Good Morning Wolfenbüttel - Szenen einer Befreiung
Veranstalter:
Stadt Wolfenbüttel | Kulturbüro , Stadtmarkt 3-6, 38300 Wolfenbüttel, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Good Morning Wolfenbüttel
Szenen einer Befreiung
Ende April 1945: Eine Frau tritt aus einem Haus und blinzelt in die Sonne. Ein Mann geht vorbei, den Blick starr nach vorn gerichtet. Ein Kind berührt den kalten Stahl eines Panzers. Ein Paar tanzt über den Platz. Für einen Moment scheint die Welt stillzustehen – und zugleich beginnt etwas völlig Neues.
Die Stückentwicklung »Good Morning Wolfenbüttel – Szenen einer Befreiung« beleuchtet die Situation verschiedener Menschen in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel in den Tagen und Monaten nach dem 11. April 1945. Was bedeutet das Kriegsende für eine jüdische Überlebende, eine Zwangsarbeiterin, einen NSDAP‑Funktionär? Befreiung oder Besatzung? Neuanfang oder Zusammenbruch? Wie begegnen sich Menschen, die gestern noch Täter und Opfer waren?
Schauspiel und Videokunst machen Gefühle, Gedanken und Ängste dieser Figuren erfahrbar und eröffnen neue Perspektiven auf Freiheit und Befreiung im Frühjahr 1945. Zugleich entsteht ein Bogen in die Gegenwart: Welche Vorstellungen von Freiheit prägen unsere Gesellschaft mehr als acht Jahrzehnte später? Und wo stehen wir heute?
Regie: Anne Wittmiß
Ausstattung: Leah Lichtwitz
Videokunst: Lucian Patermann
Besetzung: Folkert Dücker, Regine Gebhardt, Emma Schoepe
Produktion: folklicht*
Gefördert durch Stiftung Zukunftsfonds Asse, Stiftung Niedersachsen, Stadt Wolfenbüttel, Landkreis Wolfenbüttel
Foto: © Sina Rühland
Szenen einer Befreiung
Ende April 1945: Eine Frau tritt aus einem Haus und blinzelt in die Sonne. Ein Mann geht vorbei, den Blick starr nach vorn gerichtet. Ein Kind berührt den kalten Stahl eines Panzers. Ein Paar tanzt über den Platz. Für einen Moment scheint die Welt stillzustehen – und zugleich beginnt etwas völlig Neues.
Die Stückentwicklung »Good Morning Wolfenbüttel – Szenen einer Befreiung« beleuchtet die Situation verschiedener Menschen in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel in den Tagen und Monaten nach dem 11. April 1945. Was bedeutet das Kriegsende für eine jüdische Überlebende, eine Zwangsarbeiterin, einen NSDAP‑Funktionär? Befreiung oder Besatzung? Neuanfang oder Zusammenbruch? Wie begegnen sich Menschen, die gestern noch Täter und Opfer waren?
Schauspiel und Videokunst machen Gefühle, Gedanken und Ängste dieser Figuren erfahrbar und eröffnen neue Perspektiven auf Freiheit und Befreiung im Frühjahr 1945. Zugleich entsteht ein Bogen in die Gegenwart: Welche Vorstellungen von Freiheit prägen unsere Gesellschaft mehr als acht Jahrzehnte später? Und wo stehen wir heute?
Regie: Anne Wittmiß
Ausstattung: Leah Lichtwitz
Videokunst: Lucian Patermann
Besetzung: Folkert Dücker, Regine Gebhardt, Emma Schoepe
Produktion: folklicht*
Gefördert durch Stiftung Zukunftsfonds Asse, Stiftung Niedersachsen, Stadt Wolfenbüttel, Landkreis Wolfenbüttel
Foto: © Sina Rühland
Ort der Veranstaltung
In Wolfenbüttel, der Wirkungsstätte Gotthold Ephraim Lessings, einem der bedeutendsten Dichter der deutschen Aufklärung, existiert seit 1909 das nach ihm benannte „Lessingtheater“ und bereichert das Kulturangebot der Region seitdem mit hochklassigem Theaterprogramm.
Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.
Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.
Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.
Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.