Fuck Love, ich habe Techno
Ailyn Ulloa Andrade, Muévete  
Veranstalter:
Uferstudios GmbH , Uferstr. 23, 13357 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Dieses Tanzstück beginnt noch vor der Geburt – mit dem ersten Impuls des Lebens im Mutterleib. Es ist eine Hommage an das Leben, an die Freude zu existieren, den eigenen Körper zu bewohnen und das tiefe Gefühl, lebendig zu sein.
Doch von einem Tag auf den anderen verändert sich alles. Die Protagonistin fällt in ein tiefes Loch – einen Ort der Dunkelheit, an dem sie Schmerz, Trauer, Wut und Enttäuschung begegnet. Dort erkennt sie, dass sie die Liebe zum Leben, die einst in ihr lebte, wiederfinden muss.
So beginnt ein Prozess der Transformation. Schritt für Schritt hinterfragt sie die Regeln, Glaubenssätze und Prägungen, die sie von ihrer Familie, ihrem Umfeld und ihrer eigenen Geschichte übernommen hat. Sie lässt los, was nicht länger zu ihr gehört, und findet den Weg zurück zu ihrem innersten Wesen. Auf diesem Weg entdeckt sie eine Frau, die sich selbst erkennt, annimmt und sich bewusst für ein authentisches Leben entscheidet.
Die Welt des Techno begleitet und trägt diesen Weg. Mit ihrer Kraft und ihrer Fähigkeit, die Wahrnehmung zu erweitern, lässt sie verborgene Gefühle, Erinnerungen und Wunden an die Oberfläche treten. Die Bewegung wird zur Sprache, um diese Erfahrungen zu durchleben, zu verwandeln und einen neuen Raum der Freiheit zu eröffnen.
Dieses Tanzstück entspringt dem Wunsch, daran zu erinnern, dass es – zwischen Erwartungen, Regeln und den Prägungen, die wir mit uns tragen – immer möglich ist, wieder auf die eigene innere Stimme zu hören. Es ist eine Reise zurück zu sich selbst, zu der Freiheit, den eigenen Weg zu wählen, und zur Freude, lebendig zu sein.
Denn manchmal vergessen wir, wer wir wirklich sind, um den Erwartungen anderer zu entsprechen. Vielleicht beginnt genau dort der Weg zurück zu uns selbst.
Dauer: 40 Minuten
ENGLISCH:
This dance piece begins even before birth—with the first stirrings of life in the womb. It is a tribute to life, to the joy of existing, of inhabiting one’s own body, and to the profound feeling of being alive.
But from one day to the next, everything changes. The protagonist falls into a deep abyss—a place of darkness where she encounters pain, grief, anger, and disappointment. There, she realizes that she must rediscover the love of life that once lived within her.
Thus begins a process of transformation. Step by step, she questions the rules, beliefs, and conditioning she has inherited from her family, her environment, and her own history. She lets go of what no longer belongs to her and finds her way back to her innermost self. Along this path, she discovers a woman who recognizes and accepts herself and consciously chooses to live an authentic life.
The world of techno accompanies and sustains this journey. With its power and its ability to expand perception, it brings hidden feelings, memories, and wounds to the surface. Movement becomes a language for living through these experiences, transforming them, and opening up a new space of freedom.
This dance piece stems from the desire to remind us that—amidst expectations, rules, and the influences we carry with us—it is always possible to listen to our own inner voice again. It is a journey back to ourselves, to the freedom to choose our own path, and to the joy of being alive.
Because sometimes we forget who we really are in order to meet the expectations of others. Perhaps that is exactly where the path back to ourselves begins.
Duration: 40 mins
Direktorin/Choreographin: Ailyn Ulloa Andrade
Produktion: Valeria Oviedo
Choreographin: Pamela Moraga
Musik und Ton: Rodrigo Vence
Licht: Raquel Oliveira
Kostüm: Tobias Peiker
Tänzer*innen: Eva Robayo, Maria Paz Cortez, Carmen Rodriguez Castillo, Javiera Guerra, Guiliana Piel
Make up: Mirren Aitken
Credits
Fam. Brandmeier, KONTRASTFILM, Johann Fuchslocher Gomez
Doch von einem Tag auf den anderen verändert sich alles. Die Protagonistin fällt in ein tiefes Loch – einen Ort der Dunkelheit, an dem sie Schmerz, Trauer, Wut und Enttäuschung begegnet. Dort erkennt sie, dass sie die Liebe zum Leben, die einst in ihr lebte, wiederfinden muss.
So beginnt ein Prozess der Transformation. Schritt für Schritt hinterfragt sie die Regeln, Glaubenssätze und Prägungen, die sie von ihrer Familie, ihrem Umfeld und ihrer eigenen Geschichte übernommen hat. Sie lässt los, was nicht länger zu ihr gehört, und findet den Weg zurück zu ihrem innersten Wesen. Auf diesem Weg entdeckt sie eine Frau, die sich selbst erkennt, annimmt und sich bewusst für ein authentisches Leben entscheidet.
