Bild: Freudestrahlend

Freudestrahlend

Konzert mit Alexandra Conunova, Gabriel Bebeselea und den Bochumer Symphonikern  


Tickets ab 18,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Bochumer Symphoniker , Marienplatz 1, 44787 Bochum, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

Programm:

"Orpheus’ Comet" der bulgarisch-englischen Komponistin Dobrinka Tabakova ist eine Hommage an Monteverdis Oper "L’Orfeo" und den Orpheus-Mythos überhaupt. Zunächst scheint ein summender Bienenschwarm das Orchester zu umkreisen – eine Anspielung auf den Imker Aristaios, der (laut dem Mythos)
am Tod von Orpheus’ Geliebter Eurydike schuld war. Nach und nach kommen dann getragene Melodien auf, und am Ende erklingt die (leicht veränderte) Eröffnungshymne aus "L’Orfeo", pompös wie eine Stadionfanfare.

Für seinen Freund, den Geiger Franz Clement, schrieb Ludwig van Beethoven sein Violinkonzert in D-Dur. Allerdings war das Werk bei der Premiere 1806 kaum geprobt (Clement spielte es angeblich zum ersten Mal) und konnte daher keinen großen Eindruck machen. Dabei ist es ein Konzert von geradezu symphonischer Dichte und Größe, in dem die Solostimme immer wieder mit dem Orchester verschmilzt. Erst als der junge Geiger Joseph Joachim das Konzert unter Felix Mendelssohn spielte (1844) und später auch unter Schumann (1853), kam der große Erfolg. Die bekannteste Kadenz für den ersten Satz stammt von Joachim.

Von 1892 bis 1895 leitete der Tscheche Antonín Dvořák das amerikanische Nationalkonservatorium in New York. Sein Auftrag: Impulse zu geben für eine amerikanische Nationalmusik. Von ihm inspiriert war die junge Komponistin Amy Beach – sie wurde die erste Frau in den USA, die eine Symphonie schrieb. Beach nannte sie "Gaelic Symphony", denn vor allem im 2. Satz werden alte keltische Melodien verwendet, die mit den Siedlern
aus Irland, Schottland und England nach Amerika gekommen sind. Erstaunlich kraftvoll und zupackend instrumentiert sind die Ecksätze.


Dobrinka Tabakova:
„Orpheus‘ Comet“

Ludwig van Beethoven:
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

Amy Beach:
Gaelic Symphony e-Moll op. 32


Tischgespräch mit Bjørn Woll um 19 Uhr im Kleinen Saal


Mitwirkende:

Alexandra Conunova, Violine
Bochumer Symphoniker
Gabriel Bebeselea, Dirigent


Foto Alexandra Conunova: © Künstleragentur
Foto Gabriel Bebeselea: © Ionut Macri

Ort der Veranstaltung

Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr ist der Ende 2016 eröffnete Ort des kulturellen Austauschs im Bochumer Stadtzentrum. Es soll als neues „Wohnzimmer“ für alle Bürger dienen und dabei Heimatspielstätte für die Bochumer Symphoniker wie auch für die breit aufgestellte Musikschule sein.

Das Musikzentrum wurde von zwei Stuttgarter Architekten, Martin Bez und Thorsten Kock entworfen. Die Besonderheit des Gebäudes ist, dass die ehemalige Kirche St Marien in den Bau integriert wurde. Sie wurde ausgebaut und dient jetzt als helles und freundliches Foyer. Von dort aus besteht Zugang zum Konzertsaal für fast 1000 Besucher und zum „Multifunktionssaal“. Dieser wird vor allem als Probenort für das Jugendsinfonieorchester und die mehr als 80 Ensembles der Städtischen Musikschule genutzt. Die Säle zeichnen sich durch eine überragende Akustik aus, die selbst von unbesetzten Sitzplätzen nicht beeinträchtigt wird.

Der Stadt Bochum und allen am Bau Beteiligten ist es gelungen, einen wertvollen kulturellen Treffpunkt zu schaffen. Vom Hauptbahnhof, an dem es auch Autoparkplätze gibt, ist das Musikforum in weniger als zehn Minuten zu Fuß zu erreichen, noch näher liegt die Stadtbahn-Haltestelle „Engelbert-Brunnen/ Bermudadreieck“
Anneliese Brost Musikforum Ruhr
Marienplatz 1
44787 Bochum
Anneliese Brost Musikforum Ruhr
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