Veranstaltungsinfos
VOR DEM THEATERVERGNÜGEN EMPFEHLEN WIR:
SPEISEN IM SCHARFRICHTERRESTAURANT ODER IM ROMANTISCHEN ARKADENINNENHOF. DIENSTAG BIS SAMSTAG AB 17 UHR
TISCHRESERVIERUNG ERBETEN UNTER 0851 - 35 900
Foto: Marvin Ruppert
Satire darf alles. Außer sterben!
»Wenn die Satire stirbt, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben«, sagte Albert Einstein mit einem Kaffee in der Hand zu seiner Katze. »Aber wenn – frei nach Tucholsky – die Satire alles darf«, schnurrte die Katze »dann darf sie auch sterben.«
»Das werde ich zu verhindern wissen, so wahr ich Träger des Deutschen Kleinkunstpreises am laufenden Bande bin«, rief Friedemann Weise, der diese Szene in einem Regionalexpress auf dem Weg zu einem Auftritt in Dingsbums träumte. Endlich wusste er, wie sein fünftes Soloprogramm heißen soll: Satire suchen ein Zuhause. Ein ungelenkes Wortspiel – gerade gut genug, um in der hiesigen Kleinkunstszene nicht weiter aufzufallen, aber vor allem schlecht genug, um Friedemann Weise selbst ein Lächeln in Gesicht zu ballern.
Der Kölner Autor, Satiriker und Musik-Comedian macht sich nun also auf, in zwei mal 50 Minuten der Satire zu zeigen, warum es sich zu leben lohnt.
So schwierig dieses Vorhaben auch sein mag, zusammen mit seiner Gitarre, einer Leinwand und seinem menschlichen Miniklon Friedemännchen wird er es schaffen. Und Sie dürfen ihm dabei zuschauen!
Friedemann Weise ist vielfach preisgekrönter Kabarettist und seit 2019 festes Mitglied des heute-show-Ensembles. Seine Radiocomedy „History hautnah“ läuft seit 2021 wöchentlich auf WDR2. Auch in Deutschlands erfolgreichster Radiosatiresendung „Satire deluxe“ auf WDR5 sind seine Mini-Hörspiele in fast jeder Folge zu hören. Als Autor schrieb und schreibt er u.a. für die heute show, extra3, das Titanic-Magazin und KROYMANN. Friedemann Weise hat in der Kölner „Stadtrevue“ eine Fotokolumne und macht durchschnittlich 11.000 Schritte am Tag; viele davon auf den Bühnen des Landes, die er ganzjährig bespielt.
SPEISEN IM SCHARFRICHTERRESTAURANT ODER IM ROMANTISCHEN ARKADENINNENHOF. DIENSTAG BIS SAMSTAG AB 17 UHR
TISCHRESERVIERUNG ERBETEN UNTER 0851 - 35 900
Foto: Marvin Ruppert
Satire darf alles. Außer sterben!
»Wenn die Satire stirbt, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben«, sagte Albert Einstein mit einem Kaffee in der Hand zu seiner Katze. »Aber wenn – frei nach Tucholsky – die Satire alles darf«, schnurrte die Katze »dann darf sie auch sterben.«
»Das werde ich zu verhindern wissen, so wahr ich Träger des Deutschen Kleinkunstpreises am laufenden Bande bin«, rief Friedemann Weise, der diese Szene in einem Regionalexpress auf dem Weg zu einem Auftritt in Dingsbums träumte. Endlich wusste er, wie sein fünftes Soloprogramm heißen soll: Satire suchen ein Zuhause. Ein ungelenkes Wortspiel – gerade gut genug, um in der hiesigen Kleinkunstszene nicht weiter aufzufallen, aber vor allem schlecht genug, um Friedemann Weise selbst ein Lächeln in Gesicht zu ballern.
Der Kölner Autor, Satiriker und Musik-Comedian macht sich nun also auf, in zwei mal 50 Minuten der Satire zu zeigen, warum es sich zu leben lohnt.
So schwierig dieses Vorhaben auch sein mag, zusammen mit seiner Gitarre, einer Leinwand und seinem menschlichen Miniklon Friedemännchen wird er es schaffen. Und Sie dürfen ihm dabei zuschauen!
Friedemann Weise ist vielfach preisgekrönter Kabarettist und seit 2019 festes Mitglied des heute-show-Ensembles. Seine Radiocomedy „History hautnah“ läuft seit 2021 wöchentlich auf WDR2. Auch in Deutschlands erfolgreichster Radiosatiresendung „Satire deluxe“ auf WDR5 sind seine Mini-Hörspiele in fast jeder Folge zu hören. Als Autor schrieb und schreibt er u.a. für die heute show, extra3, das Titanic-Magazin und KROYMANN. Friedemann Weise hat in der Kölner „Stadtrevue“ eine Fotokolumne und macht durchschnittlich 11.000 Schritte am Tag; viele davon auf den Bühnen des Landes, die er ganzjährig bespielt.
