Future Forest - Wie klingt der Wald im Wandel? (ABO 4)
Ensemble Recherche  
Veranstalter:
Verein der Freunde des ensemble recherche e.V. , Schützenallee 72, 79102 Freiburg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Unser Wald rauscht und zwitschert, plätschert und tropft – und doch entziehen sich die meisten seiner Klänge dem menschlichen Ohr. Die Komponistin Kirsten Reese und die Geobotanikerin und Ökoakustikerin Dr. Sandra Müller von der Universität Freiburg haben genauer hingehört: mit Hydrofonen in Wasserläufen, mit Erdsensoren im Boden, mit Spezialmikrofonen an Baumstämmen. Über Monate und Jahre zeichneten Rekorder in Forschungsarealen im Schwarzwald, im Solling und in der Schorfheide alle zehn Minuten eine Minute Klang auf – ein akustisches Langzeitgedächtnis der Landschaft, das weit über das menschlich Wahrnehmbare hinausreicht.
Doch dieses Gedächtnis verändert sich. Ökoakustik macht hörbar, was Messwerte allein nicht zeigen: wie ein Ökosystem klingt, wenn es unter Druck gerät – und wann es kippt. Der Wald zwischen wilder Natur und bewirtschafteter Forstwirtschaft ist kein stabiler Zustand, sondern ein Prozess mit Schwellen, die sich nur im Rückblick als solche erkennen lassen. Wann ist ein Wald noch Wildnis, wann nur noch Ressource? Das Langzeitarchiv der Aufnahmen macht genau das hörbar: nicht den dramatischen Einschnitt, sondern die leise Verschiebung – jenen Moment, in dem etwas unwiederbringlich anders geworden ist.
Gemeinsam mit dem Ensemble Recherche entstand daraus eine Raumkomposition in zwölf Szenen. Tonhöhen und Rhythmen wurden aus den Aufnahmen herausgelesen, Forschungsdaten sonifiziert, Klanggestalten in Sessions mit den Musiker*innen nachgeahmt – vielfältige Übersetzungsprozesse, die das Unhörbare hörbar werden lassen. Die Spieler*innen des Ensembles entwickelten dabei eigene, naturnahe Ausdrucksweisen: kreatürliche Stimmen, die zwischen Imitation und Erfindung pendeln. Kunst und Wissenschaft stellen dieselben Fragen: Was bedeutet uns der Wald? Können wir von seiner Resilienz lernen – oder hören wir erst hin, wenn es zu spät ist?
Doch dieses Gedächtnis verändert sich. Ökoakustik macht hörbar, was Messwerte allein nicht zeigen: wie ein Ökosystem klingt, wenn es unter Druck gerät – und wann es kippt. Der Wald zwischen wilder Natur und bewirtschafteter Forstwirtschaft ist kein stabiler Zustand, sondern ein Prozess mit Schwellen, die sich nur im Rückblick als solche erkennen lassen. Wann ist ein Wald noch Wildnis, wann nur noch Ressource? Das Langzeitarchiv der Aufnahmen macht genau das hörbar: nicht den dramatischen Einschnitt, sondern die leise Verschiebung – jenen Moment, in dem etwas unwiederbringlich anders geworden ist.
Gemeinsam mit dem Ensemble Recherche entstand daraus eine Raumkomposition in zwölf Szenen. Tonhöhen und Rhythmen wurden aus den Aufnahmen herausgelesen, Forschungsdaten sonifiziert, Klanggestalten in Sessions mit den Musiker*innen nachgeahmt – vielfältige Übersetzungsprozesse, die das Unhörbare hörbar werden lassen. Die Spieler*innen des Ensembles entwickelten dabei eigene, naturnahe Ausdrucksweisen: kreatürliche Stimmen, die zwischen Imitation und Erfindung pendeln. Kunst und Wissenschaft stellen dieselben Fragen: Was bedeutet uns der Wald? Können wir von seiner Resilienz lernen – oder hören wir erst hin, wenn es zu spät ist?
Ort der Veranstaltung
Mit Veranstaltungen zu bildender Kunst, Theater, Musik und Tanz bietet das E-Werk in Freiburg ein kulturelles Zentrum. SWR-Sinfonieorchester, verschiedene Theatergruppen und Tanzensembles dürfen hier ihr Können unter Beweis stellen.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es das E-Werk. Damals sollte es als Elektrizitätswerk genutzt werden. Erst in den 1980er Jahren folgte die Umfunktionierung zum kulturellen Veranstaltungsort. Nun bietet es Platz für dreißig bildende Künstler und deren Ateliers, eine Tanzschule, die Schauspielschule und ein Musiktheater. Das E-Werk fördert die regionalen Talente und stellt internationalen Künstlern eine Bühne zur Verfügung. Und so ist dieser Ort zu einem wichtigen Bestandteil der süddeutschen Kulturlandschaft geworden. Das internationale Jazzfestival und das internationale Tanzfestival gehören zu den Glanzstücken der Veranstalter. Schon längst wissen die Freiburger den Beitrag des E-Werks zur kulturellen Unterhaltung zu schätzen. Veranstaltungen wie kostenlose Jazzkonzerte im Foyer erfreuen sich großer Beliebtheit.
Das E-Werk in Freiburg ist nicht nur architektonisch ein echter Hingucker. Hier wird ein buntes Programm angeboten, das für jeden etwas parat hat. Fazit: Ein Must-See für alle Freunde der guten Unterhaltung.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es das E-Werk. Damals sollte es als Elektrizitätswerk genutzt werden. Erst in den 1980er Jahren folgte die Umfunktionierung zum kulturellen Veranstaltungsort. Nun bietet es Platz für dreißig bildende Künstler und deren Ateliers, eine Tanzschule, die Schauspielschule und ein Musiktheater. Das E-Werk fördert die regionalen Talente und stellt internationalen Künstlern eine Bühne zur Verfügung. Und so ist dieser Ort zu einem wichtigen Bestandteil der süddeutschen Kulturlandschaft geworden. Das internationale Jazzfestival und das internationale Tanzfestival gehören zu den Glanzstücken der Veranstalter. Schon längst wissen die Freiburger den Beitrag des E-Werks zur kulturellen Unterhaltung zu schätzen. Veranstaltungen wie kostenlose Jazzkonzerte im Foyer erfreuen sich großer Beliebtheit.
Das E-Werk in Freiburg ist nicht nur architektonisch ein echter Hingucker. Hier wird ein buntes Programm angeboten, das für jeden etwas parat hat. Fazit: Ein Must-See für alle Freunde der guten Unterhaltung.