Jeroen van Veen & Irene Russo (Klavierduo)
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Tickets ab 20,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
gVe e.V. , Südliche Stadtmauerstr. 35, 91054 Erlangen, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Klaviermarathon
Canto Ostinato von Simeon ten Holt
Mit dem Klavierduo Jeroen van Veen & Irene Russo
Hierzulande dürfte er nur Fans zeitgenössischer Klaviermusik ein Begriff sein, in seiner niederländischen Heimat hat er jedoch einen großen Namen, und sein pianistisches Riesenopus Canto Ostinato ist dort eines der bekanntesten, meistgespielten und auf CD meistverkauften Werke der Neuen Musik überhaupt: Simeon ten Holt, Komponist und Pianist, geboren 1923 (im selben Jahr wie György Ligeti), gestorben 2012 (im selben Jahr wie Hans Werner Henze). Mit Werken in serieller Technik und mit elektronischer Musik reihte sich Holt zunächst in die Avantgarde der 1950er-Jahre ein. Nach 1970 vollzog er jedoch einen radikalen Stilwandel und wandte sich der damals neuen Richtung der Minimal Music zu, die der „alten“ Avantgardemusik einen neuen rhythmischen Schwung verlieh und sie von der Fixierung auf die Atonalität befreite.
Das Initialwerk von Holts Hinwendung zu diesem Stil war jener zwischen 1976 und 1979 entstandene Canto Ostinato, eine damals wie heute spektakuläre Komposition für zwei oder vier Klaviere, basierend auf über 100 rhythmisch-motivischen Zellen, die nach bestimmten Mustern jeweils beliebig wiederholt werden können, sodass die Spieldauer des Werks zwischen zwei und 24 Stunden variieren kann. Von den Ausführenden erfordert dies in jedem Fall die Kraft und Ausdauer von Marathonläufern. Indes ist die Musik von einem unablässigen – eben ostinaten – Drive und jazzigem Swing geprägt, der so mitreißend wie suggestiv ist. Dabei verdichtet sich der Klang und lockert sich wieder auf, wechseln die dynamischen Stärkegrade und die tonal-harmonischen Farben.
Bei uns absolvieren den bravourösen Klaviermarathon zwei Größen, die mit diesem Stil völlig vertraut sind: Jeroen van Veen, niederländischer Pianist und Direktor derSimeon-ten-Holt-Foundation, der eine 9-CD-Box mit Minimal Music eingespielt hat, und Irene Russo aus Italien, Ex-Schülerin von Lazar Berman und Alicia de Larrocha, von der Klavieraltmeisterin Martha Argerich einst gerühmt als „eine der besten jungen Musikerinnen, die ich gehört habe“, und beim ARD-Musikwettbewerb in München 2002 für „die beste zeitgenössische Interpretation“ ausgezeichnet.
Text: Klaus Meyer
Canto Ostinato von Simeon ten Holt
Mit dem Klavierduo Jeroen van Veen & Irene Russo
Hierzulande dürfte er nur Fans zeitgenössischer Klaviermusik ein Begriff sein, in seiner niederländischen Heimat hat er jedoch einen großen Namen, und sein pianistisches Riesenopus Canto Ostinato ist dort eines der bekanntesten, meistgespielten und auf CD meistverkauften Werke der Neuen Musik überhaupt: Simeon ten Holt, Komponist und Pianist, geboren 1923 (im selben Jahr wie György Ligeti), gestorben 2012 (im selben Jahr wie Hans Werner Henze). Mit Werken in serieller Technik und mit elektronischer Musik reihte sich Holt zunächst in die Avantgarde der 1950er-Jahre ein. Nach 1970 vollzog er jedoch einen radikalen Stilwandel und wandte sich der damals neuen Richtung der Minimal Music zu, die der „alten“ Avantgardemusik einen neuen rhythmischen Schwung verlieh und sie von der Fixierung auf die Atonalität befreite.
