Veranstaltungsinfos
Quasi una fantasia
Beethoven 200 | Artist in Residence
Kirill Gerstein | Klavier
Alain Altinoglu | Dirigent
György Kurtág | ...quasi una fantasia...
Ludwig van Beethoven | 3. Klavierkonzert
Johannes Brahms | 1. Sinfonie
anschließend:
Beethoven-Nachklang mit Kirill Gerstein
Pro Spielzeit eine Brahms-Sinfonie, das hatte sich Chefdirigent Alain Altinoglu vorgenommen. Beendet wird der Zyklus nun mit der Sinfonie Nr. 1, die gerne auch als »Beethovens 10.« bezeichnet wird – wie passend, im Beethoven-Kontext dieses Programms, in dem auch György Kurtág gestenreich auf Beethoven verweist.
»Was mir bei Brahms wichtig erscheint, ist diese innere Energie, die in den langsamen Sätzen mitunter zurückhaltend, ja fast schüchtern wirkt – aber von extremer struktureller Intensität ist«, so Alain Altinoglu. »Nichts ist rein dekorativ: Jedes Motiv, jeder Übergang hat Bedeutung«. Das geflügelte Wort von »Beethovens 10.« findet er historisch verständlich – die Tonart c-Moll, der Weg vom Dunkel ins Licht, dazu die monumentale Architektur –, »aber es wäre ungerecht, dieses Werk nur auf diese Verwandtschaft zu reduzieren. Die Sinfonie besitzt eine höchst persönliche Stimme, durch ihre Rhythmik, ihre kontrapunktische Dichte und durch eine gewisse metaphysische Ausdruckskraft.« »Artist in Residence« Kirill Gerstein wird Beethovens 3. Klavierkonzert György Kurtágs »…quasi una fantasia…« für Klavier und Orchester voranstellen, eine mit Anspielungen jonglierende Beethoven-Reverenz des ungarischen Komponisten.
Konzerteinführung: 19 Uhr
Konzertdauer: ca. 135 Minuten – inklusive Pause
___________
One Brahms symphony per season – that was the goal set by principal conductor Alain Altinoglu. The cycle now comes to an end with Symphony No. 1, often referred to as »Beethoven’s 10th« – how fitting, given the Beethoven context of this program, in which György Kurtág also makes numerous references to Beethoven.
»What strikes me as important in Brahms is this inner energy, which in the slow movements sometimes seems restrained, almost shy – but which is of extreme structural intensity«, says Alain Altinoglu. »Nothing is purely decorative: every motif, every transition has meaning.« He finds the popular phrase »Beethoven's 10th« is historically understandable – the key of C minor, the path from darkness to light, plus the monumental architecture – »but it would be unfair to reduce this work to this connection alone. The symphony has a highly personal voice, through its rhythm, its counterpoint density, and a certain metaphysical expressiveness.« Artist in residence Kirill Gerstein will precede Beethoven's Piano Concerto No. 3 with György Kurtág's »...quasi una fantasia...« for piano and orchestra, a Beethoven homage by the Hungarian composer that juggles numerous references.
Concert introduction: 7 pm
Concert duration: about 135 minutes – including break
Beethoven 200 | Artist in Residence
Kirill Gerstein | Klavier
Alain Altinoglu | Dirigent
György Kurtág | ...quasi una fantasia...
Ludwig van Beethoven | 3. Klavierkonzert
Johannes Brahms | 1. Sinfonie
anschließend:
Beethoven-Nachklang mit Kirill Gerstein
Pro Spielzeit eine Brahms-Sinfonie, das hatte sich Chefdirigent Alain Altinoglu vorgenommen. Beendet wird der Zyklus nun mit der Sinfonie Nr. 1, die gerne auch als »Beethovens 10.« bezeichnet wird – wie passend, im Beethoven-Kontext dieses Programms, in dem auch György Kurtág gestenreich auf Beethoven verweist.
»Was mir bei Brahms wichtig erscheint, ist diese innere Energie, die in den langsamen Sätzen mitunter zurückhaltend, ja fast schüchtern wirkt – aber von extremer struktureller Intensität ist«, so Alain Altinoglu. »Nichts ist rein dekorativ: Jedes Motiv, jeder Übergang hat Bedeutung«. Das geflügelte Wort von »Beethovens 10.« findet er historisch verständlich – die Tonart c-Moll, der Weg vom Dunkel ins Licht, dazu die monumentale Architektur –, »aber es wäre ungerecht, dieses Werk nur auf diese Verwandtschaft zu reduzieren. Die Sinfonie besitzt eine höchst persönliche Stimme, durch ihre Rhythmik, ihre kontrapunktische Dichte und durch eine gewisse metaphysische Ausdruckskraft.« »Artist in Residence« Kirill Gerstein wird Beethovens 3. Klavierkonzert György Kurtágs »…quasi una fantasia…« für Klavier und Orchester voranstellen, eine mit Anspielungen jonglierende Beethoven-Reverenz des ungarischen Komponisten.
Konzerteinführung: 19 Uhr
Konzertdauer: ca. 135 Minuten – inklusive Pause
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One Brahms symphony per season – that was the goal set by principal conductor Alain Altinoglu. The cycle now comes to an end with Symphony No. 1, often referred to as »Beethoven’s 10th« – how fitting, given the Beethoven context of this program, in which György Kurtág also makes numerous references to Beethoven.
»What strikes me as important in Brahms is this inner energy, which in the slow movements sometimes seems restrained, almost shy – but which is of extreme structural intensity«, says Alain Altinoglu. »Nothing is purely decorative: every motif, every transition has meaning.« He finds the popular phrase »Beethoven's 10th« is historically understandable – the key of C minor, the path from darkness to light, plus the monumental architecture – »but it would be unfair to reduce this work to this connection alone. The symphony has a highly personal voice, through its rhythm, its counterpoint density, and a certain metaphysical expressiveness.« Artist in residence Kirill Gerstein will precede Beethoven's Piano Concerto No. 3 with György Kurtág's »...quasi una fantasia...« for piano and orchestra, a Beethoven homage by the Hungarian composer that juggles numerous references.
Concert introduction: 7 pm
Concert duration: about 135 minutes – including break
Ort der Veranstaltung
Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.