Veranstaltungsinfos
Tschaikowsky 5
Kirill Gerstein | Klavier
Andrés Orozco-Estrada | Dirigent
Artist in Residence
Ferruccio Busoni | Romanza e Scherzoso
Thomas Adès | Klavierkonzert
Peter Tschaikowsky 5. Sinfonie
Wegen ihrer brillant ausformulierten, offenherzigen Sentimentalität, aber auch wegen eines herrlich duftenden Walzersatzes gehört sie zum Beliebtesten in Tschaikowskys Werkkatalog: die 5. Sinfonie. Artist in Residence Kirill Gerstein kontert seinerseits mit emotionaler Wucht und Tastenfuror.
»Hier haben wir ein unverhohlenes Prunkstück im großen Stil«, hieß es im »The New Yorker« über die Uraufführung von Thomas Adès’ Klavierkonzert 2019 in Boston, auch hier war Kirill Gerstein der Pianist. »Donnernde Doppeloktaven, markerschütternde Zweihandakkorde und über die Tastatur fegenden Glissandi« – dieses Werk biete alles, womit ein ausgewachsenes Klavierkonzert beeindrucken kann. Es sei, ergänzte die »New York Times«, »erfrischend, ja sogar radikal normal«. Und es wird häufig gespielt auf den Podien der Welt, ein gutes Zeichen. Adès lässt hier an Prokofjew und Bartók denken, während Ferruccio Busoni in seinen für Klavier und Orchester gesetzten »Romanza e Scherzoso« seiner Wertschätzung für Mozart freien Lauf ließ. Was die »New York Times« über Adès schrieb, gilt ebenso für den selten zu hörenden Busoni: Es sei »eine liebevolle Hommage an die Tradition«. Am Pult: Andrés Orozco-Estrada, der frühere Chefdirigent, der dem hr-Sinfonieorchester nach wie vor eng verbunden ist.
Konzerteinführung: 19 Uhr
Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause
___________
Thanks to its brilliantly formulated, open-hearted sentimentality, but also because of a wonderfully fragrant waltz movement, it is one of the most popular works in Tchaikovsky's catalog: the Fifth Symphony. Artist in residence Kirill Gerstein counters with emotional force and furious keyboard playing.
»Here is an unabashed showpiece in the grand manner« said The New Yorker about the premiere of Thomas Adès' piano concerto in Boston in 2019, where Kirill Gerstein was also the pianist. »Thundering double octaves, frame-rattling two-hand chords, and keyboard-sweeping glissandos.«—this work offers everything a full-fledged piano concerto can impress with. It is, added The New York Times, »refreshing, even radically normal.« And it is frequently played on stages around the world, which is a good sign. Adès is reminiscent of Prokofiev and Bartók here, while Ferruccio Busoni gave free rein to his appreciation of Mozart in his »Romanza e Scherzoso« for piano and orchestra. What the New York Times wrote about Adès also applies to the rarely heard Busoni: it is »a loving homage to tradition.« At the podium: Andrés Orozco-Estrada, the former chief conductor, who remains closely associated with the Frankfurt Radio Symphony Orchestra.
Concert introduction: 7 pm
Concert duration: about 120 minutes – including break
Kirill Gerstein | Klavier
Andrés Orozco-Estrada | Dirigent
Artist in Residence
Ferruccio Busoni | Romanza e Scherzoso
Thomas Adès | Klavierkonzert
Peter Tschaikowsky 5. Sinfonie
Wegen ihrer brillant ausformulierten, offenherzigen Sentimentalität, aber auch wegen eines herrlich duftenden Walzersatzes gehört sie zum Beliebtesten in Tschaikowskys Werkkatalog: die 5. Sinfonie. Artist in Residence Kirill Gerstein kontert seinerseits mit emotionaler Wucht und Tastenfuror.
»Hier haben wir ein unverhohlenes Prunkstück im großen Stil«, hieß es im »The New Yorker« über die Uraufführung von Thomas Adès’ Klavierkonzert 2019 in Boston, auch hier war Kirill Gerstein der Pianist. »Donnernde Doppeloktaven, markerschütternde Zweihandakkorde und über die Tastatur fegenden Glissandi« – dieses Werk biete alles, womit ein ausgewachsenes Klavierkonzert beeindrucken kann. Es sei, ergänzte die »New York Times«, »erfrischend, ja sogar radikal normal«. Und es wird häufig gespielt auf den Podien der Welt, ein gutes Zeichen. Adès lässt hier an Prokofjew und Bartók denken, während Ferruccio Busoni in seinen für Klavier und Orchester gesetzten »Romanza e Scherzoso« seiner Wertschätzung für Mozart freien Lauf ließ. Was die »New York Times« über Adès schrieb, gilt ebenso für den selten zu hörenden Busoni: Es sei »eine liebevolle Hommage an die Tradition«. Am Pult: Andrés Orozco-Estrada, der frühere Chefdirigent, der dem hr-Sinfonieorchester nach wie vor eng verbunden ist.
Konzerteinführung: 19 Uhr
Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause
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Thanks to its brilliantly formulated, open-hearted sentimentality, but also because of a wonderfully fragrant waltz movement, it is one of the most popular works in Tchaikovsky's catalog: the Fifth Symphony. Artist in residence Kirill Gerstein counters with emotional force and furious keyboard playing.
»Here is an unabashed showpiece in the grand manner« said The New Yorker about the premiere of Thomas Adès' piano concerto in Boston in 2019, where Kirill Gerstein was also the pianist. »Thundering double octaves, frame-rattling two-hand chords, and keyboard-sweeping glissandos.«—this work offers everything a full-fledged piano concerto can impress with. It is, added The New York Times, »refreshing, even radically normal.« And it is frequently played on stages around the world, which is a good sign. Adès is reminiscent of Prokofiev and Bartók here, while Ferruccio Busoni gave free rein to his appreciation of Mozart in his »Romanza e Scherzoso« for piano and orchestra. What the New York Times wrote about Adès also applies to the rarely heard Busoni: it is »a loving homage to tradition.« At the podium: Andrés Orozco-Estrada, the former chief conductor, who remains closely associated with the Frankfurt Radio Symphony Orchestra.
Concert introduction: 7 pm
Concert duration: about 120 minutes – including break
Ort der Veranstaltung
Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.