Veranstaltungsinfos
Werke auf Instrumenten in verschiedenen Stimmungen aus Heinrich Ignaz Franz von Bibers Sammlung Harmonia artificioso-ariosa.
Kunstvolle wie sangliche Zusammenklänge verspricht der Titel zu Heinrich Ignaz Franz von Bibers „Harmonia artificioso-ariosa“. Doch die sieben Sonaten der Sammlung, allesamt gesetzt für zwei Instrumente der Violinfamilie und Generalbass, warten mit weit mehr als schönen Melodien auf: Ihr Verfasser reizt die Spieltechnik der Geige bis an die Grenze des damals Vorstellbaren aus und konfrontiert Ausführende wie Publikum mit mannigfaltigen Toneffekten von fein ziselierter Figuration über ausschweifende Virtuosität bis hin zu orchestraler Klangfülle. Durch Skordatur, so der Begriff für das Umstimmen einzelner Saiten der Violine, erweitert Biber das Repertoire an Akkorden, die er den Geigern abverlangen kann, und verändert die Obertonstruktur und damit den Klang der Instrumente – wenn auch nur subtil. Biber ergänz seine Palette der Klangfarben schließlich, wenn in einer Sonate die „gewöhnlichen“ Violinen gegen Violen d’amore eingetauscht werden, selten zu erlebende Streichinstrumente mit sieben Spiel- und zusätzlichen, verborgenen „Resonanzsaiten“.
Musik im Kontext ihrer Zeit zum Klingen zu bringen – mit diesem Ziel gründete sich das Yara- Ensemble 2021 und engagiert sich seitdem die historische Aufführungspraxis mit Schwung und Spielfreude immer mehr Menschen zugänglich zu machen.
Dazu führen die beiden Geiger Florian Moser und Martin Schneider gemeinsam mit Cellist Benedikt Wagner, Cembalist Tim Krüger und Kontrabassist Ronald Vitzthum Werke des Barocks und der Klassik in verschiedensten Konzertformaten auf.
Zu den Markenzeichen des Ensembles gehört das virtuose Musizieren ebenso wie die Verwendung historischer Instrumente und Bögen sowie eine Leidenschaft, das Repertoire des Barocks und der Klassik im Kontext der politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten und Gewohnheiten ihrer Erschaffungszeit zu zeigen, die es in zahlreichen Konzerten und bei internationalen Festivals wie dem Originalklang-Festival FEL!X der Kölner Philharmonie, den internationalen Händel-Festspielen Göttingen, den Festwochen der Alten Musik Innsbruck oder dem Vielklang-Festival Tübingen zeigen durfte.
Das Yara-Ensemble ist Preisträger des Sonderpreises “Musik und Raum” der göttingen händel competition 2025.
Veranstalter: Kultur in der Villa Stützel gGmbH
Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Ostalb
Copyright Foto: @Valentin Wohlfarth
Kunstvolle wie sangliche Zusammenklänge verspricht der Titel zu Heinrich Ignaz Franz von Bibers „Harmonia artificioso-ariosa“. Doch die sieben Sonaten der Sammlung, allesamt gesetzt für zwei Instrumente der Violinfamilie und Generalbass, warten mit weit mehr als schönen Melodien auf: Ihr Verfasser reizt die Spieltechnik der Geige bis an die Grenze des damals Vorstellbaren aus und konfrontiert Ausführende wie Publikum mit mannigfaltigen Toneffekten von fein ziselierter Figuration über ausschweifende Virtuosität bis hin zu orchestraler Klangfülle. Durch Skordatur, so der Begriff für das Umstimmen einzelner Saiten der Violine, erweitert Biber das Repertoire an Akkorden, die er den Geigern abverlangen kann, und verändert die Obertonstruktur und damit den Klang der Instrumente – wenn auch nur subtil. Biber ergänz seine Palette der Klangfarben schließlich, wenn in einer Sonate die „gewöhnlichen“ Violinen gegen Violen d’amore eingetauscht werden, selten zu erlebende Streichinstrumente mit sieben Spiel- und zusätzlichen, verborgenen „Resonanzsaiten“.
Musik im Kontext ihrer Zeit zum Klingen zu bringen – mit diesem Ziel gründete sich das Yara- Ensemble 2021 und engagiert sich seitdem die historische Aufführungspraxis mit Schwung und Spielfreude immer mehr Menschen zugänglich zu machen.
Dazu führen die beiden Geiger Florian Moser und Martin Schneider gemeinsam mit Cellist Benedikt Wagner, Cembalist Tim Krüger und Kontrabassist Ronald Vitzthum Werke des Barocks und der Klassik in verschiedensten Konzertformaten auf.
Zu den Markenzeichen des Ensembles gehört das virtuose Musizieren ebenso wie die Verwendung historischer Instrumente und Bögen sowie eine Leidenschaft, das Repertoire des Barocks und der Klassik im Kontext der politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten und Gewohnheiten ihrer Erschaffungszeit zu zeigen, die es in zahlreichen Konzerten und bei internationalen Festivals wie dem Originalklang-Festival FEL!X der Kölner Philharmonie, den internationalen Händel-Festspielen Göttingen, den Festwochen der Alten Musik Innsbruck oder dem Vielklang-Festival Tübingen zeigen durfte.
Das Yara-Ensemble ist Preisträger des Sonderpreises “Musik und Raum” der göttingen händel competition 2025.
Veranstalter: Kultur in der Villa Stützel gGmbH
Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Ostalb
Copyright Foto: @Valentin Wohlfarth
Ort der Veranstaltung
Villa Stützel
Ulmer Straße 116
73431 Aalen