Furioso
nach Motiven des Romans von Mareike Fallwickl  
Veranstalter:
Stadttheater Aachen , Hubertusstraße 2-6, 52064 Aachen, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Ein barockes Fest des Ausrastens mit Motiven des Romans »Die Wut, die bleibt« von Mareike Fallwickl
Musik von Georg Friedrich Händel, Barbara Strozzi und Christoph Willibald Gluck u.a.
In italienischer und deutscher Sprache mit Übertiteln
»Jede gute Geschichte fängt damit an, dass jemand etwas Unerwartetes tut, das das Leben aller entscheidend verändert.«, heißt es in Mareike Fallwickls Roman »Die Wut, die bleibt«, in dem der plötzliche Verlust der Mutter eine schmerzliche Lücke in ihrer Familie hinterlässt. Zurück bleiben mehr Emotionen, als in der Gesellschaft akzeptiert werden. Dabei können gerade Familien oder Freund:innen den geschützten Raum für Kontrollverlust
bieten, ist doch im Alltag ohnehin kein Platz für die großen Gefühlsausbrüche. In der Oper hingegen schon: Hier fordert die musikalische Anweisung »furioso« dazu auf, »wild« oder »leidenschaftlich« zu sein. Und selten klingt gerade weibliche Wut so intensiv, wie in den Opern der Barockzeit – kontrolliertes, aber rastloses Ausrasten mit schnellen Wendungen und atemberaubenden Koloraturen. Wenn die Worte versagen, bleibt die Musik und wird zum Ventil für angestaute Emotionen.
In dieser Inszenierung verbindet Cordula Däuper Motive aus Fallwickls Roman über drastische Gefühle mit barockem Überfluss. Eine Feier der Emotionen, in der das Singen für die Protagonist:innen zu einem hoffnungsvollen Akt der Befreiung werden kann – mit unerwarteten Wutausbrüchen, Höllenfahrten und anderem furiosen Theaterzauber.
EN ↦ Based on Mareike Fallwickl’s novel, »Furioso« is a baroque music theatre that celebrates emotions, anger, and furious theatrical magic.
Musik von Georg Friedrich Händel, Barbara Strozzi und Christoph Willibald Gluck u.a.
In italienischer und deutscher Sprache mit Übertiteln
»Jede gute Geschichte fängt damit an, dass jemand etwas Unerwartetes tut, das das Leben aller entscheidend verändert.«, heißt es in Mareike Fallwickls Roman »Die Wut, die bleibt«, in dem der plötzliche Verlust der Mutter eine schmerzliche Lücke in ihrer Familie hinterlässt. Zurück bleiben mehr Emotionen, als in der Gesellschaft akzeptiert werden. Dabei können gerade Familien oder Freund:innen den geschützten Raum für Kontrollverlust
bieten, ist doch im Alltag ohnehin kein Platz für die großen Gefühlsausbrüche. In der Oper hingegen schon: Hier fordert die musikalische Anweisung »furioso« dazu auf, »wild« oder »leidenschaftlich« zu sein. Und selten klingt gerade weibliche Wut so intensiv, wie in den Opern der Barockzeit – kontrolliertes, aber rastloses Ausrasten mit schnellen Wendungen und atemberaubenden Koloraturen. Wenn die Worte versagen, bleibt die Musik und wird zum Ventil für angestaute Emotionen.
In dieser Inszenierung verbindet Cordula Däuper Motive aus Fallwickls Roman über drastische Gefühle mit barockem Überfluss. Eine Feier der Emotionen, in der das Singen für die Protagonist:innen zu einem hoffnungsvollen Akt der Befreiung werden kann – mit unerwarteten Wutausbrüchen, Höllenfahrten und anderem furiosen Theaterzauber.
EN ↦ Based on Mareike Fallwickl’s novel, »Furioso« is a baroque music theatre that celebrates emotions, anger, and furious theatrical magic.
Ort der Veranstaltung
Ein erstklassiges Ensemble, niveauvolle Schauspieldarbietungen, Musiktheater, Konzerte des Sinfonieorchesters Aachen und dazu eine lange Tradition – das alles lässt sich im Theater Aachen erleben.
1825 wurde das Theater eröffnet und ist seitdem ein fester Bestandteil des Kulturlebens der Stadt. In den Räumlichkeiten des klassizistischen Gebäudes befinden sich verschiedene Spielstätten: Auf der „Großen Bühne“ mit insgesamt 730 Sitzplätzen werden die großen Musiktheater- und Schauspielproduktionen aufgeführt, die „Kleine Kammer“ hat Platz für 168 Personen und wird vornehmlich für Schauspielaufführungen von Klassikern und zeitgenössischen Stücken in intimer Atmosphäre genutzt. Als Aufenthaltsraum und Treffpunkt dient das stilvoll eingerichtete Spiegelfoyer. Hier finden auch die Kammerkonzerte des Sinfonieorchesters sowie Lesungen oder kleinere Feiern statt. Außerdem zählt zum Theater Aachen die externe Spielstätte „Mörgens“, die als Probebühne für Inszenierungen des Theaternachwuchses dient. Jährlich zählt das Theater Aachen bis zu 130.000 Besucherinnen und Besucher, die immer wieder gerne kommen, denn das Programm überzeugt und bietet für große wie kleine Theaterfreunde die beste Unterhaltung.
Sie erreichen das Theater Aachen im Stadtteil Mitte, knapp 300 Meter Nahe des Aachener Doms gelegen. Mehrere Bushaltestellen liegen wenige Gehminuten entfernt. Wer mit dem PKW anreist, sollte sich auf kostenpflichtige Parkplätze einstellen.
1825 wurde das Theater eröffnet und ist seitdem ein fester Bestandteil des Kulturlebens der Stadt. In den Räumlichkeiten des klassizistischen Gebäudes befinden sich verschiedene Spielstätten: Auf der „Großen Bühne“ mit insgesamt 730 Sitzplätzen werden die großen Musiktheater- und Schauspielproduktionen aufgeführt, die „Kleine Kammer“ hat Platz für 168 Personen und wird vornehmlich für Schauspielaufführungen von Klassikern und zeitgenössischen Stücken in intimer Atmosphäre genutzt. Als Aufenthaltsraum und Treffpunkt dient das stilvoll eingerichtete Spiegelfoyer. Hier finden auch die Kammerkonzerte des Sinfonieorchesters sowie Lesungen oder kleinere Feiern statt. Außerdem zählt zum Theater Aachen die externe Spielstätte „Mörgens“, die als Probebühne für Inszenierungen des Theaternachwuchses dient. Jährlich zählt das Theater Aachen bis zu 130.000 Besucherinnen und Besucher, die immer wieder gerne kommen, denn das Programm überzeugt und bietet für große wie kleine Theaterfreunde die beste Unterhaltung.
Sie erreichen das Theater Aachen im Stadtteil Mitte, knapp 300 Meter Nahe des Aachener Doms gelegen. Mehrere Bushaltestellen liegen wenige Gehminuten entfernt. Wer mit dem PKW anreist, sollte sich auf kostenpflichtige Parkplätze einstellen.