Veranstaltungsinfos
Turangalîla
Pierre-Laurent Aimard | Klavier
Thomas Bloch | Ondes Martenot
Alain Altinoglu | Dirigent
Olivier Messiaen | Turangalîla-Sinfonie
Die »Turangalîla-Sinfonie«: Sie sei »ein Liebeslied«, »eine Hymne an die Freude«, so der Komponist über ein Werk, das alles ist, aber keine herkömmliche Sinfonie. Diese monumentale und doch so betörende Musik hat seit ihrer Uraufführung 1949 nichts von ihrer Wirkung verloren, sie raubt noch immer den Atem.
Todbringend, widersprüchlich, bis zur Ekstase gesteigert: Diese Liebe, wie sie der Liebestrank von Tristan und Isolde symbolisiert, hat Messiaen hier in Töne gefasst. »›Turangalîla‹ ist betont exzessiv: Ein Exzess an Dauer, Farbe, Rhythmus und Emotion«, so Chefdirigent Alain Altinoglu. »Ich bewundere Messiaens absolute Freiheit, seine Ablehnung traditioneller Strukturen und seine Fähigkeit, eine Sprache zu schaffen, in der das Heilige, die Liebe und die Zeit zusammenfließen.« Zentral in dieser Klangwelt: Die vor 100 Jahren erfundene Ondes Martenot, jenes frühe Instrument der elektronischen Musik, das sphärische, vogelhafte und sirenenhafte Klänge erzeugen kann. Ebenso der hoch komplexe Klavierpart, für den der Messiaen-Experte Pierre-Laurent Aimard als Solist dabei ist. Der Pianist wie auch Altinoglu wurden am Pariser Konservatorium ausgebildet, ihre Lehrer stammten aus dem direkten Umfeld Messiaens – sie kennen diese Musik von innen. »Die Wirkung der ›Turangalîla-Sinfonie‹ auf das Publikum«, weiß Alain Altinoglu, »ist oft körperlich, fast sinnlich«.
Konzerteinführung: 19 Uhr
Konzertdauer: ca. 90 Minuten – ohne Pause!
___________
The »Turangalîla Symphony«: The composer described this work, which is everything but a conventional symphony, as »a love song« and »an hymn to joy« . Since its premiere in 1949, this monumental yet beguiling music has lost none of its impact and still takes listeners’ breath away.
Deadly, contradictory, heightened to ecstasy: this love, symbolized by Tristan and Isolde's love potion, is what Messiaen has set to music here. »Turangalîla is emphatically excessive: an excess of duration, color, rhythm, and emotion,« says chief conductor Alain Altinoglu. »I admire Messiaen's absolute freedom, his rejection of traditional structures, and his ability to create a language in which the sacred, love, and time flow together.« Central to this sound world is the ondes Martenot, invented 100 years ago, an early electronic musical instrument capable of producing spherical, bird-like, and siren-like sounds. Equally central is the highly complex piano part, for which Messiaen expert Pierre-Laurent Aimard is the soloist. Both the pianist and Altinoglu were trained at the Paris Conservatory, where their teachers came from Messiaen's immediate circle – they know this music from the inside. »The effect of the Turangalîla Symphony on the audience,« says Alain Altinoglu, »is often physical, almost sensual.«
Concert introduction: 7 pm
Concert duration: about 90 minutes – without a break!
Pierre-Laurent Aimard | Klavier
Thomas Bloch | Ondes Martenot
Alain Altinoglu | Dirigent
Olivier Messiaen | Turangalîla-Sinfonie
Die »Turangalîla-Sinfonie«: Sie sei »ein Liebeslied«, »eine Hymne an die Freude«, so der Komponist über ein Werk, das alles ist, aber keine herkömmliche Sinfonie. Diese monumentale und doch so betörende Musik hat seit ihrer Uraufführung 1949 nichts von ihrer Wirkung verloren, sie raubt noch immer den Atem.
Todbringend, widersprüchlich, bis zur Ekstase gesteigert: Diese Liebe, wie sie der Liebestrank von Tristan und Isolde symbolisiert, hat Messiaen hier in Töne gefasst. »›Turangalîla‹ ist betont exzessiv: Ein Exzess an Dauer, Farbe, Rhythmus und Emotion«, so Chefdirigent Alain Altinoglu. »Ich bewundere Messiaens absolute Freiheit, seine Ablehnung traditioneller Strukturen und seine Fähigkeit, eine Sprache zu schaffen, in der das Heilige, die Liebe und die Zeit zusammenfließen.« Zentral in dieser Klangwelt: Die vor 100 Jahren erfundene Ondes Martenot, jenes frühe Instrument der elektronischen Musik, das sphärische, vogelhafte und sirenenhafte Klänge erzeugen kann. Ebenso der hoch komplexe Klavierpart, für den der Messiaen-Experte Pierre-Laurent Aimard als Solist dabei ist. Der Pianist wie auch Altinoglu wurden am Pariser Konservatorium ausgebildet, ihre Lehrer stammten aus dem direkten Umfeld Messiaens – sie kennen diese Musik von innen. »Die Wirkung der ›Turangalîla-Sinfonie‹ auf das Publikum«, weiß Alain Altinoglu, »ist oft körperlich, fast sinnlich«.
Konzerteinführung: 19 Uhr
Konzertdauer: ca. 90 Minuten – ohne Pause!
___________
The »Turangalîla Symphony«: The composer described this work, which is everything but a conventional symphony, as »a love song« and »an hymn to joy« . Since its premiere in 1949, this monumental yet beguiling music has lost none of its impact and still takes listeners’ breath away.
Deadly, contradictory, heightened to ecstasy: this love, symbolized by Tristan and Isolde's love potion, is what Messiaen has set to music here. »Turangalîla is emphatically excessive: an excess of duration, color, rhythm, and emotion,« says chief conductor Alain Altinoglu. »I admire Messiaen's absolute freedom, his rejection of traditional structures, and his ability to create a language in which the sacred, love, and time flow together.« Central to this sound world is the ondes Martenot, invented 100 years ago, an early electronic musical instrument capable of producing spherical, bird-like, and siren-like sounds. Equally central is the highly complex piano part, for which Messiaen expert Pierre-Laurent Aimard is the soloist. Both the pianist and Altinoglu were trained at the Paris Conservatory, where their teachers came from Messiaen's immediate circle – they know this music from the inside. »The effect of the Turangalîla Symphony on the audience,« says Alain Altinoglu, »is often physical, almost sensual.«
Concert introduction: 7 pm
Concert duration: about 90 minutes – without a break!
Ort der Veranstaltung
Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.