Jehona Kicaj »ë«
Jehona Kicaj  
Veranstalter:
Vhs Löhne , Alte-Bünder-Str. 14, 32584 Löhne, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Der ungewöhnliche Titel »ë« steht für einen Buchstaben, der in der albanischen Sprache eine wichtige Funktion hat, obwohl er meist gar nicht ausgesprochen wird. Als Kind von Geflüchteten aus dem Kosovo ist die Erzählerin auf der Suche nach Sprache und Stimme. Sie wächst in Deutschland auf, geht in den Kindergarten, zur Schule und auf die Universität, sucht nach Verständnis, aber stößt immer wieder auf Zuschreibungen, Ahnungslosigkeit und Ignoranz. Als der Kosovokrieg Ende der 90er-Jahre wütet, erlebt sie ihn aus sicherer Entfernung. Doch auch in der Diaspora sind Krieg und Tod präsent – sie werden nur anders erlebt als vor Ort.
Der Roman »ë« erzählt von dem in Deutschland kaum bekannten Kosovokrieg und erinnert an das Leid von Familien, die ihre Heimat verloren haben, deren ermordete Angehörige anonym verscharrt wurden und bis heute verschollen oder nicht identifiziert sind. Eine Vergangenheit, die nicht vergehen kann, weil sie buchstäblich in jeder Faser des Körpers steckt, wird von Jehona Kicaj im wahrsten Wortsinn zur Sprache gebracht.
Zur Autorin:
Jehona Kicaj, geb. 1991 in Kosovo und aufgewachsen in Göttingen, studierte Philosophie, Germanistik und Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Hannover. Nach wissenschaftlichen Publikationen erscheinen von ihr seit 2020 auch literarische Texte. Sie ist Mitherausgeberin der Anthologie »›Und so blieb man eben für immer‹. Gastarbeiter:innen und ihre Kinder« (2023). Mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Debütroman »ë« stand sie auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025.
Die Veranstaltung findet in Kooperation der Stadtbücherei Löhne mit der vhs und dem Migrationsbüro der Stadt Löhne statt. Karten erhalten Sie online unter www.reservix.de, an der Abendkasse sowie im Vorverkauf bei der Stadtbücherei Löhne, der vhs Löhne und zugelassenen VVK-Stellen.
Der Roman »ë« erzählt von dem in Deutschland kaum bekannten Kosovokrieg und erinnert an das Leid von Familien, die ihre Heimat verloren haben, deren ermordete Angehörige anonym verscharrt wurden und bis heute verschollen oder nicht identifiziert sind. Eine Vergangenheit, die nicht vergehen kann, weil sie buchstäblich in jeder Faser des Körpers steckt, wird von Jehona Kicaj im wahrsten Wortsinn zur Sprache gebracht.
Zur Autorin:
Jehona Kicaj, geb. 1991 in Kosovo und aufgewachsen in Göttingen, studierte Philosophie, Germanistik und Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Hannover. Nach wissenschaftlichen Publikationen erscheinen von ihr seit 2020 auch literarische Texte. Sie ist Mitherausgeberin der Anthologie »›Und so blieb man eben für immer‹. Gastarbeiter:innen und ihre Kinder« (2023). Mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Debütroman »ë« stand sie auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025.
Die Veranstaltung findet in Kooperation der Stadtbücherei Löhne mit der vhs und dem Migrationsbüro der Stadt Löhne statt. Karten erhalten Sie online unter www.reservix.de, an der Abendkasse sowie im Vorverkauf bei der Stadtbücherei Löhne, der vhs Löhne und zugelassenen VVK-Stellen.
Ort der Veranstaltung
Im nordrhein-westfälischen Löhne bildet die Werretalhalle den kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadt. Ob Party, Rockkonzert, Kunstausstellung, Lesung oder Kabarett- und Comedyabend, die Werretalhalle hält ein breitgefächertes Kulturangebot bereit.
Erstmals eingeweiht und geöffnet wurde die Werretalhalle 1985, nachdem sie mehrere Jahre von einem Fabrikgebäude zu einer Kulturstätte umgebaut und umfangreich saniert wurde. Seither gilt das einmalige Ambiente, welches am Ufer des Werreflusses situiert ist, als beliebter Austragungsort für Unterhaltungs- und Veranstaltungsprogramme jeglicher Art. Das Kulturbüro, die Jugendkunstschule, das Jungendzentrum „Riff“, die städtische Volkshochschule sowie die „Galerie in der Werretalhalle“ sind ebenfalls in den Räumlichkeiten des Bürgerzentrums beheimatet. Auch den Löhner Vereinen steht die Nutzung der verschiedenen Räume stets zur Verfügung.
Die Werretalhalle hat sich längst in nah und fern mit seiner Vielzahl an Veranstaltungen etabliert. Sie ist am einfachsten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der nächste Bahnhof ist nur wenige hundert Meter zu Fuß entfernt. Für Besucherinnen und Besucher, die mit dem PKW anreisen, sind außerdem genügend Parkplätze vor Ort vorhanden.
Erstmals eingeweiht und geöffnet wurde die Werretalhalle 1985, nachdem sie mehrere Jahre von einem Fabrikgebäude zu einer Kulturstätte umgebaut und umfangreich saniert wurde. Seither gilt das einmalige Ambiente, welches am Ufer des Werreflusses situiert ist, als beliebter Austragungsort für Unterhaltungs- und Veranstaltungsprogramme jeglicher Art. Das Kulturbüro, die Jugendkunstschule, das Jungendzentrum „Riff“, die städtische Volkshochschule sowie die „Galerie in der Werretalhalle“ sind ebenfalls in den Räumlichkeiten des Bürgerzentrums beheimatet. Auch den Löhner Vereinen steht die Nutzung der verschiedenen Räume stets zur Verfügung.
Die Werretalhalle hat sich längst in nah und fern mit seiner Vielzahl an Veranstaltungen etabliert. Sie ist am einfachsten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der nächste Bahnhof ist nur wenige hundert Meter zu Fuß entfernt. Für Besucherinnen und Besucher, die mit dem PKW anreisen, sind außerdem genügend Parkplätze vor Ort vorhanden.