House of Darkness
Neil LaBute, USA 22, 88 min, OmU  
Veranstalter:
Internationales Filmfest Oldenburg , Lange Straße 53, 26122 Oldenburg, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Mina und Hap haben sich zufällig in einer Bar kennengelernt. Nun sitzen gemeinsam vor
einem großen Kamin in einer riesigen, fast schon an eine Burg erinnernden Villa, die Minas
Familie gehort. Der von Justin Long gespielte Hap kann sein Gluck noch gar nicht richtig
fassen und gibt sich doch schon erotischen Fantasien hin, die Kate Bosworths Mina noch
weiter anfacht. In einem säuselnden Ton verkündet sie, dass er alles mit ihr machen könnte.
Nur schwingt in diesen Worten noch etwas anderes mit. Es ist fast so, als wurde sie ihn
herausfordern, es zu versuchen. In diesem Moment, der einfach ein Flirt sein könnte, liegt
wie so oft in Neil LaButes Filmen etwas Doppelbodiges und Abgrundiges. Wie kaum ein
anderer Autor und Filmemacher versteht er es, durch unterschwellige Andeutungen in seinen
Dialogen düstere Räume zu öffnen, in denen man sich mehr und mehr verliert. So auch in
dieser überaus persönlichen Variation auf Vampirmythen, die er durch die Namen von zwei
seiner Protagonistinnen auf ironische Weise mit Bram Stokers »Dracula« verknüpft. »House
of Darkness« stellt die Konventionen des Horrorgenres
gegen mannliche Allmachtsfantasien.
einem großen Kamin in einer riesigen, fast schon an eine Burg erinnernden Villa, die Minas
Familie gehort. Der von Justin Long gespielte Hap kann sein Gluck noch gar nicht richtig
fassen und gibt sich doch schon erotischen Fantasien hin, die Kate Bosworths Mina noch
weiter anfacht. In einem säuselnden Ton verkündet sie, dass er alles mit ihr machen könnte.
Nur schwingt in diesen Worten noch etwas anderes mit. Es ist fast so, als wurde sie ihn
herausfordern, es zu versuchen. In diesem Moment, der einfach ein Flirt sein könnte, liegt
wie so oft in Neil LaButes Filmen etwas Doppelbodiges und Abgrundiges. Wie kaum ein
anderer Autor und Filmemacher versteht er es, durch unterschwellige Andeutungen in seinen
Dialogen düstere Räume zu öffnen, in denen man sich mehr und mehr verliert. So auch in
dieser überaus persönlichen Variation auf Vampirmythen, die er durch die Namen von zwei
seiner Protagonistinnen auf ironische Weise mit Bram Stokers »Dracula« verknüpft. »House
of Darkness« stellt die Konventionen des Horrorgenres
gegen mannliche Allmachtsfantasien.
Ort der Veranstaltung
In Oldenburg ist mit der Kulturetage ein wichtiges soziokulturelles Zentrum für die Region entstanden. Mit seinem vielfältigen Programm und abwechslungsreichen Veranstaltungen spricht es Menschen sämtlicher Altersgruppen, sozialen Milieus und Nationalitäten an.
1986 gegründet, ist die Kulturetage mittlerweile die größte Kultureinrichtung der Stadt und bietet mit mehreren Räumlichkeiten Platz für über 1000 Personen. Jährlich findet hier der Oldenburger Kultursommer statt, einer dreiwöchigen Veranstaltung, die mit verschiedenen Musik- und Kunst- Events bis zu 80.000 Besucher empfängt. Auch sonst lassen sich hier Auftritte von Künstlern sämtlicher Genres genießen, sei es Rock, Pop, Comedy oder Theater. Darüber hinaus bietet die Kulturetage immer wieder Workshops, Kurse oder auch kulturpädagogische Projekte an und ist somit ein wichtiger Anlaufpunkt für alle Bevölkerungsgruppen.
Ebenfalls in der Kulturetage beheimatet sind das „theater k“ und das „Cine k“, die Theater, Konzerte, Lesungen, Kabarett und Filmaufführungen anbieten, darunter auch regelmäßig eigene „k-Produktionen“.
1986 gegründet, ist die Kulturetage mittlerweile die größte Kultureinrichtung der Stadt und bietet mit mehreren Räumlichkeiten Platz für über 1000 Personen. Jährlich findet hier der Oldenburger Kultursommer statt, einer dreiwöchigen Veranstaltung, die mit verschiedenen Musik- und Kunst- Events bis zu 80.000 Besucher empfängt. Auch sonst lassen sich hier Auftritte von Künstlern sämtlicher Genres genießen, sei es Rock, Pop, Comedy oder Theater. Darüber hinaus bietet die Kulturetage immer wieder Workshops, Kurse oder auch kulturpädagogische Projekte an und ist somit ein wichtiger Anlaufpunkt für alle Bevölkerungsgruppen.
Ebenfalls in der Kulturetage beheimatet sind das „theater k“ und das „Cine k“, die Theater, Konzerte, Lesungen, Kabarett und Filmaufführungen anbieten, darunter auch regelmäßig eigene „k-Produktionen“.