Fettgeschichten: Körperscham und Food Porn
Rabea Weihser, Daniela Dröscher et al.  
Veranstalter:
Urania Berlin e.V. , An der Urania 17, 10787 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Ein Gespräch über Essthetiken, Süßigkeit und weibliches Fett in Literatur, Film und Social Media.
In ihrem autofiktionalen Roman „Lügen über meine Mutter“ erzählt Daniela Dröscher, wie der Körper der Mutter von den Blicken anderer definiert wurde: zu fett, nicht vorzeigbar. Jetzt kommt die Verfilmung ins Kino mit Rosalie Thomass in der Hauptrolle. Gerade hat Lena Schättes Text „Was wir tragen“ in gleich zwei Kategorien den renommierten Bachmann-Preis gewonnen – auch hier geht es um das Volumen weiblicher Körper und welcher Wert damit verbunden wird.
Aus diesem Anlass behandelt der „Schönheitssalon“ im Oktober, wie uns Bücher, Filme und soziale Medien von weiblichem Fett erzählen. Zwischen Food Porn und Candy-Ästhetik, Skinnytok und Fettphobie: Wer hat die Macht, eine akzeptable Körpergröße zu definieren? Welchen Stellenwert darf genussvolles Essen im Leben einer Frauenfigur haben? Warum wird die essende Frau verurteilt und zugleich fetischisiert?
Daniela Dröscher ist Schriftstellerin und lebt in Berlin. Ihr Romandebüt „Die Lichter des George Psalmanazar“ erschien 2009, es folgten der Erzählband „Gloria“ (2010) und der Roman „Pola“ (2012) sowie das Memoir „Zeige deine Klasse“ (2018). Im April 2026 erschien „Sprechen“ bei Hanser Berlin. Daniela Dröscher wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet. Der Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und kommt im Oktober 2026 ins Kino.
Rabea Weihser begann nach ihrem Studium der Musiksoziologie als Redakteurin bei ZEIT ONLINE. Dort leitete sie u.a. das Kulturressort. 2021 wechselte sie für zwei Jahre zum Basketballmeister ALBA BERLIN als erste Direktorin für Kommunikation & Kultur der Bundesliga. 2025 erschien ihr Sachbuch „Wie wir so schön wurden. Eine Biografie des Gesichts“ bei Diogenes. Jetzt arbeitet sie als freie Journalistin und ist Gastgeberin des monatlichen „Schönheitssalons“ an der Urania.
In ihrem autofiktionalen Roman „Lügen über meine Mutter“ erzählt Daniela Dröscher, wie der Körper der Mutter von den Blicken anderer definiert wurde: zu fett, nicht vorzeigbar. Jetzt kommt die Verfilmung ins Kino mit Rosalie Thomass in der Hauptrolle. Gerade hat Lena Schättes Text „Was wir tragen“ in gleich zwei Kategorien den renommierten Bachmann-Preis gewonnen – auch hier geht es um das Volumen weiblicher Körper und welcher Wert damit verbunden wird.
Aus diesem Anlass behandelt der „Schönheitssalon“ im Oktober, wie uns Bücher, Filme und soziale Medien von weiblichem Fett erzählen. Zwischen Food Porn und Candy-Ästhetik, Skinnytok und Fettphobie: Wer hat die Macht, eine akzeptable Körpergröße zu definieren? Welchen Stellenwert darf genussvolles Essen im Leben einer Frauenfigur haben? Warum wird die essende Frau verurteilt und zugleich fetischisiert?
Daniela Dröscher ist Schriftstellerin und lebt in Berlin. Ihr Romandebüt „Die Lichter des George Psalmanazar“ erschien 2009, es folgten der Erzählband „Gloria“ (2010) und der Roman „Pola“ (2012) sowie das Memoir „Zeige deine Klasse“ (2018). Im April 2026 erschien „Sprechen“ bei Hanser Berlin. Daniela Dröscher wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet. Der Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und kommt im Oktober 2026 ins Kino.
Rabea Weihser begann nach ihrem Studium der Musiksoziologie als Redakteurin bei ZEIT ONLINE. Dort leitete sie u.a. das Kulturressort. 2021 wechselte sie für zwei Jahre zum Basketballmeister ALBA BERLIN als erste Direktorin für Kommunikation & Kultur der Bundesliga. 2025 erschien ihr Sachbuch „Wie wir so schön wurden. Eine Biografie des Gesichts“ bei Diogenes. Jetzt arbeitet sie als freie Journalistin und ist Gastgeberin des monatlichen „Schönheitssalons“ an der Urania.
Ort der Veranstaltung
Wer in Berlin auf der Suche nach interessanten Events ist, der landet mit Sicherheit früher oder später in der Urania. Seit der Gründung im 19. Jahrhundert setzt die Urania mit ihrer einzigartigen Philosophie, wissenschaftliche Bildung allen Bürgern zugänglich zu machen, neue Maßstäbe. Auf dem Programm stehen hier von Lesungen, über Diskussionsrunden bis hin zu künstlerischen Darbietungen jede Menge interessante Events aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur.
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!