Bild: Heike Geißler und Sharon Dodua Otoo - "Michaela Kohlhaas" und "So, in etwa, ist es geschehen"

Heike Geißler und Sharon Dodua Otoo - "Michaela Kohlhaas" und "So, in etwa, ist es geschehen"

Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main

Tickets ab 12,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: LITERATURHAUS FRANKFURT e.V. , Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main, Deutschland

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Normalpreis
je 12,00 €

Ermäßigung
je 8,00 €

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Streaming-Ticket
je 5,00 €

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungspreis für Mitglieder, Schüler, Azubis, Studierende, Frankfurt-Card-Inhaber und Schwerbehinderte (ab 50 % MdE). Bitte die Ermäßigungsberechtigung zur Veranstaltung unaufgefordert vorzeigen.

Der Zugang zu den Veranstaltungen ist barrierefrei. Der Zugang befindet sich auf der Rückseite des Hauses. Rollstuhlfahrer erhalten ermäßigten Eintritt, die Begleitperson erhält freien Eintritt – um vorherige Anmeldung unter 069 – 75 61 84 0 oder info@literaturhaus-frankfurt.de wird gebeten.
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Veranstaltungsinfos

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Donnerstag 17.09.26 / 19.30 h
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas
Sharon Dodua Otoo: So, in etwa, ist es geschehen
Moderation: Elena Witzeck
Saalticket 12 / 8 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro

Es reicht!
Heike Geißler und Sharon Dodua Otoo erzählen in ihren Romanen von Frauen, die nicht mehr mitmachen. In Geißlers „Michaela Kohlhaas“ (Suhrkamp) steigt eine bislang völlig unauffällige Frau aus ihrem bisherigen Leben als stellvertretende Friedhofsverwalterin aus und wird zur Aufsässigen. Wie in Kleists berühmter Novelle wird sie angetrieben von erfahrenem Unrecht und erlebter Willkür. In Otoos „So, in etwa, ist es geschehen“ (S. Fischer) wird Amata zur Mörderin ihres Chefs. Auf einer langen Autofahrt zur Ostsee bringt eine Reihe von Umständen die Situation zum Eskalieren: Das unentwegte Gerede des Chefs, die brütende Hitze und die Last des Alltags als Schwarze Frau in Deutschland lassen Amata zur Täterin werden. Zwei literarisch tief in der Geschichte verwurzelte Perspektiven auf zwei Frauen, die im Heute nicht mehr mitmachen. Das Gespräch führt die Feuilletonredakteurin Elena Witzeck (F.A.Z.).

Ort der Veranstaltung

Auf der Schönen Aussicht mit Blick auf den Main befindet sich das Literaturhaus Frankfurt. Das Gebäude ist als kulturelle Institution in Frankfurt am Main mit rund 100 Events jährlich nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender der Stadt wegzudenken. Neben Lesungen und Gesprächsrunden finden hier Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche sowie Lehrer statt.

Das Literaturhaus wurde bereits 1989 von einer Gruppe Frankfurter Bürger und dem damaligen Kulturdezernenten der Stadt initiiert und 1991 in der Villa Hoffmann eingeweiht. 2005 folgte der Umzug in die neu errichteten Gebäude der Alten Stadtbibliothek. Regelmäßig wiederkehrende Programmhighlights und Kooperationen mit anderen Frankfurter Kulturinstitutionen machen das Literaturhaus zu einem Garanten der guten literarischen Unterhaltung. Auf dem Programm stehen unter anderem Shared Reading, das Frankfurter Literaturgespräch und Hörbuchrückblicke. Das Junge Literaturhaus für Kinder und junge Erwachsene bietet eine Schreibwerkstatt für kreative Köpfe. Die Räumlichkeiten bestehen aus einem Lesekabinett mit 99 Sitzplätzen und handsignierten Büchern, Autorenzimmer, einem Foyer mit Marmorboden und großzügigem Treppenhaus für repräsentative Empfänge, einem Lesesaal und dem Kolleg Schöne Aussicht. Das Restaurant „Goldmund“ sorgt für das leibliche Wohl der Besucher.

Das Literaturhaus Frankfurt ist gut zu erreichen. Von der Straßenbahnhaltestelle „Hospital zum Heiligen Geist“ oder der Bushaltestelle „Schöne Aussicht“ sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Wer mit dem Auto anreist, kann in der Tiefgarage „Bildungszentrum Ostend“ parken.
Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main
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