Veranstaltungsinfos
Der Virtuose, der Stummfilme sprechen lässt
Wenn Jens Schlichting in die Tasten greift, beginnt die Leinwand zu atmen. Er ist kein Begleiter, sondern ein Erzähler, der mit schwebenden Melodien, aufbrausenden Klangkaskaden und feinsten Nuancen die Stummfilmkunst neu erfindet. Seine Improvisationen sind nicht vorhersehbar – sie entstehen im Moment, fließen aus dem Bild heraus und zurück in die Seele des Publikums.
Schon in meiner Jugend begeisterte mich die Filmmusik; und ich erinnere mich daran, dass ich einmal im Fernsehen eine Sendung über die alten Stummfilmpianisten sah. Damals war dieses Genre fast völlig verschwunden, es gab keine Kinos oder sonstige Veranstalter, die sich dafür interessierten.
Mich hat die Idee seitdem fasziniert, denn schon damals habe ich gern und viel improvisiert. Als ich dann Mitte der 90er Jahre die erste Anfrage bekam für eine Live-Begleitung eines Stummfilms („Tartüff“ von Murnau), sagte ich begeistert zu; seitdem gehört die Improvisation zu Stummfilmen zu meinen häufigsten künstlerischen Aktivitäten.
Schlichting ist ein gefragter Pianist mit vielen musikalischen Facetten… Was er seinen Zuhörern an musikalischer Qualität, aber vor allem an Einfühlsamkeit im Hinblick auf die, wie er es nannte, „Einzigartigkeit des Augenblicks“ bot, war absolute Extraklasse. Wie schon in den letzten Jahren EINMALIG im Kurtheater.
In diesem Jahr mit Emil Jannings Stummfilmkomödie „Kohlhiesels Töchter“ von 1920. Starbesetzung mit Henny Porten, Emil Jannings und Gustav von Wangenheim.
Als Vorfilmzeigen zeigen wir, zum Kurort sehr passend, Charlie Chaplins „The Cure“, deutsch „Die Kur“. Lachen und Spaß sind an diesem Abend garantiert!!
Text: Schwarzwälder Bote, 16.11.21
Tickets
25 /20 € + VVK-Gebühr, Abendkasse 30 / 25 €. Ermäßigung € 5.- für Schüler, Studenten, Mitglieder. Rollstuhlfahrer ohne Sitzplatzanspruch, halber Preis der 1. Kategorie.
Wenn Jens Schlichting in die Tasten greift, beginnt die Leinwand zu atmen. Er ist kein Begleiter, sondern ein Erzähler, der mit schwebenden Melodien, aufbrausenden Klangkaskaden und feinsten Nuancen die Stummfilmkunst neu erfindet. Seine Improvisationen sind nicht vorhersehbar – sie entstehen im Moment, fließen aus dem Bild heraus und zurück in die Seele des Publikums.
Schon in meiner Jugend begeisterte mich die Filmmusik; und ich erinnere mich daran, dass ich einmal im Fernsehen eine Sendung über die alten Stummfilmpianisten sah. Damals war dieses Genre fast völlig verschwunden, es gab keine Kinos oder sonstige Veranstalter, die sich dafür interessierten.
Mich hat die Idee seitdem fasziniert, denn schon damals habe ich gern und viel improvisiert. Als ich dann Mitte der 90er Jahre die erste Anfrage bekam für eine Live-Begleitung eines Stummfilms („Tartüff“ von Murnau), sagte ich begeistert zu; seitdem gehört die Improvisation zu Stummfilmen zu meinen häufigsten künstlerischen Aktivitäten.
Schlichting ist ein gefragter Pianist mit vielen musikalischen Facetten… Was er seinen Zuhörern an musikalischer Qualität, aber vor allem an Einfühlsamkeit im Hinblick auf die, wie er es nannte, „Einzigartigkeit des Augenblicks“ bot, war absolute Extraklasse. Wie schon in den letzten Jahren EINMALIG im Kurtheater.
In diesem Jahr mit Emil Jannings Stummfilmkomödie „Kohlhiesels Töchter“ von 1920. Starbesetzung mit Henny Porten, Emil Jannings und Gustav von Wangenheim.
Als Vorfilmzeigen zeigen wir, zum Kurort sehr passend, Charlie Chaplins „The Cure“, deutsch „Die Kur“. Lachen und Spaß sind an diesem Abend garantiert!!
Text: Schwarzwälder Bote, 16.11.21
Tickets
25 /20 € + VVK-Gebühr, Abendkasse 30 / 25 €. Ermäßigung € 5.- für Schüler, Studenten, Mitglieder. Rollstuhlfahrer ohne Sitzplatzanspruch, halber Preis der 1. Kategorie.
Ort der Veranstaltung
Das Königliche Kurtheater Bad Wildbad gehört wahrlich nicht zu den größten Theaterhäusern Deutschlands, besticht jedoch durch seine architektonische Pracht. Sowohl bei dem Publikum als auch bei den Künstlern ist dieser Veranstaltungsort sehr beliebt.
Das Gebäude wurde im Jahr 1864/65 von einem privaten Bauherrn errichtet und ging 1897 in den Staatsbesitz über. Der Baustil setzt sich sowohl aus Elementen der Renaissance als auch des Barocks zusammen und verleiht dem Gebäude von innen und außen ein sehr elegantes und prunkvolles Erscheinungsbild. Es wird häufig als Juwel der Theaterarchitektur betitelt. Seit 1997 ist das Königliche Kulturtheater Bad Wildbad ein Kulturdenkmal.
Größere Veranstaltungen im Königlichen Kulturtheater Bad Wildbad sind unter anderem das Rossinifestival sowie hochrangige und exquisite Kammer- und Solistenkonzerte, die in Kombination mit dem besonderen Flair des Theaters unvergesslich schöne Stunden in Bad Wildbad garantieren.
Das Gebäude wurde im Jahr 1864/65 von einem privaten Bauherrn errichtet und ging 1897 in den Staatsbesitz über. Der Baustil setzt sich sowohl aus Elementen der Renaissance als auch des Barocks zusammen und verleiht dem Gebäude von innen und außen ein sehr elegantes und prunkvolles Erscheinungsbild. Es wird häufig als Juwel der Theaterarchitektur betitelt. Seit 1997 ist das Königliche Kulturtheater Bad Wildbad ein Kulturdenkmal.
Größere Veranstaltungen im Königlichen Kulturtheater Bad Wildbad sind unter anderem das Rossinifestival sowie hochrangige und exquisite Kammer- und Solistenkonzerte, die in Kombination mit dem besonderen Flair des Theaters unvergesslich schöne Stunden in Bad Wildbad garantieren.