Hörspiel-Präsentation und Gespräch: Psalm
Ruth Johanna Benrath  
Veranstalter:
Stadt Prenzlau , Am Steintor 4, 17291 Prenzlau, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Die Stadtbibliothek Prenzlau lädt zur Präsentation des musikalischen Hörspiels „PSALM“ ins Refektorium des Dominikanerklosters ein. Im Anschluss kommt Autorin Ruth Johanna Benrath mit dem Regisseur und Redakteur Stefan Kanis über die Machart des Hörspiels ins Gespräch und diskutiert mit ihm über die Aktualität der Psalmen.
Wer kennt es nicht, das massige Standbild Martin Luthers vor der Marienkirche in Prenzlau? Was würde Luther auf seinem Sockel, an dem Tag für Tag der Autoverkehr vorbeibraust, heute über das Weltgeschehen denken, kann man sich manchmal fragen, wenn man wieder einmal an dem Denkmal vorbeikommt.
Ruth Johanna Benrath hat ihre Faszination für Luthers Sprache in seiner Übersetzung der Psalmen zum Anlass für eine literarische Übertragung dieser poetischen Texte in die heutige Gegenwart genommen und für den MDR ein musikalisches Hörspiel produziert. Sie lässt sich in ihrem Gedichtzyklus von der poetischen Sprache der Psalmen anregen, deren Grundstimmung von “himmelhochjauchzend“ bis „zu Tode betrübt“ für sie eine ungebrochene Modernität ausstrahlt. Diese Texte, die von einem permanenten Krisenmodus sprechen, scheinen sehr gut in unsere heutige Zeit zu passen, denn sie handeln von Einsamkeit und Ausgeliefertsein.
Wer kennt es nicht, das massige Standbild Martin Luthers vor der Marienkirche in Prenzlau? Was würde Luther auf seinem Sockel, an dem Tag für Tag der Autoverkehr vorbeibraust, heute über das Weltgeschehen denken, kann man sich manchmal fragen, wenn man wieder einmal an dem Denkmal vorbeikommt.
Ruth Johanna Benrath hat ihre Faszination für Luthers Sprache in seiner Übersetzung der Psalmen zum Anlass für eine literarische Übertragung dieser poetischen Texte in die heutige Gegenwart genommen und für den MDR ein musikalisches Hörspiel produziert. Sie lässt sich in ihrem Gedichtzyklus von der poetischen Sprache der Psalmen anregen, deren Grundstimmung von “himmelhochjauchzend“ bis „zu Tode betrübt“ für sie eine ungebrochene Modernität ausstrahlt. Diese Texte, die von einem permanenten Krisenmodus sprechen, scheinen sehr gut in unsere heutige Zeit zu passen, denn sie handeln von Einsamkeit und Ausgeliefertsein.
Ort der Veranstaltung
Das Dominikanerkloster in Prenzlau gehört im nordostdeutschen Raum zu den besterhaltenden Klosteranlagen des 13. und 14. Jahrhunderts. Heute ist es ein wichtiges Kulturzentrum, in dem sich das Kulturhistorische Museum, die Stadtbibliothek, das Historische Stadtarchiv und Räume für diverse Kleinkunstveranstaltungen befinden.
Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.
Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.
Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.
Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.