Johann Sebastian Bach WEIHNACHTSORATORIUM - Kantaten I bis VI
Mozartchor Speyer, Kammerphilharmonie Mannheim, Solisten  
Tickets ab 40,80 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Mozartchor Speyer e. V. , Schönbrückstraße 30, 67376 Harthausen, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Bachs Weihnachtsoratorium ist aus der Advents- und Weihnachtszeit kaum wegzudenken. Selten aber hört man alle sechs Kantaten an einem Abend. Diese Möglichkeit bietet dieses Jahr der Mozartchor Speyer. In leicht gekürzter Form führt er das komplette Werk am 28. November 2026, dem Vorabend des ersten Adventsonntages, um 17 Uhr in der Speyerer Dreifaltigkeitskirche auf.
Das Weihnachtsoratorium ist weit mehr als eine besonders festliche Weihnachtsmusik. Seine Besonderheit liegt darin, dass Bach die Weihnachtsgeschichte zu einem musikalischen Drama von großer innerer Spannung gestaltet.
Dabei besteht das Werk eigentlich aus sechs Kantaten, die ursprünglich an den sechs Festtagen zwischen Weihnachten und Epiphanias 1734/35 aufgeführt wurden. Was wir heute als geschlossenes „Weihnachtsoratorium“ erleben, war also ursprünglich eine Folge von eigenständigen Gottesdienstwerken, die sich über etwa zwei Wochen erstreckten. Trotzdem erscheint das zusammengefügte Werk wie aus einem Guss.
Besonders eindrucksvoll ist die Gegenüberstellung von festlicher Klangpracht mit Trompeten und Pauken, intimer Hirtenmusik, innigen Arien und dem erzählenden Evangelisten-Rezitativ. Dadurch entsteht eine Art musikalisches Drama. Und die wiederkehrenden Choräle geben dem Ganzen zusätzlich eine theologische Perspektive. In ihnen kommentiert der gläubige Betrachter die Ereignisse und stellt sie in einen größeren Zusammenhang. Das Werk ist damit weit mehr als eine Sammlung schöner Weihnachtsmusik. Es ist Erzählung, Gottesdienst, Meditation und großes musikalisches Fest zugleich.
Orchesterpartner ist dem Mozartchor am 28. November wieder die Kammerphilharmonie Mannheim, die den Chor zuletzt bei Bachs Johannespassion im März 2025 begleitet hat. Und auch die Gesangssolisten sind zum Teil alte Bekannte. Die in Hamburg lebende Sopranistin Hanna Ramminger war in den letzten Jahren mehrmals zu Gast in Speyer, unter anderem in Paul McCartneys Liverpool Oratorio. Dort sang sie zusammen mit Katharina Magiera, die auch jetzt die Alt-Partie bei Bach übernimmt. Und den kroatischen Bassbariton Krešimir Stražanac kennt das Speyerer Publikum aus der Aufführung des Deutschen Requiems von Brahms im Jahr 2018.
Das Weihnachtsoratorium ist weit mehr als eine besonders festliche Weihnachtsmusik. Seine Besonderheit liegt darin, dass Bach die Weihnachtsgeschichte zu einem musikalischen Drama von großer innerer Spannung gestaltet.
Dabei besteht das Werk eigentlich aus sechs Kantaten, die ursprünglich an den sechs Festtagen zwischen Weihnachten und Epiphanias 1734/35 aufgeführt wurden. Was wir heute als geschlossenes „Weihnachtsoratorium“ erleben, war also ursprünglich eine Folge von eigenständigen Gottesdienstwerken, die sich über etwa zwei Wochen erstreckten. Trotzdem erscheint das zusammengefügte Werk wie aus einem Guss.
