Veranstaltungsinfos
Diese charmante Komödie von Lutz Hübner blickt hinter die Kulissen, tief hinein in den Arbeits-Alltag des Theaters. Auf dem Probenplan steht Goethe: Faust - Der Tragödie erster Teil. Genauer gesagt, die „Kästchenszene“, im Textbuch S. 89 ff., abends, Margarete ziemlich durcheinander. Das ist die Szene, die der Regisseur mit wechselnden Schauspielerinnen probt.
Die Diva: "Herrgottnochmal, in diesem Kaff ein Taxi zu kriegen, scheint ja ein Ding der Unmöglichkeit zu sein."
Die Anfängerin: "Guten Morgen, Herr Riedel, ich hab da… ich hab da einige Schwierigkeiten mit der Szene."
Und auf der anderen Seite Regisseure, wie alle Schauspielerinnen sie kennen und fürchten.
Der Freudianer: "Schon okay, du brauchst dich nicht vor mir zu erniedrigen, bloß weil ich hier Regie führe, wir wollen uns ja kennenlernen, nicht?"
Der Streicher: "Alles schön und gut, aber zu lang, zu lang. Das hält nur auf."
Der Schmerzensmann: "Verschon mich mit der ganzen Theoriescheiße, der Rezipient muss das nachher auch ganz unmittelbar aufnehmen. Wichtig ist, du musst das fleischlich denken."
Erleben Sie eine herzliche Hommage an das Theater gleichsam wie an den Urtrieb des Faust, der immer wieder neu auf der Suche nach des Pudels Kern ist. Amüsieren Sie sich über die unterschiedlichsten Gretchen deren Monolog mit den berühmten Zeilen endet:
„Nach Golde drängt, Am Golde hängt doch alles. Ach, wir Armen!“
Darsteller*innen: Maria Kempken, Wolfgang Zarnack
Regie: Stefan Rieger
Ausstattung: Julia Kempken
Die Diva: "Herrgottnochmal, in diesem Kaff ein Taxi zu kriegen, scheint ja ein Ding der Unmöglichkeit zu sein."
Die Anfängerin: "Guten Morgen, Herr Riedel, ich hab da… ich hab da einige Schwierigkeiten mit der Szene."
Und auf der anderen Seite Regisseure, wie alle Schauspielerinnen sie kennen und fürchten.
Der Freudianer: "Schon okay, du brauchst dich nicht vor mir zu erniedrigen, bloß weil ich hier Regie führe, wir wollen uns ja kennenlernen, nicht?"
Der Streicher: "Alles schön und gut, aber zu lang, zu lang. Das hält nur auf."
Der Schmerzensmann: "Verschon mich mit der ganzen Theoriescheiße, der Rezipient muss das nachher auch ganz unmittelbar aufnehmen. Wichtig ist, du musst das fleischlich denken."
Erleben Sie eine herzliche Hommage an das Theater gleichsam wie an den Urtrieb des Faust, der immer wieder neu auf der Suche nach des Pudels Kern ist. Amüsieren Sie sich über die unterschiedlichsten Gretchen deren Monolog mit den berühmten Zeilen endet:
„Nach Golde drängt, Am Golde hängt doch alles. Ach, wir Armen!“
Darsteller*innen: Maria Kempken, Wolfgang Zarnack
Regie: Stefan Rieger
Ausstattung: Julia Kempken
Ort der Veranstaltung
Das nostalgische Theater rote Bühne ist in den historischen Räumen der ehemaligen Bing-Blechspielzeugfabrik untergebracht, womit es bis heute das Ambiente der 1920er Jahre ausstrahlt. Rote Teppiche, Vorhänge und Wände prägen das Erscheinungsbild des freien Theaters mit 110 Sitzplätzen, das 2006 von der Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin Julia Kempken ins Leben gerufen wurde.
Von Revuen und Komödien über Doku-Fiction-Theater und Burlesque-Shows bis hin zu Konzerten – das hauseigene Programm zeichnet sich vor allem durch seine Vielfalt aus. Ergänzt wird das Angebot durch Gastauftritte renommierter Kabarettistinnen und Kabarettisten, Gesangsensembles, Drag-Kunstschaffenden sowie Comediennes und Comedians. Im Foyer lädt zudem eine Bar dazu ein, vor der Vorstellung oder in den Pausen aus einer vielfältigen Getränkeauswahl und kleinen Snacks zu wählen.
Das Theater liegt etwa zwei Kilometer östlich des Hauptbahnhofs und ist bequem mit Bus oder S-Bahn erreichbar. Außerdem befinden sich in unmittelbarer Nähe kostenfreie Parkmöglichkeiten.
Von Revuen und Komödien über Doku-Fiction-Theater und Burlesque-Shows bis hin zu Konzerten – das hauseigene Programm zeichnet sich vor allem durch seine Vielfalt aus. Ergänzt wird das Angebot durch Gastauftritte renommierter Kabarettistinnen und Kabarettisten, Gesangsensembles, Drag-Kunstschaffenden sowie Comediennes und Comedians. Im Foyer lädt zudem eine Bar dazu ein, vor der Vorstellung oder in den Pausen aus einer vielfältigen Getränkeauswahl und kleinen Snacks zu wählen.
Das Theater liegt etwa zwei Kilometer östlich des Hauptbahnhofs und ist bequem mit Bus oder S-Bahn erreichbar. Außerdem befinden sich in unmittelbarer Nähe kostenfreie Parkmöglichkeiten.