Veranstaltungsinfos
Klavierrecital
Wolfgang Amadé Mozart
8 Variationen über „Ein Weib ist das herrlichste Ding“ in F-Dur, KV 613
Anton Webern
Variationen für Klavier, op. 27
***
Ludwig van Beethoven
33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli, op. 120
Finale Werke zum Finale des Festivals: Die 8 Variationen über „Ein Weib ist das herrlichste Ding“ ist Mozarts letztes großes Variationswerk – es entstand in seinem Todesjahr – und trotz des eher trivialen Titels gelten die Variationen als deutlich gehaltvoller und substanzieller als viele seiner früheren Variationszyklen. Als
musikalischer Kontrast folgen Antons Weberns Variationen aus seiner letzten Schaffensphase, die vielmehr eine Verbindung von Zwölftontechnik und Variation sind, aber laut Komponisten gespielt werden sollten, als sei es Bach. Das Mozartfest endet mit Beethovens letztem großen Klavierwerk. Und auch hier zeigt sich die Kunst der radikalen Umwandlung eines banalen Walzer-Themas in völlig unterschiedliche, tiefgründige Charaktere von parodistisch bis erhaben.
Florian Hölscher studierte bei Robert Levin, Michel Béroff und Pierre-Laurent Aimard in Freiburg, Paris und Köln. Entscheidende Impulse erhielt er darüber hinaus durch den Dirigenten Peter Eötvös. Sein Repertoire umfasst Solo- und Kammermusikwerke aus dem 17. bis 21. Jahrhundert. Mit Soloprogrammen war er Gast bei Festivals wie Présences (Radio France, Paris), Eclat Stuttgart, bei den Salzburger Festspielen, beim Heidelberger Frühling, beim Lucerne Festival und den Kunstfestspielen Hannover-Herrenhausen. Seit 2018 hat er eine Klavierprofessur an der HfMDK Frankfurt inne.
Wolfgang Amadé Mozart
8 Variationen über „Ein Weib ist das herrlichste Ding“ in F-Dur, KV 613
Anton Webern
Variationen für Klavier, op. 27
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Ludwig van Beethoven
33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli, op. 120
Finale Werke zum Finale des Festivals: Die 8 Variationen über „Ein Weib ist das herrlichste Ding“ ist Mozarts letztes großes Variationswerk – es entstand in seinem Todesjahr – und trotz des eher trivialen Titels gelten die Variationen als deutlich gehaltvoller und substanzieller als viele seiner früheren Variationszyklen. Als
musikalischer Kontrast folgen Antons Weberns Variationen aus seiner letzten Schaffensphase, die vielmehr eine Verbindung von Zwölftontechnik und Variation sind, aber laut Komponisten gespielt werden sollten, als sei es Bach. Das Mozartfest endet mit Beethovens letztem großen Klavierwerk. Und auch hier zeigt sich die Kunst der radikalen Umwandlung eines banalen Walzer-Themas in völlig unterschiedliche, tiefgründige Charaktere von parodistisch bis erhaben.
Florian Hölscher studierte bei Robert Levin, Michel Béroff und Pierre-Laurent Aimard in Freiburg, Paris und Köln. Entscheidende Impulse erhielt er darüber hinaus durch den Dirigenten Peter Eötvös. Sein Repertoire umfasst Solo- und Kammermusikwerke aus dem 17. bis 21. Jahrhundert. Mit Soloprogrammen war er Gast bei Festivals wie Présences (Radio France, Paris), Eclat Stuttgart, bei den Salzburger Festspielen, beim Heidelberger Frühling, beim Lucerne Festival und den Kunstfestspielen Hannover-Herrenhausen. Seit 2018 hat er eine Klavierprofessur an der HfMDK Frankfurt inne.
Ort der Veranstaltung
Das Schloss Schwetzingen ist vor allem wegen seines prachtvollen barocken Schlossgartens weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Erbaut wurde dieses Gesamtkunstwerk aus Schloss und Garten vom Pfälzischen Fürsten Carl Theodor, der hiermit einen Treffpunkt für Musiker, Künstler und Kunstfreunde schuf.
Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg machte Carl Theodor im 18. Jahrhundert seine kurfürstliche Sommerresidenz. Fast alle am Hof angestellten Künstler waren mit der Gestaltung von Schloss und Garten beteiligt. Die fast 72 Hektar große Anlage mit ihren Brunnen, Pavillons, Skulpturen und Wasserspielen befindet sich direkt im Herzen der Stadt und lädt zahlreiche Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Jährlich finden hier seit 1952 die Schwetzinger Festspiele statt, bei denen schon große Stars wie Yehudi Menuhin und Romy Haag gastierten, alle zwei Jahre das Lichterfest. Auch damals war der Schwetzinger Schlossgarten bereits ein Ort der Kunst: Schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart spielte hier Konzerte, auch Friedrich Schiller und Voltaire fanden hier Inspiration.
Der Schwetzinger Schlossgarten ist der einzige Europas, der noch in seiner originalen Anlage erhalten ist. Nicht nur deshalb lädt er zu einem Spaziergang ein. Auch zahlreiche Ausstellungen auf dem Schlossgelände wie die Orangerie-Ausstellung oder die Dokumentation der Entstehung des Gartens sind nicht nur informativ, sondern auch äußerst interessant.
Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg machte Carl Theodor im 18. Jahrhundert seine kurfürstliche Sommerresidenz. Fast alle am Hof angestellten Künstler waren mit der Gestaltung von Schloss und Garten beteiligt. Die fast 72 Hektar große Anlage mit ihren Brunnen, Pavillons, Skulpturen und Wasserspielen befindet sich direkt im Herzen der Stadt und lädt zahlreiche Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Jährlich finden hier seit 1952 die Schwetzinger Festspiele statt, bei denen schon große Stars wie Yehudi Menuhin und Romy Haag gastierten, alle zwei Jahre das Lichterfest. Auch damals war der Schwetzinger Schlossgarten bereits ein Ort der Kunst: Schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart spielte hier Konzerte, auch Friedrich Schiller und Voltaire fanden hier Inspiration.
Der Schwetzinger Schlossgarten ist der einzige Europas, der noch in seiner originalen Anlage erhalten ist. Nicht nur deshalb lädt er zu einem Spaziergang ein. Auch zahlreiche Ausstellungen auf dem Schlossgelände wie die Orangerie-Ausstellung oder die Dokumentation der Entstehung des Gartens sind nicht nur informativ, sondern auch äußerst interessant.