Ort der Veranstaltung
Das ScharfrichterHaus in Passau ist harmloser als sein Name klingen mag. Im historischen Stadtgerichtsgefängnis geht es heutzutage viel fröhlicher zu als noch im 13. Jahrhundert. Hier finden nämlich regelmäßig eigensinnige und vor allem lustige Kabarett- und Jazzveranstaltungen statt.
Vom 12. bis 14. Jahrhundert war das alte „Prislig“-Gefängnis das Stadtgerichstgefängis und damit der Ort, an den alle Verbrecher der Stadt Passau gebracht wurden. Der viel gefürchtete Ort fiel im 17. Jahrhundert einem Stadtbrand zum Opfer und wurde danach nur noch Scharfrichterhaus genannt und nicht mehr als Gefängnis genutzt. Namensgeber waren eine um die Jahrhundertwende in München tätige Kabarettgruppe „Die elf Scharfrichter“. Bei der Renovierung des Scharfrichterhauses wurde äußerst behutsam umgegangen weshalb das gesamte Haus noch seinen Charme alter Zeiten besitzt. In den 1970er Jahren wurde das Gebäude zu einem Kellerlokal umfunktioniert und beherbergte damals eher links-orientierte Studenten. Zu dieser Zeit trat hier sogar Ottfried Fischer auf, noch bevor er als Bulle von Tölz bekannt wurde. Seitdem hat sich viel getan im Scharfrichterhaus und es hat sich zu einer der bedeutendsten Jazz-und Kabarettbühnen Passaus entwickelt. Im Erdgeschoss und Innenhof befindet sich ein Restaurant, das besonders im Sommer in äußerst reizvoller Atmosphäre seine Gäste mit österreichischen Schmankerln verwöhnt. Neben der Kabarettbühne und dem Restaurant mitsamt Jahrhundertwende-Mobiliar beherbergt das Scharfrichterhaus auch noch ein Kino, das vornehmlich Arthouse-Filme zeigt.
Lassen Sie sich verwöhnen in diesen über 800 Jahre alten Mauern und genießen Sie ein Programm, das sowohl Körper als auch Geist anregt. Vom Passauer Hautbahnhof erreichen Sie das Scharfrichterhaus ganz bequem über einen circa 15-minütigen Spaziergang entlang der Donau immer mit Blick auf die österreichischen Nachbarn. Aufgrund seiner zentralen Lagen an der Schneise, wo Donau und Inn aufeinander treffen, gibt es nicht allzu viele Parkplätze in der Umgebung. Es ist zu empfehlen den PKW in einem von Passaus Parkhäusern abzustellen.
Vom 12. bis 14. Jahrhundert war das alte „Prislig“-Gefängnis das Stadtgerichstgefängis und damit der Ort, an den alle Verbrecher der Stadt Passau gebracht wurden. Der viel gefürchtete Ort fiel im 17. Jahrhundert einem Stadtbrand zum Opfer und wurde danach nur noch Scharfrichterhaus genannt und nicht mehr als Gefängnis genutzt. Namensgeber waren eine um die Jahrhundertwende in München tätige Kabarettgruppe „Die elf Scharfrichter“. Bei der Renovierung des Scharfrichterhauses wurde äußerst behutsam umgegangen weshalb das gesamte Haus noch seinen Charme alter Zeiten besitzt. In den 1970er Jahren wurde das Gebäude zu einem Kellerlokal umfunktioniert und beherbergte damals eher links-orientierte Studenten. Zu dieser Zeit trat hier sogar Ottfried Fischer auf, noch bevor er als Bulle von Tölz bekannt wurde. Seitdem hat sich viel getan im Scharfrichterhaus und es hat sich zu einer der bedeutendsten Jazz-und Kabarettbühnen Passaus entwickelt. Im Erdgeschoss und Innenhof befindet sich ein Restaurant, das besonders im Sommer in äußerst reizvoller Atmosphäre seine Gäste mit österreichischen Schmankerln verwöhnt. Neben der Kabarettbühne und dem Restaurant mitsamt Jahrhundertwende-Mobiliar beherbergt das Scharfrichterhaus auch noch ein Kino, das vornehmlich Arthouse-Filme zeigt.
Lassen Sie sich verwöhnen in diesen über 800 Jahre alten Mauern und genießen Sie ein Programm, das sowohl Körper als auch Geist anregt. Vom Passauer Hautbahnhof erreichen Sie das Scharfrichterhaus ganz bequem über einen circa 15-minütigen Spaziergang entlang der Donau immer mit Blick auf die österreichischen Nachbarn. Aufgrund seiner zentralen Lagen an der Schneise, wo Donau und Inn aufeinander treffen, gibt es nicht allzu viele Parkplätze in der Umgebung. Es ist zu empfehlen den PKW in einem von Passaus Parkhäusern abzustellen.