Das Initialwerk von Holts Hinwendung zu diesem Stil war jener zwischen 1976 und 1979 entstandene Canto Ostinato, eine damals wie heute spektakuläre Komposition für zwei oder vier Klaviere, basierend auf über 100 rhythmisch-motivischen Zellen, die nach bestimmten Mustern jeweils beliebig wiederholt werden können, sodass die Spieldauer des Werks zwischen zwei und 24 Stunden variieren kann. Von den Ausführenden erfordert dies in jedem Fall die Kraft und Ausdauer von Marathonläufern. Indes ist die Musik von einem unablässigen – eben ostinaten – Drive und jazzigem Swing geprägt, der so mitreißend wie suggestiv ist. Dabei verdichtet sich der Klang und lockert sich wieder auf, wechseln die dynamischen Stärkegrade und die tonal-harmonischen Farben.
Bei uns absolvieren den bravourösen Klaviermarathon zwei Größen, die mit diesem Stil völlig vertraut sind: Jeroen van Veen, niederländischer Pianist und Direktor derSimeon-ten-Holt-Foundation, der eine 9-CD-Box mit Minimal Music eingespielt hat, und Irene Russo aus Italien, Ex-Schülerin von Lazar Berman und Alicia de Larrocha, von der Klavieraltmeisterin Martha Argerich einst gerühmt als „eine der besten jungen Musikerinnen, die ich gehört habe“, und beim ARD-Musikwettbewerb in München 2002 für „die beste zeitgenössische Interpretation“ ausgezeichnet.
Text: Klaus Meyer
Ort der Veranstaltung
Flexibilität, Modernität und Funktionalität garantieren das perfekte Ambiente für jede Veranstaltung. Die hochmoderne Heinrich-Lades-Halle gehört zu den bedeutendsten Kongresszentren Nordbayerns. Des Weiteren bietet die Halle Platz für Konzerte und Unterhaltungsprogramme. Künstler wie Urban Priol lassen es sich nicht nehmen hier aufzutreten.
1971 wurde der Bau der Heinrich-Lades-Halle fertiggestellt. Seitdem war sie Schauplatz zahlreicher Konzerte, Bälle und Messen. Und das kommt nicht von ungefähr. Zwei Säle, zwei Foyers und acht Tagungsräume laden zu großen Top-Events ein. Der „Große Saal“ stellt mit einer 200 Quadratmeter großen Bühne genügend Raum für Orchester und Chöre zur Verfügung. Außerdem verfügt er über eine hervorragende Akustik. Der „Kleine Saal“ ist besonders für Tagungen und kleiner Konzerte interessant. Die beiden Foyers runden das Raumangebot ab. Hier können z.B. Messen veranstaltet werden. Die räumliche Flexibilität ist die Basis des überregionalen Interesses an dieser Location. Passen Sie die Räumlichkeiten an Ihre Veranstaltung an, oder erleben Sie Theateraufführungen oder Kongresse im perfekten Rahmen.
Die Heinrich-Lades-Halle in Erlangen ist mehr als nur Veranstaltungsort. Sie ist Ort der Begegnung, höchster technischer Raffinesse und hochwertigem Service.
1971 wurde der Bau der Heinrich-Lades-Halle fertiggestellt. Seitdem war sie Schauplatz zahlreicher Konzerte, Bälle und Messen. Und das kommt nicht von ungefähr. Zwei Säle, zwei Foyers und acht Tagungsräume laden zu großen Top-Events ein. Der „Große Saal“ stellt mit einer 200 Quadratmeter großen Bühne genügend Raum für Orchester und Chöre zur Verfügung. Außerdem verfügt er über eine hervorragende Akustik. Der „Kleine Saal“ ist besonders für Tagungen und kleiner Konzerte interessant. Die beiden Foyers runden das Raumangebot ab. Hier können z.B. Messen veranstaltet werden. Die räumliche Flexibilität ist die Basis des überregionalen Interesses an dieser Location. Passen Sie die Räumlichkeiten an Ihre Veranstaltung an, oder erleben Sie Theateraufführungen oder Kongresse im perfekten Rahmen.
Die Heinrich-Lades-Halle in Erlangen ist mehr als nur Veranstaltungsort. Sie ist Ort der Begegnung, höchster technischer Raffinesse und hochwertigem Service.