Here comes the Master, of Sensation! - Als die „Propaganda“ zur „Public Relations" wurde
Künstlerkollektiv ERISISCHE KONTROLLGRUPPE  
Veranstalter:
Projekttheater Dresden e. V. , Louisenstraße 47, 01099 Dresden, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Edward Bernays wurde in einer Sonderausgabe des Life Magazine von 1990 zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts erklärt.
Doch wer war dieser Edward Bernays? Vor gut 100 Jahren begann er, das charmant als „Verbraucherinformation“ bezeichnete Gewerbe grundlegend zu revolutionieren – mithilfe von Methoden, die der Massenpsychologie zuzurechnen sind. Kein Wunder, war er doch der Neffe von Sigmund Freud.
Sein enormer Erfolg führte ihn rasch in die Zirkel der Macht. Bald ging es nicht mehr allein um Produktmarketing, sondern um die „gezielte Ausrichtung der öffentlichen Meinung“. Das Wie beschrieb Bernays unter anderem in seinem zweiten Buch Propaganda. Auch Joseph Goebbels besaß ein Exemplar.
Die Wirkweise jener ursprünglich verhaltenspsychologisch begründeten Methoden reicht bis in unsere Gegenwart. Was Bernays gemeinsam mit anderen Wegbereitern der PR vor einem Jahrhundert in Gang setzte, wird in dieser szenischen Unterredung sichtbar.
Ein Milliarden schwerer Markt aus PR-, Marketing- und Beratungsfirmen bedient sich bis heute seiner Erkenntnisse. Damit stellt sich unweigerlich die Frage nach Ethos und Moral – und nach dem Menschenbild, das diesem Gewerbe zugrunde liegt.
Die szenische Lesung begibt sich auf Spurensuche nach den Ursprüngen einer kritisch zu betrachtenden Geisteshaltung – von Platon und Sokrates über Karl Popper bis zu Erich Fromm. Mit Erkenntnissen der KI-Expertin Yvonne Hofstetter führt diese Spur bis in unsere digitale Gegenwart.
Die letzte Botschaft des Abends kommt von der Göttin des Zweifels selbst: ein Aufruf der ERIS aus der Principia Discordia.
Vielleicht bringt diese szenische Unterredung auch Ihr Bild von eigener Meinung, autonomem und souveränem Handeln sowie freiem Entscheiden ins Wanken.
Doch wer war dieser Edward Bernays? Vor gut 100 Jahren begann er, das charmant als „Verbraucherinformation“ bezeichnete Gewerbe grundlegend zu revolutionieren – mithilfe von Methoden, die der Massenpsychologie zuzurechnen sind. Kein Wunder, war er doch der Neffe von Sigmund Freud.
Sein enormer Erfolg führte ihn rasch in die Zirkel der Macht. Bald ging es nicht mehr allein um Produktmarketing, sondern um die „gezielte Ausrichtung der öffentlichen Meinung“. Das Wie beschrieb Bernays unter anderem in seinem zweiten Buch Propaganda. Auch Joseph Goebbels besaß ein Exemplar.
Die Wirkweise jener ursprünglich verhaltenspsychologisch begründeten Methoden reicht bis in unsere Gegenwart. Was Bernays gemeinsam mit anderen Wegbereitern der PR vor einem Jahrhundert in Gang setzte, wird in dieser szenischen Unterredung sichtbar.
Ein Milliarden schwerer Markt aus PR-, Marketing- und Beratungsfirmen bedient sich bis heute seiner Erkenntnisse. Damit stellt sich unweigerlich die Frage nach Ethos und Moral – und nach dem Menschenbild, das diesem Gewerbe zugrunde liegt.
Die szenische Lesung begibt sich auf Spurensuche nach den Ursprüngen einer kritisch zu betrachtenden Geisteshaltung – von Platon und Sokrates über Karl Popper bis zu Erich Fromm. Mit Erkenntnissen der KI-Expertin Yvonne Hofstetter führt diese Spur bis in unsere digitale Gegenwart.
Die letzte Botschaft des Abends kommt von der Göttin des Zweifels selbst: ein Aufruf der ERIS aus der Principia Discordia.
Vielleicht bringt diese szenische Unterredung auch Ihr Bild von eigener Meinung, autonomem und souveränem Handeln sowie freiem Entscheiden ins Wanken.
Ort der Veranstaltung
Seit seiner Gründung 1990 bietet das projekttheater (pt) Dresden freien Künstlern die Möglichkeit für experimentelles, Genre-übergreifendes Theater. Nicht zuletzt wegen seines Standorts inmitten der Dresdner Neustadt spiegelt sich der vielfältige und lebendige Charakter des Viertels in der Arbeit der Künstler wieder: Das projekttheater Dresden symbolisiert die Lebendigkeit und Experimentierfreude der freien Künstler!
Über 250 Vorstellungen werden hier pro Jahr dargeboten. Dabei ist von Sprech-, Tanz- und Literaturtheater über Lesungen und Konzerte bis hin zu Festivals und Diskussionsforen jegliche Art von kultureller Veranstaltung mit dabei. Um Theater jedoch nicht nur sehen sondern auch mitgestalten zu können, ist auch Freiraum für diverse Projekte mit Jugendlichen, Senioren oder sozial Benachteiligten.
Besonders mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das projekttheater gut zu erreichen: In unmittelbarer Nähe befinden sich eine Straßenbahnhaltestelle und nur eine kurze Strecke zu Fuß entfernt der Bahnhof Neustadt.
Über 250 Vorstellungen werden hier pro Jahr dargeboten. Dabei ist von Sprech-, Tanz- und Literaturtheater über Lesungen und Konzerte bis hin zu Festivals und Diskussionsforen jegliche Art von kultureller Veranstaltung mit dabei. Um Theater jedoch nicht nur sehen sondern auch mitgestalten zu können, ist auch Freiraum für diverse Projekte mit Jugendlichen, Senioren oder sozial Benachteiligten.
Besonders mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das projekttheater gut zu erreichen: In unmittelbarer Nähe befinden sich eine Straßenbahnhaltestelle und nur eine kurze Strecke zu Fuß entfernt der Bahnhof Neustadt.