Bild: Himmlisches in G

Himmlisches in G

Konzert mit Miah Persson, Tung-Chieh Chuang & den Bochumer Symphonikern  


Tickets ab 18,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Bochumer Symphoniker , Marienplatz 1, 44787 Bochum, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

Programm:

Im Jahr 1784 hat Wolfgang Amadeus Mozart fast ausschließlich Klaviermusik komponiert. Er hatte damals nämlich eine sehr begabte und virtuose Klavierschülerin namens Barbara Ployer, die er auch stolz seinen Kollegen vorstellte. Mehrere Werke schrieb Mozart ausdrücklich für Mlle. Ployer, darunter das Klavierkonzert in G-Dur (KV 453). Es besteht aus einem heiter marschierenden Allegrosatz, einem Andante mit Solokadenz und einem abschließenden Variationensatz. Mehrere Passagen in diesem Werk sind harmonisch so interessant, dass man es häufig als Vorläufer der Romantik beschrieben hat.

Bereits in seiner 2. und 3. Symphonie hatte Gustav Mahler Lieder aus seinem Zyklus "Des Knaben Wunderhorn" wiederverwendet. In die 4. Symphonie wollte er sogar gleich mehrere davon einbauen. Denn er plante die Vierte als einen symphonischen Spaß – mit kleinerem Orchester, in heiterem bis kindlichem Ton, mit weniger romantischem Pathos. Im Kopfsatz scheinen in der Tat Kinderlieder anzuklingen. Das Scherzo geriet dann aber doch ziemlich grotesk-gruselig, der langsame Satz sogar ergreifend düster. Am Ende hat Mahler nur eines der "Wunderhorn"-Lieder verwendet: "Das himmlische Leben", eine kindliche Vision des Paradieses (4. Satz).


Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur KV 453

Gustav Mahler:
Symphonie Nr. 4 G-Dur


Einführung mit Tung-Chieh Chuang am Klavier um 19 Uhr im Großen Saal


Mitwirkende:

Miah Persson, Sopran
Bochumer Symphoniker
Tung-Chieh Chuang, Klavier und Dirigent


Mit diesem Konzert nehmen wir Abschied von unserem Generalmusikdirektor und Intendanten Tung-Chieh Chuang – Danke für 5 Jahre voller Musik!



Foto Miah Persson: © Reka Choy
Foto Tung-Chieh Chuang: © Marco Borggreve

Ort der Veranstaltung

Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr ist der Ende 2016 eröffnete Ort des kulturellen Austauschs im Bochumer Stadtzentrum. Es soll als neues „Wohnzimmer“ für alle Bürger dienen und dabei Heimatspielstätte für die Bochumer Symphoniker wie auch für die breit aufgestellte Musikschule sein.

Das Musikzentrum wurde von zwei Stuttgarter Architekten, Martin Bez und Thorsten Kock entworfen. Die Besonderheit des Gebäudes ist, dass die ehemalige Kirche St Marien in den Bau integriert wurde. Sie wurde ausgebaut und dient jetzt als helles und freundliches Foyer. Von dort aus besteht Zugang zum Konzertsaal für fast 1000 Besucher und zum „Multifunktionssaal“. Dieser wird vor allem als Probenort für das Jugendsinfonieorchester und die mehr als 80 Ensembles der Städtischen Musikschule genutzt. Die Säle zeichnen sich durch eine überragende Akustik aus, die selbst von unbesetzten Sitzplätzen nicht beeinträchtigt wird.

Der Stadt Bochum und allen am Bau Beteiligten ist es gelungen, einen wertvollen kulturellen Treffpunkt zu schaffen. Vom Hauptbahnhof, an dem es auch Autoparkplätze gibt, ist das Musikforum in weniger als zehn Minuten zu Fuß zu erreichen, noch näher liegt die Stadtbahn-Haltestelle „Engelbert-Brunnen/ Bermudadreieck“
Anneliese Brost Musikforum Ruhr
Marienplatz 1
44787 Bochum
Anneliese Brost Musikforum Ruhr
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