Veranstaltungsinfos
Vom iranischen Mashhad auf die internationalen Podien: Die musikalische Reise von Misagh Joolaee war bereits früh von außergewöhnlichem Talent gezeichnet. Mit nur 13 Jahren gewann er den ersten Preis beim renommierten Fajr Music Festival in Teheran, nachdem er in kürzester Zeit das Radif – das hochkomplexe kanonische Repertoire der persischen Klassik – meisterte. Seine Ausbildung an der Violine und der Kniegeige Kamantsche bei den großen Meistern Irans vereint technische Perfektion mit profunder Traditionskenntnis. Dieser Weg führte ihn schließlich nach Deutschland, wo er zunächst als Dozent an der Universität Hildesheim wirkte und sich heute als profilierter Solist und Komponist etabliert hat.
Im Jahr 2021 fand seine künstlerische Handschrift eine neue Form in der Gründung des Joolaee Trios. Gemeinsam mit der Pianistin Schaghajegh Nosrati, einer international geschätzten Bach-Interpretin, und dem Percussionisten Sebastian Flaig erkundet Joolaee Klangwelten, in denen die mikrotonale Ästhetik der Kamantsche und die strukturelle Klarheit des Klaviers organisch ineinandergreifen. Ihr gemeinsames Debütalbum Morgenwind (GWK Records, 2024) markiert einen weiteren Meilenstein: Es wurde umgehend mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet – eine Anerkennung, die Joolaee bereits für seine vorangegangenen Solo-Veröffentlichungen mehrfach zuteilwurde.
In Joolaees Werk begegnen sich die Kulturen auf Augenhöhe – jenseits klassischer Klischees von „Ost und West“. Statt auf oberflächliche Effekte zu setzen, lässt er die klare Ordnung europäischer Kammermusik ganz organisch mit der erzählerischen Freiheit der persischen Kunstmusik zusammenfließen. Seine Kompositionen wirken wie fein austarierte Dialoge; sie erzählen von persönlichen Umbrüchen und Neuanfängen, bleiben dabei aber tief mit einer jahrhundertealten Tradition verbunden. So entsteht eine Musik von besonderer Klarheit, die durch ihre rhythmische Finesse und eine tief empfundene, poetische Kraft überzeugt.
Misagh Joolaee (kamanche)
Schaghajegh Nosrati (piano)
Sebastian Flaig (percussion)
Golnar Shahyar (voc.)
Im Jahr 2021 fand seine künstlerische Handschrift eine neue Form in der Gründung des Joolaee Trios. Gemeinsam mit der Pianistin Schaghajegh Nosrati, einer international geschätzten Bach-Interpretin, und dem Percussionisten Sebastian Flaig erkundet Joolaee Klangwelten, in denen die mikrotonale Ästhetik der Kamantsche und die strukturelle Klarheit des Klaviers organisch ineinandergreifen. Ihr gemeinsames Debütalbum Morgenwind (GWK Records, 2024) markiert einen weiteren Meilenstein: Es wurde umgehend mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet – eine Anerkennung, die Joolaee bereits für seine vorangegangenen Solo-Veröffentlichungen mehrfach zuteilwurde.
In Joolaees Werk begegnen sich die Kulturen auf Augenhöhe – jenseits klassischer Klischees von „Ost und West“. Statt auf oberflächliche Effekte zu setzen, lässt er die klare Ordnung europäischer Kammermusik ganz organisch mit der erzählerischen Freiheit der persischen Kunstmusik zusammenfließen. Seine Kompositionen wirken wie fein austarierte Dialoge; sie erzählen von persönlichen Umbrüchen und Neuanfängen, bleiben dabei aber tief mit einer jahrhundertealten Tradition verbunden. So entsteht eine Musik von besonderer Klarheit, die durch ihre rhythmische Finesse und eine tief empfundene, poetische Kraft überzeugt.
Misagh Joolaee (kamanche)
Schaghajegh Nosrati (piano)
Sebastian Flaig (percussion)
Golnar Shahyar (voc.)
Ort der Veranstaltung
In einer ehemaligen Eisenwarenlagerhalle, mitten in der historischen Altstadt Osnabrücks, existiert seit den 70er Jahren eine Kulturinstitution, die sich selbst als Soziokulturelles Zentrum versteht und somit auf die Förderung von künstlerischem Austausch und der Integration verschiedener sozialer Schichten, Nationalitäten und Altersgruppen ausgelegt ist.
Programmvielfalt ist hier mit Sicherheit kein Fremdwort: Es gibt Musik, Theater, Kabarett, Kleinkunst, Veranstaltungen für Kinder und sogar ein Filmkunstkino, das bereits mit dem Kinoprogrammpreis Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wird auch einiges für kulturelle und politische Bildung getan: Verschiedene Projekte, Vorträge oder Workshops mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten ermöglichen eine aktive Teilnahme. So kommt die Lagerhalle auf insgesamt 500 Veranstaltungen im Jahr und zählt mehr als 160.000 Besucher aus Osnabrück und der Region. Die Räumlichkeiten des Gebäudes bestehen aus einem 200 m² großen Saal der je nach Bestuhlung zwischen 250 und 450 Personen aufnehmen kann sowie dem „Spitzboden“, der Empore, einem Werkraum und sechs Seminarräumen.
Hier gilt: Kultur für Alle! Egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Arm oder Reich,… in der Lagerhalle in Osnabrück ist jeder Mensch willkommen.
Programmvielfalt ist hier mit Sicherheit kein Fremdwort: Es gibt Musik, Theater, Kabarett, Kleinkunst, Veranstaltungen für Kinder und sogar ein Filmkunstkino, das bereits mit dem Kinoprogrammpreis Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wird auch einiges für kulturelle und politische Bildung getan: Verschiedene Projekte, Vorträge oder Workshops mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten ermöglichen eine aktive Teilnahme. So kommt die Lagerhalle auf insgesamt 500 Veranstaltungen im Jahr und zählt mehr als 160.000 Besucher aus Osnabrück und der Region. Die Räumlichkeiten des Gebäudes bestehen aus einem 200 m² großen Saal der je nach Bestuhlung zwischen 250 und 450 Personen aufnehmen kann sowie dem „Spitzboden“, der Empore, einem Werkraum und sechs Seminarräumen.
Hier gilt: Kultur für Alle! Egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Arm oder Reich,… in der Lagerhalle in Osnabrück ist jeder Mensch willkommen.