im Jubiläumskonzert des Figuralchor Frankfurt erklingt Elias gemeinsam mit der Deutschen Philharmonie Merck und herausragenden Solistinnen und Solisten.
Bild: (C) Anna Meuer
Mit Elias schuf Felix Mendelssohn Bartholdy eines der bedeutendsten Oratorien der Musikgeschichte und ein zentrales Chorwerk der Romantik. Monumentale Chorszenen, innige Arien und dramatische Rezitative verbinden barocke Traditionen von Bach und Händel mit romantischer Ausdruckskraft zu einer eindrucksvollen geistlichen Erzählung. Der Chor steht dabei im Zentrum – als kommentierende Volksmenge, als Stimme des Glaubens und als treibende Kraft des Werkes.
Im Jubiläumskonzert des Figuralchor Frankfurt erklingt Elias gemeinsam mit der Deutschen Philharmonie Merck und herausragenden Solistinnen und Solisten.
Bild: (C) Anna Meuer
Ort der Veranstaltung
Das Dominikanerkloster in Frankfurt am Main geht bis auf das 13. Jahrhundert zurück. Einzig erhaltenes Teil des einstig mächtigen Klosters ist der Chor der Heiliggeistkirche. Hier finden heute hochkarätige Konzerte vieler verschiedener Stilrichtungen statt, die in der ehemaligen Klosterkirche ganz besondere Klangerlebnisse schaffen.
Der Orden der Dominikaner gründete 1233 das Kloster, um auf Geheiß des Kaisers die sittlichen Zustände in der Stadt zu verbessern. Im 14. Jahrhundert zog das Dominikanerkloster während seiner Blüte zahlreiche Gelehrte und bekannte Prediger nach Frankfurt und war Ort vieler bedeutender Ereignisse: Könige wurden hier erwählt und Streitigkeiten zwischen göttlicher und weltlicher Macht ausgetragen. Mit Einführung der Reformation begann der Niedergang des einst bedeutenden Klosters, seine Zeit endete schließlich 1803, als es mitsamt seinem Besitz an die Stadt überging. Das Kloster selbst ist heute Sitz des Evangelischen Regionalverbandes und Tagungsort der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Die Heiliggeistkirche, die mehrfach vor einem Abriss bewahrt wurde, war bereits im 19. Jahrhundert nicht mehr reine Kirche, sondern wurde auch damals schon für Konzerte und Versammlungen genutzt. Nachdem sie in den Wirren des Krieges stark beschädigt wurde, ist von dem ursprünglichen Gotteshaus aus dem 14. Jahrhundert lediglich der gotische Chor geblieben. Der heutige Bau geht auf das Jahr 1958 zurück und enthält unter den barocken Kreuzgangarkaden noch Reste eines spätgotischen Gewölbes.
Der Orden der Dominikaner gründete 1233 das Kloster, um auf Geheiß des Kaisers die sittlichen Zustände in der Stadt zu verbessern. Im 14. Jahrhundert zog das Dominikanerkloster während seiner Blüte zahlreiche Gelehrte und bekannte Prediger nach Frankfurt und war Ort vieler bedeutender Ereignisse: Könige wurden hier erwählt und Streitigkeiten zwischen göttlicher und weltlicher Macht ausgetragen. Mit Einführung der Reformation begann der Niedergang des einst bedeutenden Klosters, seine Zeit endete schließlich 1803, als es mitsamt seinem Besitz an die Stadt überging. Das Kloster selbst ist heute Sitz des Evangelischen Regionalverbandes und Tagungsort der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Die Heiliggeistkirche, die mehrfach vor einem Abriss bewahrt wurde, war bereits im 19. Jahrhundert nicht mehr reine Kirche, sondern wurde auch damals schon für Konzerte und Versammlungen genutzt. Nachdem sie in den Wirren des Krieges stark beschädigt wurde, ist von dem ursprünglichen Gotteshaus aus dem 14. Jahrhundert lediglich der gotische Chor geblieben. Der heutige Bau geht auf das Jahr 1958 zurück und enthält unter den barocken Kreuzgangarkaden noch Reste eines spätgotischen Gewölbes.