Bild: HAUS MAWU mit Mandhla Ndubiwa, Aaro Assy und ZOE - "ECHOES"

HAUS MAWU mit Mandhla Ndubiwa, Aaro Assy und ZOE - "ECHOES"

Erktrather Strasse 30
40233 Düsseldorf

Tickets ab 8,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: tanzhaus nrw e.V. , Erkrather Strasse 30, 40233 Düsseldorf, Deutschland

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Normalpreis
je 8,00 €

Ermäßigt
je 5,00 €

Rollstuhlplatz (mit Begleitperson)
je 5,00 €

Sitzsackplatz
je 5,00 €

Summe 0,00 €
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Veranstaltungsinfos

Eine rituelle Klangperformance, in der drei multidisziplinäre Künstler*innen mit diasporischer Erfahrung Bewegung, Klang und Poesie zu einem gemeinsamen Akt von Verletzlichkeit verweben – ein Raum für die Trauer über Ungerechtigkeit und Verlust, für Hingabe, Transformation und Freude. Durch Echo, Call-and-Response und emotionalen Ausdruck rufen die Performer*innen die Präsenz ihrer Vorfahr*innen auf und zeichnen fragmentierte Geschichten und deren Fortwirken in der Diaspora nach.
Das Publikum ist eingeladen, einen geschützten Raum des Zeug*innenseins zu betreten, der sich allmählich in Beziehung und schließlich in tatsächliche Teilhabe verwandelt. Angeleitet durch die Kunst des Ballroom-Commentary. Diese fungiert als Brücke zwischen Ritual und Clubraum: eine anleitende Stimme, die den Raum hält, liest und die Energie verändert. Sie trägt Trauer und Freude zugleich und führt in die anschließende Afterparty als Fortsetzung der Performance.
Mit dem Ziel, Wirklichkeiten durch Folklore, Fiktion und Popkultur zu reflektieren, gründete die Performancekünstlerin und Regisseurin ZOE das Ensemble HAUS MAWU als einen Raum, in dem Körper und Geschichten innerhalb einer post-patriarchalen Heterotopie sichtbar werden. Die Kompanie versteht sich als kollaborative Initiative für vielfältige Künstler*innen und legt ihren Schwerpunkt auf die Schnittstellen diasporischer, feministischer und queerer Perspektiven.
Vor diesem Hintergrund hat sich ZOE mit den Performer*innen und Künstler*innen Mandhla Ndubiwa zusammengeschlossen – einer transfemininen simbabwischen Multimedia-Performerin, Musikerin und Stimme der deutschen Ballroom-Community – sowie mit Aaro Assy, einer transfemininen ägyptischen DJ, Musikproduzentin und Ballroom-Performerin, um ECHOES zu entwickeln.

Mit dem Ziel, Realitäten durch Folklore, Fiktion und Popkultur zu reflektieren, gründete die Performancekünstlerin und Regisseurin ZOE HAUS MAWU das Ensemble als einen Raum, in dem Körper und Geschichten innerhalb einer postpatriarchalen Heterotopie sichtbar gemacht werden. Das Ensemble versteht sich als kollaborative Initiative für vielfältige Künstler*innen, deren Schwerpunkt auf der Schnittstelle von diasporischen, feministischen und queeren Perspektiven liegt. Vor diesem Hintergrund hat sich ZOE mit den Performern und Künstlern Mandhla Ndubiwa, einer trans-femininen Multimedia-Performerin, Musikerin und Stimme der deutschen Ballroom-Community aus Simbabwe, sowie Aaro Assy, einem trans-femininen ägyptischen DJ, Musikproduzenten und Ballroom-Performer, zusammengetan, um ECHOES zu schaffen.

Triggerwarnung: Diskriminierung, Stroboskop-/Blitzlicht, Sehr laute Geräusche & Musik, Nebel, Einladung zur Beteiligung der Zuschauer*innen.
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A ritual sound performance in which three multi-disciplinary artists with diasporic experience weave movement, sound, and poetry into a shared act of vulnerability – a space for the sorrow over injustice and loss, for dedication, transformation, and for joy. Through echo, call-and-response, and emotional expression, the performers invoke the presence of their ancestors and trace fragmented stories and their persisting effects in the diaspora.

The audience will be invited to enter a safe space of bearing witness that gradually transforms into relation and, eventually, into actual participation. Led by the art of ballroom commentary which functions as a bridge between ritual and club space: A guiding voice holding and reading the room, transforming the energy. It simultaneously carries both grief and joy, leading into the subsequent afterparty as the performance’s continuation.

With the aim of reflecting on realities through folklore, fiction, and pop culture, performance artist and director ZOE founded the HAUS MAWU company as a space to visualise bodies and stories within a post-patriarchal heterotopia. The company sees itself as a collaborative initiative for diverse artists that focuses on the intersection of diasporic, feminist, and queer perspectives. Against this backdrop, ZOE has teamed up with performers and artists Mandhla Ndubiwa, a trans-feminine Zimbabwean multimedia performer, musician, and the voice of the German ballroom community, as well as with Aaro Assy, a trans-feminine Egyptian DJ, music producer, and ballroom performer, to create ECHOES.

For everyone aged 16 and up.

Trigger Warning: Discrimination, strobe lights/ flashing lights, very loud sounds and music, haze, invitation to the audience to participate

Ort der Veranstaltung

Das tanzhaus nrw in der Erkrather Straße im Düsseldorfer Stadtteil Flingern hat sich in den Hallen eines ehemaligen Straßenbahndepots zu einem international führenden Zentrum für zeitgenössischen Tanz entwickelt. Auf rund 4.000 Quadratmetern verbindet die Institution zwei Bühnen, acht Tanz- und Probestudios sowie eine vielseitige Akademie unter einem Dach. Das Gesamthaus steht für ein barrierearmes, gemeinschaftliches Architekturerlebnis, bei dem die Grenzen zwischen professioneller Tanzkunst, Nachwuchsförderung und Publikum fließend ineinander übergehen.

Innerhalb dieses architektonischen und künstlerischen Gefüges übernimmt Studio 6 eine Schlüsselrolle als wandlungsfähiger Produktions- und Präsentationsraum. Als intimere Studiobühne konzipiert, bietet der Raum ideale Voraussetzungen für zeitgenössische Tanzvorstellungen, Werkschauen, Residenzpräsentationen sowie anspruchsvolle Akademie-Kurse. Die unmittelbare Nähe zwischen den Performerinnen und Performern und dem Publikum schafft in Studio 6 eine besondere Atmosphäre der Intensität, in der die kreative Arbeit am menschlichen Körper aus nächster Nähe erfahrbar wird.

Das Foyer wiederum bildet das funktionale und soziale Herzstück der Venue. Der großzügige Eingangsbereich mit seiner markanten Industriearchitektur empfängt wöchentlich mehr als 4.000 Gäste und verbindet die verschiedenen Bühnen und Studios miteinander. Neben seiner Funktion als Kassen-, Gastronomie- und Aufenthaltsbereich dient das Foyer regelmäßig als Ort für Gespräche, Einführungsvorträge und Pop-up-Performances. Hier wird der Grundgedanke des Hauses – das Zusammentreffen von Profis, Amateuren und Tanzbegeisterten – vor und nach den Aufführungen unmittelbar lebendig.
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Erkrather Str. 30
40233 Düsseldorf
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