Die Welt des Techno begleitet und trägt diesen Weg. Mit ihrer Kraft und ihrer Fähigkeit, die Wahrnehmung zu erweitern, lässt sie verborgene Gefühle, Erinnerungen und Wunden an die Oberfläche treten. Die Bewegung wird zur Sprache, um diese Erfahrungen zu durchleben, zu verwandeln und einen neuen Raum der Freiheit zu eröffnen.
Dieses Tanzstück entspringt dem Wunsch, daran zu erinnern, dass es – zwischen Erwartungen, Regeln und den Prägungen, die wir mit uns tragen – immer möglich ist, wieder auf die eigene innere Stimme zu hören. Es ist eine Reise zurück zu sich selbst, zu der Freiheit, den eigenen Weg zu wählen, und zur Freude, lebendig zu sein.
Denn manchmal vergessen wir, wer wir wirklich sind, um den Erwartungen anderer zu entsprechen. Vielleicht beginnt genau dort der Weg zurück zu uns selbst.
Dauer: 40 Minuten
ENGLISCH:
This dance piece begins even before birth—with the first stirrings of life in the womb. It is a tribute to life, to the joy of existing, of inhabiting one’s own body, and to the profound feeling of being alive.
But from one day to the next, everything changes. The protagonist falls into a deep abyss—a place of darkness where she encounters pain, grief, anger, and disappointment. There, she realizes that she must rediscover the love of life that once lived within her.
Thus begins a process of transformation. Step by step, she questions the rules, beliefs, and conditioning she has inherited from her family, her environment, and her own history. She lets go of what no longer belongs to her and finds her way back to her innermost self. Along this path, she discovers a woman who recognizes and accepts herself and consciously chooses to live an authentic life.
The world of techno accompanies and sustains this journey. With its power and its ability to expand perception, it brings hidden feelings, memories, and wounds to the surface. Movement becomes a language for living through these experiences, transforming them, and opening up a new space of freedom.
This dance piece stems from the desire to remind us that—amidst expectations, rules, and the influences we carry with us—it is always possible to listen to our own inner voice again. It is a journey back to ourselves, to the freedom to choose our own path, and to the joy of being alive.
Because sometimes we forget who we really are in order to meet the expectations of others. Perhaps that is exactly where the path back to ourselves begins.
Duration: 40 mins
Direktorin/Choreographin: Ailyn Ulloa Andrade
Produktion: Valeria Oviedo
Choreographin: Pamela Moraga
Musik und Ton: Rodrigo Vence
Licht: Raquel Oliveira
Kostüm: Tobias Peiker
Tänzer*innen: Eva Robayo, Maria Paz Cortez, Carmen Rodriguez Castillo, Javiera Guerra, Guiliana Piel
Make up: Mirren Aitken
Credits
Fam. Brandmeier, KONTRASTFILM, Johann Fuchslocher Gomez
Ort der Veranstaltung
Früher befanden sich in dem schlichten Klinkergebäude im Wedding die Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe, seit 2010 jedoch dienen die atmosphärischen Räumlichkeiten Tänzern, Künstlern, Studierenden und Dozierenden als einzigartiger Ort des Ausprobierens, Produzierens und Studierens.
Die Uferstudios liegen direkt am Ufer des Flüsschens Panke und bestehen aus 16 großzügigen Studios, Künstlerateliers und Büros, die Künstlern, Tänzern und Choreographen viel Freiraum für die Entwicklung und Umsetzung neuer künstlerischer Ideen und Methoden bieten und langfristige Entwicklungschancen sichern. Auch als Ausbildungsstätte werden die Uferstudios vom Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) gern genutzt. Ein künstlerisches Miteinander, das auch das Publikum einschließt, wird von den Uferstudios gewollt und unterstützt.
Die Uferstudios sind ein außergewöhnlicher, lebhafter und aufregender Ort, welcher vor allem als Produktionsstätte für zeitgenössischen Tanz dient und von neuen Ausdrucksweisen und Konzepten lebt. Diese treten in den Studios miteinander in Kontakt, verbinden sich und stellen so ihrerseits wieder Inspirationen zu originellen und unkonventionellen Möglichkeiten der Umsetzung dar.
Die Uferstudios liegen direkt am Ufer des Flüsschens Panke und bestehen aus 16 großzügigen Studios, Künstlerateliers und Büros, die Künstlern, Tänzern und Choreographen viel Freiraum für die Entwicklung und Umsetzung neuer künstlerischer Ideen und Methoden bieten und langfristige Entwicklungschancen sichern. Auch als Ausbildungsstätte werden die Uferstudios vom Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) gern genutzt. Ein künstlerisches Miteinander, das auch das Publikum einschließt, wird von den Uferstudios gewollt und unterstützt.
Die Uferstudios sind ein außergewöhnlicher, lebhafter und aufregender Ort, welcher vor allem als Produktionsstätte für zeitgenössischen Tanz dient und von neuen Ausdrucksweisen und Konzepten lebt. Diese treten in den Studios miteinander in Kontakt, verbinden sich und stellen so ihrerseits wieder Inspirationen zu originellen und unkonventionellen Möglichkeiten der Umsetzung dar.