Besonders eindrucksvoll ist die Gegenüberstellung von festlicher Klangpracht mit Trompeten und Pauken, intimer Hirtenmusik, innigen Arien und dem erzählenden Evangelisten-Rezitativ. Dadurch entsteht eine Art musikalisches Drama. Und die wiederkehrenden Choräle geben dem Ganzen zusätzlich eine theologische Perspektive. In ihnen kommentiert der gläubige Betrachter die Ereignisse und stellt sie in einen größeren Zusammenhang. Das Werk ist damit weit mehr als eine Sammlung schöner Weihnachtsmusik. Es ist Erzählung, Gottesdienst, Meditation und großes musikalisches Fest zugleich.
Orchesterpartner ist dem Mozartchor am 28. November wieder die Kammerphilharmonie Mannheim, die den Chor zuletzt bei Bachs Johannespassion im März 2025 begleitet hat. Und auch die Gesangssolisten sind zum Teil alte Bekannte. Die in Hamburg lebende Sopranistin Hanna Ramminger war in den letzten Jahren mehrmals zu Gast in Speyer, unter anderem in Paul McCartneys Liverpool Oratorio. Dort sang sie zusammen mit Katharina Magiera, die auch jetzt die Alt-Partie bei Bach übernimmt. Und den kroatischen Bassbariton Krešimir Stražanac kennt das Speyerer Publikum aus der Aufführung des Deutschen Requiems von Brahms im Jahr 2018.
Ort der Veranstaltung
Die Dreifaltigkeitskirche gilt als barockes Juwel und herausragendes Zeugnis evangelischer Kirchenbaukunst. Mitten in der Speyerer Altstadt und nur unweit des Kaiserdoms rufen die Glocken des Gotteshauses allsonntäglich viele Gläubige zum Gottesdienst, die Kirche begrüßt aber auch zahlreiche Besucher zu ihrem facettenreichen Kulturprogramm.
Nach der Zerstörung Speyers durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg war die Dreifaltigkeitskirche 1717 das erste wiedererrichtete öffentliche Gebäude der Stadt. Als barocker Bau konzipiert beeindruckte die Kirche schon damals ihre Betrachter. Besonders in ihrem Inneren wirkt sie prachtvoll und imposant: Besonders die beiden Emporen stechen ins Auge, sie zeigen in farbenfrohen Bildern Szenen des Alten und Neuen Testamentes. Die reiche Ausstattung weist auf die lutherische Vergangenheit der Kirche hin während Deckengemälde, Altarbild und Kanzel vom Repräsentationsbedürfnis des Barock zeugen. Der Schalldecken und das Altarbild werden von goldenen Putten, Ornamenten und Ranken verziert, der Pelikan auf dem Deckel symbolisiert Christus.
Eine visuelle Einheit mit dem Altar bildet die auffällige Orgel. Auf der Vorgängerin dieser Orgel spielte einst sogar Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Orgelmusik und damit die Kirchenmusik überhaupt hat in der Dreifaltigkeitskirche große Tradition, die mit den vielen Konzerten im Gotteshaus weitergeführt wird.
Nach der Zerstörung Speyers durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg war die Dreifaltigkeitskirche 1717 das erste wiedererrichtete öffentliche Gebäude der Stadt. Als barocker Bau konzipiert beeindruckte die Kirche schon damals ihre Betrachter. Besonders in ihrem Inneren wirkt sie prachtvoll und imposant: Besonders die beiden Emporen stechen ins Auge, sie zeigen in farbenfrohen Bildern Szenen des Alten und Neuen Testamentes. Die reiche Ausstattung weist auf die lutherische Vergangenheit der Kirche hin während Deckengemälde, Altarbild und Kanzel vom Repräsentationsbedürfnis des Barock zeugen. Der Schalldecken und das Altarbild werden von goldenen Putten, Ornamenten und Ranken verziert, der Pelikan auf dem Deckel symbolisiert Christus.
Eine visuelle Einheit mit dem Altar bildet die auffällige Orgel. Auf der Vorgängerin dieser Orgel spielte einst sogar Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Orgelmusik und damit die Kirchenmusik überhaupt hat in der Dreifaltigkeitskirche große Tradition, die mit den vielen Konzerten im Gotteshaus weitergeführt wird.