Veranstaltungsinfos
Mahler 1
Mahler – Aufbruch ins Unerhörte
Verneri Pohjola | Trompete
Susanna Mälkki | Dirigentin
Kaija Saariaho | HUSH – Konzert für Trompete und Orchester
Gustav Mahler | 1. Sinfonie
Susanna Mälkki galt lange als Spezialistin für die Neue Musik, doch mehr und mehr fokussiert sie sich nun auf die Klassiker. Und was kann da besser passen als Mahlers »Erste«, ein Werk an der Schnittstelle zwischen spätromantischem Großklang und atemberaubend aktuell wirkender Radikalität?
Doch natürlich lässt die Musik von heute die finnische Dirigentin nicht los. So kombiniert sie Mahlers plastisch-kühne 1. Sinfonie mit einem Werk, das von letzten Dingen spricht, ganz wörtlich, von Sinn und Bedeutung des menschlichen Lebens, von Tod und Stille. Ihr Trompetenkonzert HUSH erwies sich als Kaija Saariahos Vermächtnis: Susanna Mälkki dirigierte 2023 die posthume Uraufführung, an der Trompete damals wie auch nun ihr Landsmann Verneri Pohjola. Als »wirklich stark atmosphärisch und ergreifend« beschreibt er das Werk, in dem er gleichsam die »Stimme der Komponistin« sei. Das Eindringen des Geräuschhaft-Alltäglichen ist hier in die Musik einkomponiert, wie man es ja auch bei Gustav Mahler so klangintensiv erleben kann.
Konzerteinführung: 18 Uhr
Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause
___________
Susanna Mälkki was long considered a specialist in contemporary music, but she is now focusing more and more on the classics. And what could be more fitting than Mahler's »First«, a work at the intersection of late Romantic grandeur and breathtakingly contemporary radicalism?
But of course, today's music still holds sway over the Finnish conductor. She combines Mahler's vivid and bold First Symphony with a work that speaks of final things, quite literally, of the meaning and significance of human life, of death and silence. Her trumpet concerto HUSH proved to be Kaija Saariaho's legacy: Susanna Mälkki conducted the posthumous premiere in 2023, with her compatriot Verneri Pohjola on trumpet then as now. He describes the work as »really atmospheric and moving«, in which he kind of represents the »voice of the composer.« The intrusion of everyday noises is composed into the music here, as can also be experienced so intensely in the music of Gustav Mahler.
Concert introduction: 6 pm
Concert duration: about 120 minutes – including break
Mahler – Aufbruch ins Unerhörte
Verneri Pohjola | Trompete
Susanna Mälkki | Dirigentin
Kaija Saariaho | HUSH – Konzert für Trompete und Orchester
Gustav Mahler | 1. Sinfonie
Susanna Mälkki galt lange als Spezialistin für die Neue Musik, doch mehr und mehr fokussiert sie sich nun auf die Klassiker. Und was kann da besser passen als Mahlers »Erste«, ein Werk an der Schnittstelle zwischen spätromantischem Großklang und atemberaubend aktuell wirkender Radikalität?
Doch natürlich lässt die Musik von heute die finnische Dirigentin nicht los. So kombiniert sie Mahlers plastisch-kühne 1. Sinfonie mit einem Werk, das von letzten Dingen spricht, ganz wörtlich, von Sinn und Bedeutung des menschlichen Lebens, von Tod und Stille. Ihr Trompetenkonzert HUSH erwies sich als Kaija Saariahos Vermächtnis: Susanna Mälkki dirigierte 2023 die posthume Uraufführung, an der Trompete damals wie auch nun ihr Landsmann Verneri Pohjola. Als »wirklich stark atmosphärisch und ergreifend« beschreibt er das Werk, in dem er gleichsam die »Stimme der Komponistin« sei. Das Eindringen des Geräuschhaft-Alltäglichen ist hier in die Musik einkomponiert, wie man es ja auch bei Gustav Mahler so klangintensiv erleben kann.
Konzerteinführung: 18 Uhr
Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause
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Susanna Mälkki was long considered a specialist in contemporary music, but she is now focusing more and more on the classics. And what could be more fitting than Mahler's »First«, a work at the intersection of late Romantic grandeur and breathtakingly contemporary radicalism?
But of course, today's music still holds sway over the Finnish conductor. She combines Mahler's vivid and bold First Symphony with a work that speaks of final things, quite literally, of the meaning and significance of human life, of death and silence. Her trumpet concerto HUSH proved to be Kaija Saariaho's legacy: Susanna Mälkki conducted the posthumous premiere in 2023, with her compatriot Verneri Pohjola on trumpet then as now. He describes the work as »really atmospheric and moving«, in which he kind of represents the »voice of the composer.« The intrusion of everyday noises is composed into the music here, as can also be experienced so intensely in the music of Gustav Mahler.
Concert introduction: 6 pm
Concert duration: about 120 minutes – including break
Ort der Veranstaltung
Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.