Veranstaltungsinfos
Ein Vortrag mit Lichtbildern von Prof. Dr. Werner Mezger, Universität Freiburg i. Br..
Heimat - den einen ist der Begriff selbstverständlich, anderen bereitet er Unbehagen, wieder anderen gilt er als antiquiert, kleinbürgerlich und überholt. Eben hier setzt der Vortrag an, indem er aus kulturwissenschaftlicher Sicht verschiedene Facetten des Heimatbegriffs, insbesondere seine historischen, gegenwärtigen und künftigen Funktionen zu beleuchten versucht. Dabei geht es um die zentrale Frage, welche Rolle Heimat in unserer gegenwärtig rasanter denn je sich verändernden Welt spielt.
Hat Heimat angesichts der dramatischen Veränderungsprozesse des 21. Jahrhunderts, die mit Schlagworten wie Neue Weltordnung, Klimawandel, Migration, Künstliche Intelligenz, Zeitenwende und anderem mehr verbunden sind, überhaupt noch eine Bedeutung? Werden mit Veranstaltungen wie etwa den Heimattagen Baden-Württemberg nicht einfach nur Ideale von gestern in ritualisierte Formen gegossen? Hat Heimat ernsthaft Zukunft oder ist sie lediglich verklärte Vergangenheit? Salopp formuliert: Heimat - braucht man so etwas noch oder kann das weg?
Weitere Fragen sind: Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? Welche Konsequenzen hat die Bevölkerungsformel »weniger, älter, bunter«? Wie verändert sich unsere Wahrnehmung von geographischen Räumen und damit auch von lokalen Bindungen im Zeitalter von GPS, Google Earth und KI? Was bewirkt die fortschreitende Auflösung des physischen Raums in der Virtualität, in der die Kategorien Nähe und Ferne ihre konkrete Bedeutung verloren haben? Und nicht zuletzt: Ist das Tragen von Tracht angesichts dieser Umbrüche heute völlig aus der Zeit gefallen oder zeigt die Trachtenbewegung vielleicht sogar umgekehrt, dass die Vergangenheit eine Zukunft hat? Auf all dies kann der Vortrag keine endgültigen Antworten geben, aber er möchte Denkanstöße liefern und ein neues Problembewusstsein vermitteln.
Prof. Dr. Werner Mezger, bekannt durch zahlreiche Buchveröffentlichungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, war von 1996 bis 2021 Professor für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität Freiburg i. Br. und bis 2022 Direktor des Freiburger Instituts für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa (IKDE).
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bund Heimat- und Volksleben e. V.
Heimat - den einen ist der Begriff selbstverständlich, anderen bereitet er Unbehagen, wieder anderen gilt er als antiquiert, kleinbürgerlich und überholt. Eben hier setzt der Vortrag an, indem er aus kulturwissenschaftlicher Sicht verschiedene Facetten des Heimatbegriffs, insbesondere seine historischen, gegenwärtigen und künftigen Funktionen zu beleuchten versucht. Dabei geht es um die zentrale Frage, welche Rolle Heimat in unserer gegenwärtig rasanter denn je sich verändernden Welt spielt.
Hat Heimat angesichts der dramatischen Veränderungsprozesse des 21. Jahrhunderts, die mit Schlagworten wie Neue Weltordnung, Klimawandel, Migration, Künstliche Intelligenz, Zeitenwende und anderem mehr verbunden sind, überhaupt noch eine Bedeutung? Werden mit Veranstaltungen wie etwa den Heimattagen Baden-Württemberg nicht einfach nur Ideale von gestern in ritualisierte Formen gegossen? Hat Heimat ernsthaft Zukunft oder ist sie lediglich verklärte Vergangenheit? Salopp formuliert: Heimat - braucht man so etwas noch oder kann das weg?
Weitere Fragen sind: Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? Welche Konsequenzen hat die Bevölkerungsformel »weniger, älter, bunter«? Wie verändert sich unsere Wahrnehmung von geographischen Räumen und damit auch von lokalen Bindungen im Zeitalter von GPS, Google Earth und KI? Was bewirkt die fortschreitende Auflösung des physischen Raums in der Virtualität, in der die Kategorien Nähe und Ferne ihre konkrete Bedeutung verloren haben? Und nicht zuletzt: Ist das Tragen von Tracht angesichts dieser Umbrüche heute völlig aus der Zeit gefallen oder zeigt die Trachtenbewegung vielleicht sogar umgekehrt, dass die Vergangenheit eine Zukunft hat? Auf all dies kann der Vortrag keine endgültigen Antworten geben, aber er möchte Denkanstöße liefern und ein neues Problembewusstsein vermitteln.
Prof. Dr. Werner Mezger, bekannt durch zahlreiche Buchveröffentlichungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, war von 1996 bis 2021 Professor für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität Freiburg i. Br. und bis 2022 Direktor des Freiburger Instituts für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa (IKDE).
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bund Heimat- und Volksleben e. V.
Ort der Veranstaltung
Rund um Oberkirch werden von der Winzergenossenschaft Oberkircher Winzer eG beste Weine aus hochwertigen Trauben erzeugt. Von der Sonne verwöhnte Reben, dazu die wunderschöne Landschaft des Schwarzwaldes und ein edles Glas Wein – was sollte es Besseres geben.
Die hier zusammengeschlossenen Winzerfamilien geben ihr Wissen seit Generationen weiter und sorgen so dafür, dass traditionell Gutes innovativ weiter gepflegt wird. Auf fast 500 Hektar werden in und um Oberkirch auf den für die Ortenau so typischen steilen Rebhängen Trauben angebaut, deren Weine überregional einen hervorragenden Ruf genießen. Das milde Klima und die granithaltigen Böden ließen hier schon die Römer vor 2.000 Jahren Weinbau betreiben.
Klassische Rebsorten wie Riesling oder Spätburgunder werden von den erfahrenen Winzern der Oberkircher Winzer eG zu außergewöhnlichen Weiß- und Rotweinen sowie prickelnden Sekten verarbeitet. Badische Weine sind in ganz Deutschland äußerst beliebt. Kein Wunder, denn schon der Dichter Grimmelshausen wusste die edlen Tropfen aus Oberkirch zu schätzen.
Die hier zusammengeschlossenen Winzerfamilien geben ihr Wissen seit Generationen weiter und sorgen so dafür, dass traditionell Gutes innovativ weiter gepflegt wird. Auf fast 500 Hektar werden in und um Oberkirch auf den für die Ortenau so typischen steilen Rebhängen Trauben angebaut, deren Weine überregional einen hervorragenden Ruf genießen. Das milde Klima und die granithaltigen Böden ließen hier schon die Römer vor 2.000 Jahren Weinbau betreiben.
Klassische Rebsorten wie Riesling oder Spätburgunder werden von den erfahrenen Winzern der Oberkircher Winzer eG zu außergewöhnlichen Weiß- und Rotweinen sowie prickelnden Sekten verarbeitet. Badische Weine sind in ganz Deutschland äußerst beliebt. Kein Wunder, denn schon der Dichter Grimmelshausen wusste die edlen Tropfen aus Oberkirch zu schätzen.