herbst 89
Aufbruch in der DDR. Ein Text-/Musikprojekt  
Tickets ab 13,10 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Karlstorbahnhof e.V. , Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
„Was wir nicht zustande gebracht haben“, so Ernst Bloch, „müssen wir überliefern“: Die Erinnerung wachhalten an das Unterbliebene, das nicht Gewagte, das Mögliche. In diesem Sinne erzählt „herbst 89“ von Ideen für die Zukunft, die im Herbst 1989 in der DDR bei den großen Demonstrationen in Leipzig artikuliert wurden. Es ging um einen neuen, demokratisch-fortschrittlichen Staat.
Die DDR trat 1990 der Bundesrepublik bei; eine autonome Zukunft war nicht realisierbar. Doch der hoffnungsvolle Aufbruch im Leipziger Herbst 1989 sollte nicht in Vergessenheit geraten. Wir brauchen gerade heute Erzählungen von positivem Zukunftsdenken – als „utopischen Proviant“ in komplizierten Zeiten.
In „herbst 89“ von Peter Bösselmann verbinden sich Lesung und Musik. Mal ist es Vortrag mit Begleitung, mal wird rhythmisierter Text ein Element der musikalischen Struktur, korrespondiert mit dem Gesang eines klassischen Tenors. Die minimalistischen Sounds analoger Synthesizer grundieren das Geschehen.
Die Musiker Tilman Bracher und Peter Bösselmann sowie Kamaldev J. Singh als Sprecher schaffen eine atmosphärisch-dichte Beschreibung des hoffnungsfrohen Aufbruchs der Bürgerbewegung 1989 in der DDR.
Die Veranstaltung wird präsentiert von Peter Bösselmann. Gefördert von Stadt Heidelberg und LBBW-Stiftung
Zitat aus »Jahrestage 1« von Uwe Johnson mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp Verlags, Berlin.
Die DDR trat 1990 der Bundesrepublik bei; eine autonome Zukunft war nicht realisierbar. Doch der hoffnungsvolle Aufbruch im Leipziger Herbst 1989 sollte nicht in Vergessenheit geraten. Wir brauchen gerade heute Erzählungen von positivem Zukunftsdenken – als „utopischen Proviant“ in komplizierten Zeiten.
In „herbst 89“ von Peter Bösselmann verbinden sich Lesung und Musik. Mal ist es Vortrag mit Begleitung, mal wird rhythmisierter Text ein Element der musikalischen Struktur, korrespondiert mit dem Gesang eines klassischen Tenors. Die minimalistischen Sounds analoger Synthesizer grundieren das Geschehen.
Die Musiker Tilman Bracher und Peter Bösselmann sowie Kamaldev J. Singh als Sprecher schaffen eine atmosphärisch-dichte Beschreibung des hoffnungsfrohen Aufbruchs der Bürgerbewegung 1989 in der DDR.
Die Veranstaltung wird präsentiert von Peter Bösselmann. Gefördert von Stadt Heidelberg und LBBW-Stiftung
Zitat aus »Jahrestage 1« von Uwe Johnson mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp Verlags, Berlin.
Ort der Veranstaltung
Das Kulturhaus Karlstorbahnhof steht für ein vielfältiges Kulturprogramm mit kreativen Konzepten, spannenden Künstlerinnen und Künstlern und jeder Menge Offenheit und Neugier. 1995 als soziokulturelles Zentrum in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude in der Heidelberger Altstadt gegründet, ist das Kulturhaus seit 2022 in einem deutlich größeren, modernen Veranstaltungshaus in der Heidelberg Südstadt beheimatet.
Konzerte internationaler Künstlerinnen und Künstlern, Theater, Lesungen, Kabarett, Comedy, Community Arts, Clubkultur, Diskussionsveranstaltungen und vieles mehr ziehen jährlich rund 110.000 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen und Hintergründe an. Damit ist der Karlstorbahnhof nicht nur eine der größten Kulturinstitutionen Heidelbergs, sondern auch weit überregional bekannt und erfolgreich.
Mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Karlstorbahnhof gut zu erreichen. Bushaltestellen und Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Konzerte internationaler Künstlerinnen und Künstlern, Theater, Lesungen, Kabarett, Comedy, Community Arts, Clubkultur, Diskussionsveranstaltungen und vieles mehr ziehen jährlich rund 110.000 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen und Hintergründe an. Damit ist der Karlstorbahnhof nicht nur eine der größten Kulturinstitutionen Heidelbergs, sondern auch weit überregional bekannt und erfolgreich.
Mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Karlstorbahnhof gut zu erreichen. Bushaltestellen und Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe.