Glanz & Revolution
Bodensee Philharmonie Konstanz, Selina Ott, Karl-Heinz Steffens  
Veranstalter:
Kultur und Tagung Singen , Hohgarten 4 , 78224 Singen, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Solistin: Selina Ott, Trompete
Dirigent: Karl-Heinz Steffens
Bodensee Philharmonie, Konstanz
Edward Elgar (1857–1934)
Introduction and Allegro für Streicher op. 47
Reinhold Glière (1875–1956)
Konzert für Trompete und Orchester B-Dur op. 123
Joseph Haydn (1732–1809)
Konzert f. Trompete und Orchester Es-Dur Hob. VIIe:1
César Franck (1822–1890)
Sinfonie d-Moll FWV 48
Konstanzer Debüt für Selina Ott, die als erste Frau den ARD-Musikwettbewerb im Fach Trompete gewann – an ihrer Seite Karl-Heinz Steffens, einst Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, heute international gefragter Dirigent.
Im Mittelpunkt zwei Konzerte, die das Instrument in zwei sehr unterschiedlichen historischen Momenten porträtieren. Joseph Haydns Trompetenkonzert Es-Dur Hob. VIIe:1 (1796) entstand für Anton Weidinger und dessen neu entwickelte Klappentrompete – mit ihr wurde erstmals ein vollchromatisches Trompetenspiel möglich; das Konzert ist die musikhistorische Geburtsstunde der Trompete als melodisch frei beweglichem Soloinstrument. Reinhold Glières Konzert für Koloratursopran op. 82, hier in der Bearbeitung für Trompete, war ursprünglich der menschlichen Stimme zugedacht und überträgt seinen kantablen, beinahe vokalen Charakter ungebrochen auf das Blech.
Den Rahmen bilden zwei Werke des sinfonischen Repertoires. Edward Elgars Introduction and Allegro op. 47 (1905) für Soloquartett und Streichorchester verarbeitet eine Melodie, die der Komponist 1901 auf einer Reise durch Wales aufgefangen hatte – ein Stück, das Elgar später selbst zu seinen gelungensten zählte. César Francks einzige Sinfonie d-Moll (1888) sorgte bei ihrer Pariser Uraufführung für heftige Diskussion: Im Conservatoire galt das prominent eingesetzte Englischhorn als „opernhaft“ und in einer Sinfonie als regelwidrig. Heute zählt das Werk zu den Schlüsselstücken der französischen Sinfonik.
Selina Ott entstammt einer österreichischen Musikerfamilie und erlernte mit fünf Jahren das Klavierspiel. Als sie ein Jahr später mit dem Trompetenspiel begann, zeigte sie direkt außergewöhnliches Talent – und hatte Ihre wahre Leidenschaft gefunden. Als Jugendliche belegte sie den Hochbegabtenkurs an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Mit 17 Jahren war sie zusätzlich Jungstudentin an der Musikhochschule Karlsruhe, studierte anschließend an der Privatuniversität der Stadt Wien. International bekannt wurde die damals 20-Jährige 2018 durch den ARD-Musikwettbewerb. Seitdem konzertiert sie weltweit als Solistin mit namhaften Orchestern und ist regelmäßig auf bedeutenden Festivals und Konzertbühnen zu erleben. Derzeit widmet sie sich neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit auch innovativen Kammermusikprojekten und der Weiterentwicklung ihres Trompetenrepertoires. Selina Ott gilt als eine der spannendsten Trompeterinnen ihrer Generation und setzt mit Virtuosität und Frische neue Maßstäbe im klassischen Konzertbetrieb.
Bei Kauf einer ermäßigten Karte bitten wir Sie, den entsprechenden Berechtigungsnachweis am Einlass vorzuzeigen.
Dirigent: Karl-Heinz Steffens
Bodensee Philharmonie, Konstanz
Edward Elgar (1857–1934)
Introduction and Allegro für Streicher op. 47
Reinhold Glière (1875–1956)
Konzert für Trompete und Orchester B-Dur op. 123
Joseph Haydn (1732–1809)
Konzert f. Trompete und Orchester Es-Dur Hob. VIIe:1
César Franck (1822–1890)
Sinfonie d-Moll FWV 48
Konstanzer Debüt für Selina Ott, die als erste Frau den ARD-Musikwettbewerb im Fach Trompete gewann – an ihrer Seite Karl-Heinz Steffens, einst Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, heute international gefragter Dirigent.
Im Mittelpunkt zwei Konzerte, die das Instrument in zwei sehr unterschiedlichen historischen Momenten porträtieren. Joseph Haydns Trompetenkonzert Es-Dur Hob. VIIe:1 (1796) entstand für Anton Weidinger und dessen neu entwickelte Klappentrompete – mit ihr wurde erstmals ein vollchromatisches Trompetenspiel möglich; das Konzert ist die musikhistorische Geburtsstunde der Trompete als melodisch frei beweglichem Soloinstrument. Reinhold Glières Konzert für Koloratursopran op. 82, hier in der Bearbeitung für Trompete, war ursprünglich der menschlichen Stimme zugedacht und überträgt seinen kantablen, beinahe vokalen Charakter ungebrochen auf das Blech.
Den Rahmen bilden zwei Werke des sinfonischen Repertoires. Edward Elgars Introduction and Allegro op. 47 (1905) für Soloquartett und Streichorchester verarbeitet eine Melodie, die der Komponist 1901 auf einer Reise durch Wales aufgefangen hatte – ein Stück, das Elgar später selbst zu seinen gelungensten zählte. César Francks einzige Sinfonie d-Moll (1888) sorgte bei ihrer Pariser Uraufführung für heftige Diskussion: Im Conservatoire galt das prominent eingesetzte Englischhorn als „opernhaft“ und in einer Sinfonie als regelwidrig. Heute zählt das Werk zu den Schlüsselstücken der französischen Sinfonik.
Selina Ott entstammt einer österreichischen Musikerfamilie und erlernte mit fünf Jahren das Klavierspiel. Als sie ein Jahr später mit dem Trompetenspiel begann, zeigte sie direkt außergewöhnliches Talent – und hatte Ihre wahre Leidenschaft gefunden. Als Jugendliche belegte sie den Hochbegabtenkurs an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Mit 17 Jahren war sie zusätzlich Jungstudentin an der Musikhochschule Karlsruhe, studierte anschließend an der Privatuniversität der Stadt Wien. International bekannt wurde die damals 20-Jährige 2018 durch den ARD-Musikwettbewerb. Seitdem konzertiert sie weltweit als Solistin mit namhaften Orchestern und ist regelmäßig auf bedeutenden Festivals und Konzertbühnen zu erleben. Derzeit widmet sie sich neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit auch innovativen Kammermusikprojekten und der Weiterentwicklung ihres Trompetenrepertoires. Selina Ott gilt als eine der spannendsten Trompeterinnen ihrer Generation und setzt mit Virtuosität und Frische neue Maßstäbe im klassischen Konzertbetrieb.
Bei Kauf einer ermäßigten Karte bitten wir Sie, den entsprechenden Berechtigungsnachweis am Einlass vorzuzeigen.
Ort der Veranstaltung
Die Stadthalle Singen ist das vielseitigste Veranstaltungs- und Tagungszentrum zwischen Schwarzwald und Bodensee.
In der Nähe der Schweizer Grenze, in einem Park gelegen, in Stadtnähe und mit Blick auf den Hohentwiel, bietet die Stadthalle Singen Raum und Rahmen für Anlässe aller Art: ob Theater, Rock-, Pop- und Klassikkonzerte, Tagungen, Seminare, Ausstellungen, Bankette, Messen oder private Feste.
Für die Stadthalle Singen gilt: Sehr zentral und mitten im Grünen! Sie ist per Auto, Öffentlichen Verkehrsmitteln und auch zu Fuß aus der Stadtmitte bestens zu erreichen. Direkt unter der Stadthalle befindet sich ein öffentliches Parkhaus mit rund 200 PKW-Stellplätzen.
In der Nähe der Schweizer Grenze, in einem Park gelegen, in Stadtnähe und mit Blick auf den Hohentwiel, bietet die Stadthalle Singen Raum und Rahmen für Anlässe aller Art: ob Theater, Rock-, Pop- und Klassikkonzerte, Tagungen, Seminare, Ausstellungen, Bankette, Messen oder private Feste.
Für die Stadthalle Singen gilt: Sehr zentral und mitten im Grünen! Sie ist per Auto, Öffentlichen Verkehrsmitteln und auch zu Fuß aus der Stadtmitte bestens zu erreichen. Direkt unter der Stadthalle befindet sich ein öffentliches Parkhaus mit rund 200 PKW-Stellplätzen.